Donnerstag, 12. November 2015

UNESCO-Wissenschaftsbericht: Der Weg bis 2030

Immer mehr Staaten bauen ihre Forschungsaktivitäten aus. Die Investitionen sind nach den Zahlen des Wissenschaftsberichts der UNESCO - eine Zusammenfassung in deutscher Sprache steht unter http://unesdoc.unesco.org/images/0023/002354/235407GER.pdf zum Abruf bereit - zwischen 2007 und 2013 um 31 % auf 1,478 Billionen US-Dollar (1,37 Billionen Euro) gestiegen. Im selben Zeitraum hat sich das globale Bruttoinlandsprodukt um 20 % erhöht. Deutschland zählt mit einem Investitionsvolumen von 101 Milliarden US-Dollar zu den fünf Ländern mit den höchsten Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Den höchsten Anteil an den Forschungsausgaben haben die USA mit 28 % aller Leistungen für Forschung und Entwicklung. Die UNESCO macht deutliche Unterschiede beim Verhältnis zwischen öffentlich und privat finanzierter Forschung aus: So sind beispielsweise öffentliche Ausgaben in Italien, Großbritannien, Frankreich, Australien oder Kanada eingefroren oder teils drastisch reduziert worden.

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