Mittwoch, 18. Februar 2015

Nachhaltige O(pen)J(ournal)S(ystems)-Infrastruktur zur elektronischen Publikation wissenschaftlicher Zeitschriften

Auf http://www.OJS-de.net finden sich sämtliche Informationen zum DFG-Projekt „Nachhaltige OJS-Infrastruktur zur elektronischen Publikation wissenschaftlicher Zeitschriften„, das sich zum Ziel gesetzt hat, ein Netzwerk für Open-Access-Journals im deutschsprachigen Raum aufzubauen. An dem Projekt beteiligt sind das Center für Digitale Systeme der FU Berlin, die UB Heidelberg und das KIZ der Universität Konstanz. Das Projekt läuft bis ins Jahr 2016. Aufgabe des DFG-Projekts ist es, ein Netzwerk von OJS-Akteuren zu errichten, das Dienste zum E-Publishing mit OJS anbietet und die elektronische Publikation wissenschaftlicher Zeitschriften an deutschen Hochschulen auf Basis von OJS erleichtert, ausbaut und langfristig sichert. Während der Projektlaufzeit wird die Software weiter optimiert und angepasst, wobei die Ergebnisse allen Nutzerinnen und Nutzern frei zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus ist der Aufbau eines umfangreichen deutschsprachigen Informationsportals geplant. Es richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mithilfe von OJS Zeitschriften publizieren, aber auch an Dienstleister, die OJS-Hosting anbieten, darunter viele Bibliotheken. Open Journal Systems (OJS) ist eine kostenfreie Software zur Verwaltung und Veröffentlichung von wissenschaftlichen Zeitschriften. Sie wird international von mehr als 7.000 Journals genutzt, davon mehr als 200 im deutschsprachigen Raum. OJS wurde vom nordamerikanischen Public Knowledge Project entwickelt, um den Zugang zu wissenschaftlichem Wissen weltweit zu verbessern. Hauptsächlich wird es zur uneingeschränkten Veröffentlichung im Sinne von Open Access verwendet. Als Open-Source-Software wird OJS kontinuierlich von verschiedenen Institutionen und Einzelpersonen weiterentwickelt und angepasst. Der Code ist frei zugänglich. Gefördert wird das Projekt im Rahmen der DFG-Förderlinie „Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme“.

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