Montag, 18. September 2017

IN THE LIBRARY WITH THE LEAD PIPE

http://www.inthelibrarywiththeleadpipe.org/

In the Library with the Lead Pipe is a free, open-access online journal "founded and run by an international team of librarians working in various types of libraries" that seeks to reflect the views points of all librarian professionals and patrons, including "educators, administrators, library support staff, technologists, and community members." This publication originated as a group blog and grew into a formal, peer reviewed publication over the past decade. This journal publishes a range of articles, including analyses of best practices in a variety of libraries, literature views, original research studies, and more. Readers may find the most recent additions to this journal on the site's homepage. As of this write up, recent articles include a case study of a student literacy assessment for first year college students; an interview with a librarian with autism about neurodiversity in library settings; and a survey of digital humanities researchers in New York City. Readers can also check out all previously published articles via the Archives tab. 

via The Scout Report - Volume 23. Number 37

Reflektionen zu (britischen) Open Access-Repositorien

Torsten Reimer (The British Library) hat für Research Libraries UK einen Blogeintrag zur britischen Repositorienlandschaft geschrieben, der hier abrufbar ist.

Der Fokus liegt zwar auf UK, aber die Probleme und Lösungsansätze sind zum großen Teil international relevant, wie erst letzte Woche [Anm.: vom 11. bis 13.09.2017] die Open Access Tage in Dresden wieder gezeigt haben.

RIDE 6 - Rezensionen digitaler Textsammlungen

Die sechste Ausgabe des Rezensionsjournal RIDE, das seit 2014 vom Institut für Dokumentologie und Editorik herausgegeben wird, ist erschienen. Die neue Ausgabe ist die erste in der RIDE-Reihe, die sich der kritischen Rezension digitaler Textsammlungen widmet.

Die aktuelle Ausgabe enthält zehn Rezensionen in Englisch (5), Deutsch (4) und Italienisch (1), die digitale Textsammlungen aus verschiedenen Bereichen der Geisteswissenschaften kritisch besprechen. Darüber hinaus beschreibt ein Editorial die Motivation und Zielsetzung der Rezensierung von digitalen Textsammlungen. Hier schon einmal ein Einblick in den Inhalt der Ausgabe:

  * Editorial: Reviewing Digital Text Collections, von Ulrike

    Henny-Krahmer und Frederike Neuber

  * CELT – Corpus of Electronic texts, von Turlough O'Riordan

  * Litteraturbanken, von Mats Dahström und Wout Dillen.

  * Varitext und das Corpus des variétés nationales du français, von

    Julia Burkhardt

  * Corpus of Spanish Golden-Age Sonnets, von José Calvo Tello

  * Regesta Imperii Online, von Julian Schulz

  * Spectateurs, von Greta Franzini

  * Review of Electronic Enlightenment Scholarly Edition of

    Correspondence, von Mark J. Hill

  * Deutsches Textarchiv, von Dario Kampkaspar

  * "La Repubblica" Corpus, von Rebecca Sierig

  * Women Writers in Review, von Amanda Gagel

Alle Rezensionen sind hier abrufbar: http://ride.i-d-e.de/issues/issue-6

via InetBib-Listenarchiv vom 18.09.2017
 

Kompetenzen in der digitalen Welt: Konzepte und Entwicklungsperspektiven

Die bereits heftig diskutierte Studie "Kompetenzen in der digitalen Welt: Konzepte und Entwicklungsperspektiven", die Birgit Eickelmann im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) vorgelegt hat, kann von der Website der FES abgerufen werden. Die Studie analysiert die aktuellen Entwicklungen in den Bundesländern, bei digitalen Lehrmaterialien und in den Schulen.

Aus der Zusammenfassung:
"Für Deutschland konnten anhand der Befunde der international vergleichenden Schulleistungsstudie ICILS 2013 (International Computer and Information Literacy Study) .... erhebliche Entwicklungsbedarfe festgestellt werden. Es konnte aufgezeigt werden, dass die weit verbreitete Annahme, alle Kinder und Jugendlichen verfügten als sogenannte Digital Natives über die in der digitalen Welt erforderlichen Kompetenzen, nicht zutrifft. So zeigte sich als Ergebnis der Studie neben einem insgesamt nur mittelmäßigen Abschneiden Deutschlands im internationalen Vergleich, dass 30 Prozent der Jugendlichen nicht einmal über grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit neuen Technologien und digitalen Informationen verfügen. Weiterhin konnte aufgezeigt werden, dass die ‚digitalen‘ Kompetenzen von Jugendlichen aus sozial benachteiligten Lagen deutlich nach unten abweichen .... Mit der vorliegenden Expertise wird mit Blick auf die Kompetenzen in der digitalen Welt nun eine erste Zwischenbilanz vorgelegt, die vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen sowohl Konzepte beschreibt, auf Erfolge hinweist als auch perspektivisch notwendige Entwicklungsperspektiven ausarbeitet. Dabei wird der Versuch unternommen, Einblicke in die aktuellen Strukturen der Förderung von Kompetenzen in der digitalen Welt auf verschiedenen Ebenen zu erfassen, erfolgreiche und erfolgversprechende Konzepte zu identifizieren sowie auf offene, bisher noch nicht oder nur ansatzweise beachtete Punkte und Herausforderungen hinzuweisen. Ziel ist es, auf diesem Wege aktuelle Maßnahmen einzuordnen und Schulen sowie der Bildungsadministration und Bildungspolitik zukunftsfähige Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen."


Berliner Forschungsstelle "Entartete Kunst" weiter gesichert

Der Erhalt der Forschungsstelle "Entartete Kunst" an der Freien Universität (FU) Berlin ist gesichert. Die FU hat zugesagt, ab 2019 die Finanzierung zu übernehmen. Das Kulturstaatsministerium sorgt deshalb im kommenden Jahr nochmals für eine Überbrückung. Die auf Initiative der Ferdinand-Möller-Stiftung 2003 gegründete Forschungsstelle geht den Untaten der NS-Kunstpolitik nach. 2015 hatte die Stiftung ihre Finanzierung eingestellt, der Bund sprang vorübergehend ein. 

Can Dündar über die Türkei

Der Sieger des Duells Merkel vs. Schulz heißt Erdogan. Wenn Europa sich jetzt von der Türkei abwendet, nimmt es die Renaissance dunkler Mächte billigend in Kauf. Will es das?...[mehr] http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/rede-von-can-duendar-zur-tuerkei-das-land-leidet-15196732.html

(ungekürzte Eröffnungsrede, die der türkische Journalist Can Dündar am 14.09.2017 auf dem „M100 Sanssouci Colloquium“ gehalten hat)

Fachportal Pädagogik für Erziehungswissenschaft, Bildungsforschung und Fachdidaktik erfindet sich neu

Das Fachportal Pädagogik präsentiert sich mit einem neuen Internetauftritt. Die Angebote für Forscherinnen und Forscher, die sich mit Bildung befassen, sind jetzt in drei Bereiche unterteilt: Literatur, Forschungsdaten und Forschungsinformation. Die NutzerInnen profitieren außerdem von einer für alle Endgeräte optimierten und barrierefreien Darstellung, einer übergreifenden Suche und einer bedarfsorientierten Navigation. 

Im Bereich „Literatur“ stehen neben der FIS Bildung Literaturdatenbank mit mehr als 900.000 Nachweisen bildungsbezogener Fachliteratur weitere wissenschaftliche Datenbanken und -bestände für die Recherche zur Verfügung. Hohe Priorität hat dabei der Nachweis digitaler und insbesondere frei zugänglicher Publikationen. Sie werden unter anderem von dem Open-Access-Repositorium peDOCS bereitgestellt. Unter „Forschungsdaten“ weist das Fachportal Instrumente und Studien der Bildungsforschung nach, bereitet Informationen zum Datenmanagement auf und erläutert die Möglichkeiten, eigene Daten und Instrumente zur Nachnutzung bereitzustellen. Der Bereich „Forschungsinformation“ bietet Übersichten und Themendossiers, die die Forschungsplanung und den Forschungsprozess unterstützen.
Die NutzerInnen können jetzt parallel über alle Angebotsbereiche recherchieren. Sie erhalten auf diesem Weg sämtliche Ressourcen zu ihrem Thema im Überblick. Um spezielle Bedarfe an ausländischer Literatur kümmert sich im Fachportal der DFG-geförderte Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung. Der kostenfreie Dienst beschafft internationale Fachliteratur und Zeitschriften. Außerdem digitalisiert er auf Anfrage urheberrechtsfreie, gedruckte Quellen. Die neue Website ist ansprechender und nutzerfreundlicher gestaltet, verfügt über eine Struktur und Navigation, die sich an den Bedarfen der Nutzerinnen und Nutzer orientiert, und passt sich gezielt an das jeweilige Endgerät an. 


via https://idw-online.de/de/news681094