Donnerstag, 18. Dezember 2014

DFG bewilligt VD18-Erschließung und Digitalisierung für UB Erlangen-Nürnberg

Ab 2015 werden in der UB Erlangen-Nürnberg etwa 750 Drucke des 18. Jahrhunderts digitalisiert und auf nationalbibliographischem Standard erschlossen. Das zunächst auf ein Jahr angelegte Projekt wird von der DFG mit rund 63.000 Euro gefördert

Im Mittelpunkt stehen etwa 50 naturhistorische Werke aus der Bibliothek des Nürnberger Stadtarztes Christoph Jakob Trew, die mit insgesamt rund 34.000 Bänden als eine der bedeutendsten naturkundlichen Privatsammlungen seiner Zeit gilt. Die Bibliothek Trew, seit Auflösung der Universitätsbibliothek in Altdorf in Erlangen, bietet in ihrer Geschlossenheit ein einzigartiges Bild vom Stand der Naturwissenschaften und der Heilkunde des 18. Jahrhunderts. Das Projekt ergänzt das gerade laufende Digitalisierungsprojekt von Drucken des 17. Jahrhunderts, im Zuge dessen bereits 1.200 Werke aus der Bibliothek Trew digitalisiert wurden. Die Werke der Bibliothek Trew werden, basierend auf den Originalsignaturen, Exlibris oder sonstigen Provenienzangaben, sowohl im OPAC als auch in einer eigenen digitalen Sammlung virtuell zusammengeführt.

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