Freitag, 17. November 2017

Annie Proulx Gave One of the Best National Book Award Speeches in Recent Memory / by Boris Kachka

The least suspenseful part of the National Book Award ceremony can be the most fun: the speech given by each year’s winner of the Medal for Distinguished Contribution to American Letters. Winners of that lifetime-achievement prize tend to be over 80, and to expound passionately on the general theme of “kids today.” In 2013 E.L. Doctorow seemed to argue that technology would eat our brains; the following year Ursula Le Guin called the assembled book publishers “commodity profiteers.” (No one is really sure what Gore Vidal said in 2009.) Last night, 2017 winner Annie Proulx gave one of the best speeches in recent memory, maybe because her conclusion was so gleefully ironic, and her gloom so well grounded in a year that truly does, on so many levels, suck. Here it is in full: .... [mehr] http://www.vulture.com/2017/11/annie-proulx-national-book-award-speech.html

Buch und Bibliothek 11 / 2017 + Buch und Bibliothek 10 / 2017

http://b-u-b.de/wp-content/uploads/2017-11-inhaltsverzeichnis.pdf

Aus dem Inhalt:

POLITIK: Ethische Grundsätze von Bibliothek und Information Deutschland (BID)

AUS- UND FORTBILDUNG: Berufsbildung im öffentlichen Dienst

TAGUNG: Die "grüne" Bibliothek steht weltweit im Fokus

SCHWERPUNKT Computerspiele

IFLA-Weltkongress 2017

und http://b-u-b.de/wp-content/uploads/2017-10-inhaltsverzeichnis.pdf 

Aus dem Inhalt:

BAU: Bibliotheksplanung mit Design Thinking und Design Planning

WISSENSCHAFTLICHE BIBLIOTHEK: Schulbücher finden nur schwer in den Bestand Wissenschaftlicher Bibliotheken

SCHWERPUNKT Buchmesse / GastIand Frankreich

ZfBB 5/2017

http://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jpvolume_00311572

KEIN OPEN ACCESS

Aufsätze

  • INKA TAPPENBECK:Welche Dienstleistungen braucht die „digitale Wissenschaft“?Vorüberlegungen zu einer Studie über die Dienstleistungsbedarfe im Kontext von Digital Scholarship
  • IRMHILD CEYNOWA, THORSTEN ALLSCHER: Analytisch betrachtet. Der neue materialwissenschaftliche und kunsttechnologische Forschungsschwerpunkt an der Bayerischen Staatsbibliothek
  • KRISTINE HILLENKÖTTER, KATHRIN BEHRENS, FRIEDERIKE GLAAB-KÜHN, HILDEGARD SCHÄFFLER: Kompetenzzentrum für Lizenzierung im FID-Kontext: Es geht weiter! Verhandlung, Modellbildung und Erschließung im Fokus
  • HAIKE MEINHARDT: Informationsinfrastrukturen im Wandel. Empfehlungen und Diskussion des Rates für Informationsinfrastrukturen zum Forschungsdatenmanagement in Deutschland

Berichte

  • PETRA FEUERSTEIN-HERZ:Gemeinsamer Jahresbericht der Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke für das Jahr 2016
  • NICOLE EICHENBERGER, JANA MADLEN SCHÜTTE: Nachlass digital. Zur Arbeit mit dem Kernbestand des kulturellen Erbes. 3. Internationale Arbeitstagung der Literaturarchive und Nachlassinstitutionen (KOOP-LITERA International) vom 20. bis 22. Juni 2017 in Berlin
  • SABRINA KISTNER HIDALGO, VERA MARZ: Der nestor-Praktikertag 2017 in Kiel
  • Aus der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Aktuelles

  • Universitätsbibliothek Leipzig ist Bibliothek des Jahres 2017. Digital autonom, frei zugänglich und innovationsstark
  • Die Mauer ist offen! Grenzen überwinden – Digitale Welten erschließen. Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken e.V. (ASpB) vom 15. bis 17. November 2017 in Berlin
  • 11. Göttinger Urheberrechtstagung am 15. November 2017

Personalia

  • Nachruf: Reinhard Tgahrt (1936-2017) in memoriam (JUTTA BENDT)
  • Menschen in Bibliotheken

Rezensionen

  • REINHARD ALTENHÖNER: Die Mainzer Karmelitenbibliothek: Spurensuche – Spurensicherung – Spurendeutung
  • MARTIN HOLLENDER: Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde“. Festgabe für Michael Knoche / SupraLibros, Heft 19, September 2016: Für Michael Knoche  
  • THOMAS KEIDERLING: Eine Brücke zwischen bibliothekarischer Praxis und kulturwissenschaftlicher Medientheorie schlagen. Jahrbuch für Buch- und Bibliotheksgeschichte
  • SEBASTIAN KÖPPL: Informationsressourcen: ein Handbuch für Bibliothekare und Informationsspezialisten
  • WOLFGANG SCHMITZ: Die Rifāʿīya (Refaiya): Katalog einer Privatbibliothek aus dem osmanischen Damaskus in der Universitätsbibliothek Leipzig

Rainer Kuhlen zum neuen UrhWissG - aus: Information. Wissenschaft & Praxis 68 (2017) H.4 S.227-245

Information. Wissenschaft & Praxis 68 (2017) H.4 KEIN OPEN ACCESS

Rainer Kuhlen. "UrhWissG – das neue Wissenschaftsurheberrecht bleibt regulierungstechnisch überspezifisch problematisch". Information. Wissenschaft & Praxis 68 (2017) H.4. S.227-245

Beitrag von R. Kuhlen KEIN OPEN ACCESS

Das am 30. Juni 2017 im Bundestag beschlossene sogenannte Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) wird aus der Perspektive von Bildung und Wissenschaft diskutiert. UrhWissG ist eine Reaktion auf die offensichtlichen Probleme mit den bestehenden, auf Bildung und Wissenschaft bezogenen Bestimmungen des Urheberrechts. Auf diese Probleme wird in Abschnitt 2 eingegangen. Die vorgesehenen neuen Schrankenregelungen werden im Detail vorgestellt (Abschnitt 3) und kritisch (ablehnend und konstruktiv weiterführend) diskutiert (Abschnitt 4). UrhWissG wird zu einigen Verbesserungen für die Nutzung publizierten Wissens führen und allgemein für Rechtssicherheit sorgen. Der Vorrang von Schrankenregelungen gegenüber Lizenzangeboten der Verlagswirtschaft und die Pauschalvergütung für die schrankenbedingte Nutzung von Werken bzw. Teilen von ihnen sind im Gesetz festgeschrieben. Dennoch bleibt die von der Koalition an sich versprochene Allgemeine Bildungs- und Wissenschaftsschranke (ABWS) in Form einer generellen Klausel weiter eine Herausforderung für die politische Regulierung. Offenbar war die Zeit für eine umfassendere Reform des Wissenschaftsurheberrechts noch nicht gekommen. (Abschnitt 5). In der abschließenden Gesamtbewertung (Abschnitt 6) wird davor gewarnt, das nun beschlossene Wissenschaftsurheberrecht erst einmal als befriedet einzuschätzen, so dass es auf längere Zeit nicht mehr auf die politische Agenda kommen müssen. Es bleibt abzuwarten, ob durch die (derzeit weiter noch intensiv diskutierte) Vorgabe einer Urheberrechts-Richtlinie der EU ein Umsetzungszwang in den EU-Mitgliedsländern entsteht, dem sich auch Deutschland nicht entziehen kann. Der Fokus richtet sich jetzt auf die EU. Im Anhang (Abschnitt 7 und 8) werden die Texte der acht neuen Schrankenregelungen sowie die Änderungen mit Blick auf die Nationalbibliothek aufgeführt.

Aaron Copland Collection der LoC

https://www.loc.gov/collections/aaron-copland/

"Aaron Copland - one of the most important composers of the 20th century - strove through his work as a performer, teacher, writer, commentator and administrator to foster distinctively American music. In the late 1950s he began placing his papers at the Library of Congress. The Copland collection now comprises approximately 400,000 items, from which about 1,000 have been selected for digitization and inclusion in this inaugural online collection...." (via Choice November 2017)  

Dritte Tranche des Denkmalförderprogramms Baden-Württemberg freigegeben

Für den Erhalt und die Sanierung von 84 Kulturdenkmalen in Baden-Württemberg hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in einer dritten und letzten Tranche des Denkmalförderprogramms 2017 rund 4,9 Millionen Euro freigegeben. 

Zu den geförderten kommunalen Maßnahmen gehören unter anderem ein historisches Stubenareal mit Gasthaus in Freiburg-St. Georgen und das „Schlössle“ in Lenningen-Oberlenningen. In Laupheim-Obersulmetingen werden die Dach- und Außensanierung an der Schlosskirche St. Ulrich und in Ladenburg die Außeninstandsetzung der Kapelle St. Sebastian mit Mitteln der Denkmalpflege unterstützt. Zu den privaten Vorhaben gehören beispielsweise die Instandsetzung einer Wohnung mit Gaststätte sowie die Sanierung eines Stadthauses und Umnutzung in ein Kinderschutz-Zentrum in Stuttgart, die statische Sicherung einer ehemaligen Synagoge in Schwäbisch Gmünd und die Instandsetzung der Fenster eines Fabrikgebäudes in Göppingen-Faurndau. 

Die Förderung des Wirtschaftsministeriums in Höhe von rund 4,9 Millionen Euro fließt in den Erhalt und die Sanierung von 84 Kulturdenkmalen, um die reiche Kulturlandschaft Baden-Württembergs zu schützen. In dieser dritten Tranche entfallen rund 54 Prozent der Bewilligungen auf Vorhaben privater Eigentümer, 15 Prozent auf Vorhaben von Kommunen und 31 Prozent auf solche von Kirchen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg stellt das Denkmalförderprogramm auf und entscheidet über die zu fördernden Maßnahmen. Die Mittel für das Denkmalförderprogramm stammen aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. 

Projekt InFoLiS - Integration von Forschungsdaten und Literatur

Die von der DFG geförderte InFoLiS-Projektreihe wurde dieses Jahr erfolgreich abgeschlossen. Die Projekte wurden vom GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, der UB Mannheim und der Hochschule der Medien Stuttgart durchgeführt. Ziel der Projekte InFoLiS I und InFoLiS II war die Entwicklung von Verfahren zur Verknüpfung von Forschungsdaten und Literatur. Diese Verknüpfung kann einen erheblichen Mehrwert für Recherchesysteme in Informationsinfrastrukturen wie Bibliotheken und Forschungsdatenzentren für die Recherche der Nutzerinnen und Nutzer darstellen.

Die Projektergebnisse im Einzelnen sind:
- Entwicklung von Verfahren für die automatische Verknüpfung von Publikationen und Forschungsdaten
- Integration dieser Verknüpfungen in die Recherchesysteme der Projektpartner
- Automatische Verschlagwortung von Forschungsdaten
- Überführung der entwickelten Verfahren in eine Linked Open Data-basierte nachnutzbare Infrastruktur mit Webservices und APIs
- Anwendung der Verfahren auf einer disziplinübergreifenden und mehrsprachigen Datenbasis
- Nachnutzbarkeit der Links durch die Verwendung einer Forschungsdatenontologie  

Weitere Informationen finden sich auf der Projekthomepage. Sämtliche Projektergebnisse inklusive Quellcode stehen Open Source auf der GitHub-Seite für eine Nachnutzung zur Verfügung.

via http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg62170.html