Freitag, 30. Mai 2014

Neue Ausgabe von Perspektive Bibliothek erschienen

Auf dem Server der UB Heidelberg ist die neue Ausgabe der Open Access-Zeitschrift der Münchner Bibliotheksreferendare Perspektive Bibliothek 2014/1 erschienen (http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bibliothek/issue/view/1562). Ein Aufsatz ist von ganz besonderem Interesse: Markus Schnalke beschreibt den Einzug der Computertechnik in das wissenschaftliche Bibliothekswesen am Beispiel der baden-württembergischen Universitätsbibliotheken Konstanz und Ulm.

Titel- und Bestandsdaten der ZDB zur freien Nachnutzung bereitgestellt

Die Staatsbibliothek zu Berlin und die Deutsche Nationalbibliothek haben seit Mitte Mai 2014 alle bibliographischen Titeldaten und den weitaus größten Teil der Besitznachweise der ZDB unter CC0-Bedingungen (vgl. http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/) zur Nachnutzung zur Verfügung gestellt. Der Lizenzstatus wird im jeweiligen Exemplardatensatz abgebildet. Alle deutschen Verbundsysteme haben für ihre Bibliotheken der CC0-Lizenz für Titel- und Exemplardaten in der ZDB grundsätzlich zugestimmt und nur wenige Einrichtungen als Ausnahmen benannt. Bibliotheken, die keinem Verbund angehören, werden ebenfalls mit "CC0" gekennzeichnet. Der Österreichische Bibliothekenverbund lässt eine CC0-Lizenz für seine ZDB-Exemplardaten zurzeit nicht zu.

Maya Angelou gestorben

Die Schriftstellerin Maya Angelou, die mit autobiografischen Werken weltweit bekannt wurde und eng mit Martin Luther King befreundet war, ist am 28.05.2014 im Alter von 86 Jahren in ihrem Haus in Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina gestorben.

Montag, 26. Mai 2014

Jahrbuch des RGZM erscheint als Open-Access-Publikation

Das Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) in Mainz ist eine jährlich erscheinende archäologische Fachzeitschrift des RGZM. 1953 gegründet, wird das Jahrbuch mit einer Druckauflage von etwa 900 Exemplaren im hauseigenen Verlag produziert. Ein Jahrgang umfasst in der Regel zwei Bände sowie den Jahresbericht über die Tätigkeit des RGZM. Aufgenommen werden umfangreichere, grundlegende archäologische Beiträge zu den Forschungsschwerpunkten des Institutes. Alle Zeitschriftenbeiträge erhalten einen digitalen Objektbezeichner (Digital Object Identifier, doi), der das Zitieren und Verlinken der Artikel vereinfacht. Das Hosting für das Jahrbuch online übernimmt die Universitätsbibliothek Heidelberg, die Kooperationspartner in diesem Projekt ist und die Langzeitarchivierung der Beiträge garantiert. Das Jahrbuch wird auch weiterhin als Printausgabe erscheinen. Eine Qualitätssicherung durch ein Peer-Review-Verfahren wird angestrebt. Links: Jahrbuch online: http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/ojs/index.php/jahrb-rgzm und Verlagsseite des RGZM: http://web.rgzm.de/publikationen.html

Powerpoint-Präsentationen können das Lernen behindern

Powerpoint-Präsentationen bringen oft nichts. Schlimmer noch: Sie können das Lernen sogar behindern. Wie Studien des LMU-Bildungsforschers Dr. Christof Wecker zeigen, behalten die Zuhörer in Vorträgen mit digitalen Folien von Informationen, die nur mündlich dargestellt werden, oft weniger als in Vorträgen ohne Folien. Dabei bekommen die Zuhörer die mündlichen Informationen zunächst ähnlich gut mit. „Das mündlich Vermittelte wird aber oft für sekundär gehalten und gerät leicht in Vergessenheit, während die Folien als die eigentliche Botschaft angesehen werden.“ Wecker zufolge liegt das auch daran, wie digitale Präsentationen eingesetzt werden. „Viele Vortragende verwenden die Folien als Manuskript für ihren Vortrag und werfen ihre Gedächtnisstütze dann für alle sichtbar an die Wand. Diese Gewohnheit verdrängt oft jegliche didaktischen Überlegungen, was die Zuhörer sehen sollten.“ Statt alles auf Folien zu präsentieren, sollte möglichst nur das gezeigt werden, was visuell besser zu vermitteln ist als sprachlich. „Ein vielversprechender Ansatz ist es, Folien nur an wenigen Stellen einzusetzen und zwischendurch einfach schwarze Folien einzuschieben“, sagt Wecker. Das lenke die Aufmerksamkeit des Publikums wieder auf den mündlichen Vortrag. Außerdem würden die Inhalte, die auf den wenigen Folien stehen, dann vergleichbar gut gelernt. Weitere Infos s. unter http://www.uni-muenchen.de/aktuelles/spotlight/2014_meldungen/power_point_wecker.html

Erweiterung des Slavistik-Portals durch 42.000 digitale Volltexte

Für das Slavistik-Portal der an der SBB-PK angesiedelten Virtuellen Fachbibliothek Slavistik wurden ca. 42.000 digitale Volltexte zur russischen Sprache, Literatur, Geschichte und Volks- kunde aus der „Universitetskaja Biblioteka Online“ (UBO) in die Suche des Portals eingebunden. In den Häusern der Staatsbibliothek können die elektronischen Texte moderner und historischer digitalisierter Ausgaben sofort im Volltext eingesehen werden. Für die registrierten Benutzerinnen und Benutzer der Staatsbibliothek zu Berlin stehen die lizensierten Inhalte auch über den StaBiKat (Permalink: http://stabikat.de/DB=1/XMLPRS=N/PPN?PPN=772078319) im Remote Access zur Verfügung.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Bundesregierung will Urheberrechtsausnahmen für Blinde umsetzen

Deutschland will das Abkommen über Urheberrechtsausnahmen für Blinde und sehbehinderte Menschen bereits im Juni 2014 unterzeichnen. Im deutschen Urheberrechtsgesetz existiert bereits in Paragraf 45a eine Schrankenregelung für behinderte Menschen. Demnach ist es zulässig, ein Werk für Behinderte zu vervielfältigen und zu verbreiten, allerdings nicht zu Erwerbszwecken (vgl. dazu die Meldung in heise online vom 14.05.2014).

Keine staatenübergreifenden Schrankenregelungen für Bibliotheken

Die Verhandlungen zwischen den mehr als 180 Mitgliedsstaaten der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) zugunsten staatenübergreifender Schrankenregelungen für Bibliotheken sind vorerst am Votum der Europäischen Union gescheitert. Damit bleiben die Schwierigkeiten, die sich für Bibliotheken aus einem international unterschiedlich geregelten Urheberrecht ergeben, bestehen. Seit 2011 war innerhalb des Standing Comittee on Copyright and Related Rights (SCCR) der WIPO immer wieder über eine Harmonisierung der Urheberrechts-Ausnahmen zugunsten von grenzüberschreitenden Bibliotheks-Services debattiert worden. Beim 27. Treffen des Gremiums vom 30.03. bis zum 03.05.2014 in Genf konnte jedoch trotz konstruktiver Diskussionen keine Einigung erzielt werden. An der Sitzung nahmen auch Repräsentanten der nationalen und internationalen Bibliotheksverbände teil, die die Vorschläge zu den Ausnahmeregelungen verschiedener Staaten und regionaler Gruppen (u.a. Afrika, Ecuador, Brasilien) unterstützten.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Kleist-Archiv Sembdner in Heilbronn veröffentlicht Kleist-Bibliographie

Auf den Seiten des Kleist-Archivs Sembdner veröffentlicht Günter Emig kontinuierlich seine Kleist-Bibliographie (http://www.kleist.org/index.php/kleist-bibliographie). Nachgewiesen ist die Kleist-Literatur seit 1821.

Bach-Bibliographie Online

Neben fachbezogenen Ausschnitten aus der SWB-Datenbank (Fachkataloge Zeitgenössische Kunst und Technikgeschichte der SLUB Dresden, Kommunikations- und Medienwissenschaft / Publizistik und Orientwissenschaft der UB Leipzig,) und den Regionalbibliographien (Sächsische Bibliographie Online, Saarländische Bibliographie, Euregio-Bodensee-Datenbank) gibt es weitere spezielle Ausschnitte wie zum Beispiel die Bach-Bibliographie des Bach-Archivs Leipzig (http://swb.bsz-bw.de/DB=2.355/). Die Online-Bibliographie verzeichnet das Internationale Bach-Schrifttum und basiert auf den Daten des Bestandskatalogs der Bibliothek des Bach-Archivs und den Daten der internetbasierten Bach-Bibliography von Yo Tomita (Queens University Belfast). Seit 2012 wird die Bach-Bibliography vom Bach-Archiv Leipzig in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Yo Tomita betreut und laufend erweitert. Die Fachbibliographie verzeichnet selbständige und unselbständige Schriften und enthält derzeit 65.000 Titel (Stand: März 2014). Aufgenommen werden Monographien, Zeitschriftenaufsätze, Rezensionen, elektronische Publikationen und zusätzlich Musikalien. Ergänzt wird die Bach-Bibliographie durch das Portal Bach digital (http://www.bachdigital.de/), das vom Bach-Archiv, der Universität Leipzig, der SLUB Dresden und der Staatsbibliothek zu Berlin gemeinsam betreut wird und Scans von Werken Bachs und handschriftliche Quellen der Bach-Familie präsentiert.

Hauptstaatsarchiv Stuttgart präsentiert Maueranschläge als Kommunikationsmittel im Krieg

Das Hauptstaatsarchiv Stuttgart präsentiert in Erinnerung an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs annähernd 3.000 Maueranschläge des Bestands J 151 mit Bildern im Internet, um der Öffentlichkeit einen unmittelbaren Zugriff auf diese beeindruckende und historisch bedeutsame Sammlung zu ermöglichen. Das Findbuch mit den Abbildungen kann unter der Adresse https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/startbild.php?bestand=5544 eingesehen und durchsucht werden.

Dienstag, 13. Mai 2014

World Digital Library wächst kontinuierlich

In der World Digital Library (http://www.wdl.org) sind 10.244 Objekte nachgewiesen (Stand: 12.05.2014). Die WDL ist ein gemeinschaftliches Digitalisierungsprojekt unter der Federführung der Library of Congress (LoC). Enthalten sind u. a. Manuskripte, Landkarten, Atlanten, Bücher, Drucke, Fotografien, Filme, Tonaufnahmen und andere kulturelle Objekte. Der gesamte Inhalt stammt von 102 unterschiedlichen Einrichtungen aus insgesamt 46 Ländern weltweit. Aus Europa haben u. a. die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, die Nationalbibliotheken Russlands, der Ukraine, Weißrusslands, Dänemarks und Schwedens sowie Forschungsbibliotheken in Italien, der Schweiz und anderen Ländern Europas kulturelle Objekte eingebracht.

Digitale Gesellschaft

Der Deutsche Bildungsserver begleitet das Thema des Wissenschaftsjahres 2014 "Digitale Gesellschaft" mit einem umfangreichen Informationsdossier (http://www.bildungsserver.de/Das-Wissenschaftsjahr-2014-Die-digitale-Gesellschaft-11024.html). Das Dossier präsentiert eine strukturierte Übersicht zu mannigfaltigen Informationen zur digitalen Gesellschaft. Neben Verweisen auf zentrale Plattformen des Wissenschaftsjahres konzentriert sich das Dossier vor allem auf neue Entwicklungen in Bildung und Wissenschaft sowie Aspekte der Medien- und Informationskompetenz.

"Wir töten Menschen auf Basis von Metadaten"

http://www.golem.de/news/ex-nsa-chef-hayden-wir-toeten-menschen-auf-basis-von-metadaten-1405-106409.html - Aussage von Michael Hayden, Ex-NSA-Chef

Montag, 12. Mai 2014

Zeitgeschichte digital

Seit Anfang 2004 sind die Zeitschrift "Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History" (http://www.zeithistorische-forschungen.de) und das Portal "Zeitgeschichte-online" (http://www.zeitgeschichte-online.de) als Open-Access-Angebote im Netz verfügbar. Eine fünfjährige Anschubfinanzierung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft sowie die institutionelle Absicherung am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, besonders aber das Engagement eines großen Kreises von Autorinnen und Autoren sowie vieler weiterer Unterstützer haben es möglich gemacht, die beiden miteinander verbundenen Publikationsforen in der Forschungslandschaft zu etablieren.

Donnerstag, 8. Mai 2014

ZDB und OCLC WorldCat® Knowledge Base tauschen Daten aus

Die OCLC GmbH und die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) sowie die Staatsbibliothek zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SBB) als Betreiber der Zeitschriftendatenbank (ZDB) haben eine Vereinbarung über den Datenaustausch zwischen der OCLC WorldCat® Knowledge Base und der Zeitschriftendatenbank unterzeichnet.

Erste historische Publikationen in der Statistischen Bibliothek

Seit April 2014 sind in der Statistischen Bibliothek (https://www.destatis.de/GPStatistik/content/below/index.xml), dem gemeinsamen Publikationsserver der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, die seit 1963 erschienenen Kreiskurzbeschreibungen für die alten Stadt- und Landkreise Baden-Württembergs online und kostenfrei verfügbar (im Suchfeld „Schnellsuche“ „Stadt- und Landkreise“ eingeben). Die Stadt- und Landkreise entsprechen dem Verwaltungszuschnitt vor der Kreis- und Gemeindereform in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Jedes Heft enthält knappe textliche Beiträge mit Zahlenübersichten zu den wichtigsten Fachgebieten. Eine geschichtliche Einleitung sowie geographische Angaben sind vorangestellt. Ein Beitrag über die kulturellen Besonderheiten des jeweiligen Kreises und am Ende eine Zusammenfassung mit Ausblick ergänzen die angebotene Gesamtschau. Diese Veröffentlichungsreihe wurde damals in großer Stückzahl publiziert und als Beilage mit dem Staatsanzeiger Baden-Württemberg an alle Abonnenten verteilt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in der Statistischen Bibliothek auf 278 verschiedene Serien des Statistischen Landesamtes Baden-Württembergs zuzugreifen. Es handelt sich hauptsächlich um die seit 2004 veröffentlichten Statistischen Berichte mit Daten aus den verschiedenen Themenbereichen der amtlichen Statistik, die im PDF-Format vorliegen.

Der Erste Weltkrieg in der Literatur

"Neben dem wohl bekanntesten Antikriegsroman über den Ersten Weltkrieg, „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque, setzt sich eine Fülle weiterer literarischer Publikationen mit den Ereignissen und Auswirkungen der Jahre 1914–1918 auseinander. Vielen von ihnen ist nicht nur eine hohe literarische Qualität zu eigen, sie führen den LeserInnen die menschenverachtenden Mechanismen des Krieges auch aus ganz unterschiedlichen Perspektiven vor Augen."

Eine Zusammenstellung der Literatur zum Ersten Weltkrieg wird auf http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2014/02/19/der-erste-weltkrieg-in-der-literatur/ präsentiert.

Neue Ausgabe des Forschungsmagazins „Ruperto Carola“ zum Schwerpunktthema „Krieg & Frieden

In ihren Beiträgen gehen 21 Heidelberger Forscherinnen und Forscher verschiedener Disziplinen unter anderem der Frage nach, welche Motive Selbstmordattentäter bewegen, wie psychiatrische Patienten Anfang des 20. Jahrhunderts Militarismus und Krieg fern der Front künstlerisch verarbeiteten und auf welche Weise Komponisten Krieg und Frieden in ihrer Musik umsetzen. Darüber hinaus nähern sie sich dem Schwerpunktthema aus Perspektiven, die sich mitunter erst auf den zweiten Blick erschließen: Die Autoren stellen ihre Forschungen zum galaktischen Kannibalismus im Weltall und zu semantischen Kämpfen vor, aber auch zu Autoimmunerkrankungen und autoaggressiven Störungen – dem Krieg gegen sich selbst. In der Zusammenschau der Beiträge wird deutlich, wie die Universität Heidelberg das Potential der Volluniversität mit ihren unterschiedlichen disziplinären Wissensbeständen, Methoden und Fächerkulturen nutzt, um komplexe Fragestellungen zu bearbeiten. Das Forschungsmagazin „Ruperto Carola“ erscheint zweimal jährlich und wendet sich an alle Mitglieder der Universität, an die Partner der Universität in Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie insbesondere auch an Alumni, Freunde und eine interessierte Öffentlichkeit im In- und Ausland.

Die aktuelle Ausgabe 4 (Mai 2014) steht frei im Internet unter http://www.uni-heidelberg.de/rupertocarola/ zur Verfügung.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Digitaler Katalog des Frankfurter Goethe-Hauses

Der Digitale Katalog des Frankfurter Goethe-Hauses (http://www.museum-digital.de/goethehaus/) enthält derzeit über 4.000 Graphiken, Zeichnungen und Aquarelle aus dem Sammlungsbereich der Illustrationen zu Goethes Werken. Dieser Sammlungsbestand wurde vollständig digital erfasst. Unter den online zugänglichen Objekten sind so bedeutende Arbeiten wie die 143 Federzeichnungen von Max Beckmann zu Faust II oder das erstmals veröffentlichte Konvolut von Entwurfszeichnungen von Max Slevogt, ebenfalls zu Faust II. Auf der Recherche-Seite bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten, die Inhalte des Katalogs zu durchsuchen und zu entdecken. In der Navigationsleiste am oberen Rand befinden sich vier Einstiegspunkte: Goethehaus, Kunstsammlungen, Objekte, Kontakt. Über den Link Goethehaus erhält man eine Übersicht und eine Vorstellung der Sammlungsbereiche des Hauses. "Wenn Sie sich speziell für die Bestände der Kunstsammlungen interessieren, folgen Sie bitte dem gleichnamigen Link. In medias res gelangen Sie über den Menüpunkt Objekte. Die sich öffnende Seite stellt Ihnen einige Möglichkeiten vor, im Katalog zu recherchieren, z.B. die gezielte Suche über bestimmte Kategorien, bspw. Personen. Der einfachste Weg der Recherche ist das Suchfeld, das auf allen Katalogseiten im oberen Bereich zu finden ist. Hier können Sie nach beliebigen Stichwörtern suchen, z.B. nach den Illustrationen zu einem bestimmten Werk Goethes".

Internet Archive im KVK

Das Internet Archive (https://archive.org/index.php) mit der Wayback-Machine ist jetzt vom KVK (http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html) in sein Angebot aufgenommen worden. Laut Eigenwerbung ist es mit der Wayback-Machine möglich, auf circa 410 Milliarden Websites, die im Internet Archive gespeichert wurden, zuzugreifen. Die Zahl der über den KVK abfragbaren Nachweissysteme beläuft sich derzeit auf 69.

VDB-Regionalverband Südwest: Jahresversammlung in der BLB Karlsruhe

Die Materialien der Jahresversammlung des VDB-Regionalverbandes Südwest am 04.04.2014 an der BLB Karlsruhe (Präsentationsfolien, Fotos sowie ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung von Ludger Syré) stehen auf der Veranstaltungsseite zum Abruf bereit (http://www.vdb-online.org/veranstaltungen/622/).

Neue Ausgabe des WLBforum ist erschienen

Die neue Ausgabe des WLBforum (16. 2014. Ausgabe 2014/1) ist kürzlich erschienen (http://www.wlb-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/die_wlb/WLB-Forum/WLBforum_2014_1.pdf). Enthalten sind Beiträge zum Erweiterungsbau der Württembergischen Landesbibliothek (Kowark / Lüll), zum 80. Geburtstag von Hans-Peter Geh (Ennen), zu den Erfahrungen mit dem neuen Bibliothekssystem aDIS/BMS (Abele / Glaser / Baur), zur Selbstverbuchung in der WLB (Lüll), zum Themenportal Erster Weltkrieg der Bibliothek für Zeitgeschichte (Westerhoff), zu den Digitalisierungsaktivitäten der WLB (Herrmann), zur Homepage der Landesbibliographie B.-W. (Thalhofer) und zum Thema Social Media in der WLB (Röger).

Dienstag, 6. Mai 2014

Artikel zum Thema Neuausrichtung der überregionalen Verbundsysteme in Heft 3-4 (2014) der Zs. BIBLIOTHEKSDIENST

Diedrichs, Reiner; Schomburg, Silke; Conradt, Volker. „Die Neuausrichtung überregionaler Verbundsysteme – die Zukunft der Bibliotheksinfrastruktur in der Cloud“. BIBLIOTHEKSDIENST 48 (2014) H.3-4. S.217-224.

„Im Rahmen der DFG-Ausschreibung zur Neuausrichtung überregionaler Verbundsysteme wurden im Themenfeld 1 „Bibliotheksdateninfrastruktur und Lokale Systeme“ der DFG zwei Anträge vorgestellt. Das Szenario CIB setzte auf den raschen Weg des Outsourcings zentraler technischer Bibliotheks-Infrastrukturen zu international operierenden Systemanbietern, das Szenario libOS auf die strukturelle Konsolidierung der deutschen Verbundlandschaft. Nach der Entscheidung für das Szenario CIB fand am 11.10.2013 in Bonn eine gemeinsame Sitzung der Arbeitsgruppe „Bibliothekarisches Verbundsystem“ der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zum aktuellen Stand und der weiteren Entwicklung statt. Hier wurde den Vertretern der jeweiligen Projektkonsortien Gelegenheit zur Darstellung ihrer Position hinsichtlich des CIB-Szenarios gegeben und Möglichkeiten der Kooperation erörtert.“ Der Beitrag erläutert die Position des libOS-Konsortiums von BSZ, GBV und hbz.

Risch, Uwe. „Cloudbasierte Infrastruktur für Bibliotheksdaten – Kernelemente und aktueller Entwicklungsstand“. BIBLIOTHEKSDIENST 48 (2014) H.3-4. S.225-235.

„Das Projekt 'Cloudbasierte Infrastruktur für Bibliotheksdaten' (CIB) der deutschen Bibliotheksverbünde HeBIS, BVB und KOBV zielt auf eine Reform der hergebrachten Arbeitsteilung von lokalem Bibliotheksmanagement und regionalem Verbundsystem. An ihre Stelle tritt die weitgehende Verlagerung von Katalogisierung und Lokalsys-temfunktionen in internationale Plattformen. Der Aufsatz stellt die Kernelemente dieses Vorhabens dar und beschreibt den aktuellen Entwicklungsstand des Projektes“ (nach dem Abstract).

Neuer HeBIScocktail (Ausgabe 2/2014) ist online.

Der neue HeBIScocktail (Ausgabe 2/2014) ist online. Die Themen in der aktuellen Ausgabe behandeln unter anderem: Online-Tutorials zum Suchportal der Universitätsbibliothek Frankfurt / Visual Library für elektronische Pflichtabgabe / Workshop Hessische Bibliographie - Entwicklung von Qualitätskriterien / Neue Webräsenz für das CIB-Projekt. Die neue Ausgabe ist unter http://www.hebis.de/de/1cocktail/cocktail_index2008.php?ausgabe=2014-2 erreichbar.

14 - Der Große Krieg

In dieser Überblicksdarstellung der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) stellt Oliver Janz den globalen Charakter des Krieges heraus. Er nimmt dessen neuartige Dimensionen in den Blick: die industrielle Kriegsführung, die räumliche und ethische Entgrenzung sowie die wirtschaftliche und kulturelle Mobilisierung der Gesellschaften (http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/183429/14-der-grosse-krieg). Die Publikation kann bei der bpb für 4.50 Euro bestellt werden.

Vorträge des 8. OCLC-Informationstages sind online

Die Folien der Vorträge des 8. OCLC-Informationstages am 26.03.2014 in der DNB Frankfurt am Main stehen unter http://www.oclc.org/go/de-DE/informationstag-2014/presentations.html zum Abruf bereit.

FrauenMediaTurm präsentiert Linkliste zu feministischen Themen

Der FrauenMediaTurm (FMT) (http://www.frauenmediaturm.de) in Köln bietet eine dynamische Linkliste zu feministisch relevanten Themen an. Die Bandbreite der derzeit 323 Links reicht von Frauengeschichte über Sexualpolitik bis zur Frauen- und Geschlechterforschung. Der FMT präsentiert mit FMT-DigiLink (http://digilink.digibib.net/cgi-bin/digilink/show.pl?mode=fach&sigel=FMT) eine Sammlung zum feministischen Angebot im Netz.

TIB Hannover startet AV-Portal für die Wissenschaft

Das neue AV-Portal der TIB Hannover <89> ist Ende April 2014 an den Start gegangen. Unter http://av.getinfo.de stehen mehr als 1.800 qualitätsgeprüfte wissenschaftliche Filme aus Technik, Architektur, Chemie, Physik, Mathematik und Informatik zur Verfügung. Das Kompetenzzentrum für nicht-textuelle Materialien (KNM) an der TIB hat das AV-Portal in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam (HPI) seit Juli 2011 entwickelt.

BLB Karlsruhe digitalisiert Bibliographie der badischen Geschichte

Die Badische Landesbibliothek Karlsruhe <31> hat die Bibliographie der badischen Geschichte digitalisiert. Die Bibliographie, die vielleicht sogar unter dem Namen Lautenschlager/Schulz bekannter ist, verzeichnet mehrere Tausend Literaturhinweise über Baden, die vor 1972 erschienen sind und vom früheren Direktor der Karlsruher Landesbibliothek Friedrich Lautenschlager und dem Bibliothekar Werner Schulz zusammengetragen wurden.

Aktuelle Ausgabe von Masala, dem Newsletter zum SSG Südasien

In der neuen Ausgabe des Newsletters Masala Jg. 9. 2014. Nr. 2 der Virtuellen Fachbibliothek Südasien Savifa (http://www.savifa.uni-hd.de/) informiert die Bibliothek des Südasien-Instituts <16/77> in Heidelberg wieder über Ausstellungen, Vorträge, Konferenzen, Neuigkeiten und Neuerwerbungen aus dem Sondersammelgebiet Südasien und der Virtuellen Fachbibliothek. Schwerpunktthema des aktuellen Newsletters ist der Film in Südasien.

EU-Länder erweitern Urheberrechtsausnahmen für Blinde

Die Europäische Union hat am 30.04.2014 in Genf gemeinsam mit Frankreich, Griechenland und Indien das Abkommen über Urheberrechtsausnahmen für Blinde und sehbehinderte Menschen unterzeichnet. Das so genannte Marrakesch Abkommen war im Sommer 2013 von den Mitgliedsländen der Weltorganisation für Geistiges Eigentum (WIPO) verabschiedet worden. Mit der Unterschrift unter den völkerrechtlich verbindlichen Vertrag verpflichten sich die Staaten, eine Blindenschranke in nationales Recht umzusetzen. Autorisierte Organisationen, etwa Blindenverbände oder Bibliotheken, sollen dadurch das Recht erhalten, Kopien geschützter Werke auch ohne die Zustimmung der Rechteinhaber in Braille-Schrift oder anderen für Sehbehinderte geeigneten Formaten anzufertigen, solange sie dabei kein kommerzielles Interesse verfolgen. Auch der grenzüberschreitende Austausch der angefertigten Kopien soll zugelassen werden (nach: heise online vom 01.05.2014).

ZEIT online veröffentlicht CHE Hochschulranking

Das CHE Hochschulranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Das Ranking ist auf ZEIT ONLINE abrufbar: http://www.zeit.de/hochschulranking.