Donnerstag, 30. Juni 2016

Historisches Lexikon Bayerns wird 10 Jahre alt

Das Historische Lexikon Bayerns (HLB) feiert Jubiläum: Vor zehn Jahren ging es an den Start und stellt seitdem wissenschaftlich fundierte Informationen zur bayerischen Geschichte frei zur Verfügung. Unter der Internetadresse http://www.historisches-lexikon-bayerns.de finden die Nutzer nicht nur ein beständig wachsendes Angebot, sondern auch eine Webseite, die zum Jubiläum technisch sowie optisch auf den neuesten Stand gebracht wurde.
Das HLB ist ein Kooperationsprojekt der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB), der Kommission für Bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Konferenz der Landeshistoriker an den bayerischen Universitäten.
Das Historische Lexikon Bayerns hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem Wissensspeicher entwickelt, der mit stetig steigenden Nutzerzahlen aufwarten kann. Über 50.000 Besucher greifen mittlerweile im Monat auf das Online-Angebot zu: von A wie Adel bis Z wie Zeitungs- und Pressewesen stehen mehr als 1.000 Artikel und 4.000 Abbildungen zur Verfügung. Das Erfolgsrezept des Internet-Lexikons liegt in der Qualität der Inhalte. Alle Artikel werden von ausgewiesenen Experten geschrieben und haben vor ihrer Veröffentlichung einen mehrstufigen Qualitätssicherungsprozess durchlaufen. Bei der Prüfung der Inhalte steht der Redaktion ein wissenschaftlicher Beirat zur Seite.
 

Deutsche Biographie online wird kontinuierlich weiterentwickelt

Seit 2010 ist die Deutsche Biographie (DB), deren Kern die aktuell 48.000 Artikel der „Allgemeinen Deutschen Biographie“ (ADB) und der „Neuen Deutschen Biographie“ (NDB) bilden, online. Seitdem hat sich dieses von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Bayerischen Staatsbibliothek gemeinsam betriebene Projekt kontinuierlich weiterentwickelt, auch in den Jahren 2014 bis 2016, die von der DFG gefördert wurden.
Mit zuletzt regelmäßig mehr als 100.000 Nutzern im Monat rangiert die DB auch im Rahmen der Angebotspalette der BSB ganz weit oben. Mittlerweile wurde die Web-Site für Suchmaschinen optimiert, was die Nutzerzahlen noch einmal erhöhen wird. Die rechtlichen und technischen Voraussetzungen für die Nachnutzung der Forschungsdaten aus der Deutschen Biographie wurden 2015 im Sinne von Open Access durch Creative Commons-Lizenzen sowie die Einrichtung mehrerer Schnittstellen geschaffen.
Von Dezember 2014 bis Juni 2016 hat sich die Zahl der recherchierbaren Personen in der DB noch einmal auf nunmehr circa 540.000 verdoppelt. Dies gelang durch die Integration von weiteren hochkarätigen Partnerangeboten, deren zahlenmäßig größte Kalliope (Autographen, Staatsbibliothek zu Berlin), das Filmportal (Deutsches Filminstitut, Frankfurt a.M.) und die Jahresberichte für deutsche Geschichte (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften) sind.
Mit den erheblich erweiterten Visualisierungsoptionen reagiert die DB insbesondere auf die Bedürfnisse der sich derzeit stark entwickelnden Netzwerkforschung, in den Geschichtswissenschaften und weit darüber hinaus. Auch die Geofunktionen wurden ausgebaut, so dass zu mehr als 17.000 Orten nach Persönlichkeiten gesucht werden kann.

30 Jahre Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg

Die Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg feiert ihr 30-jähriges Jubiläum. Sie sichert bedeutende Zeugnisse der baden-württembergischen Geschichte für die Forschung und macht sie Bürgerinnen und Bürgern zugänglich.
In den Bibliotheken und Archiven des Landes befinden sich noch immer wertvolle Bestände, die bisher nicht erschlossen werden konnten, und Eigentümer von Kulturgut sehen sich immer wieder gezwungen, Stücke zu veräußern. Daher werden Aktivitäten der Stiftung noch viele Jahre benötigt. Mit der Stiftung hat sich das Land Baden-Württemberg ein geeignetes Instrumentarium geschaffen, um im Einzelfall rasch reagieren zu können, wenn Archiv- oder Bibliotheksgut des Landes gefährdet ist. Eine solche Gefährdung kann durch drohenden Bestandszerfall, durch mangelnde Erschließung oder durch die Gefahr der Abwanderung gegeben sein.
Die Einrichtung der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg wurde am 23. Juni 1986 im Kabinett beschlossen. Seit ihrer Errichtung am 1. Juli 1986 hat sie über 31 Millionen Euro für die Erschließung, den Ankauf und die Erhaltung von Büchern, Urkunden und anderer Dokumenten aus Bibliotheken und Archiven eingesetzt. Insgesamt wurden 311 Projekte gefördert, davon 217 im Archiv- und 88 im Bibliotheksbereich. 

o bib - Das offene Bibliotheksjournal 3 (2016) H.2

https://www.o-bib.de/issue/view/2016H2

Aus dem Inhalt:

Aufsätze:
Ulrich Hohoff

Silke Glitsch, Kerstin Helmkamp

              
Kristina Fischer, Heidrun Wiesenmüller

Berichte und Mitteilungen
  • Der „Tag der aufgeschobenen Hausarbeiten“: Ein neues Veranstaltungsformat zur Vermittlung von Informationskompetenz an der UB Kaiserslautern - Julia Pletsch, Désirée Griesemer

  •  Hochschule der Medien bietet ab Sommer 2016 das Kontaktstudium Bibliotheks- und Informationsmanagement an – Einstieg in ein Masterstudium ist eine Option - Cornelia Vonhof 

  Tagungsberichte



  • "Treiben wir oder werden wir getrieben?" - Bericht über die 13. InetBib-Tagung in Stuttgart - Heidrun Wiesenmüller

  •   Ausschreibungen und Vergaberecht in Wissenschaftlichen Bibliotheken - Rainer Plappert

  •   RVK-Workshop in Halle - Sabine Bruck

  •   Bibliotheken in [die] Zukunft führen. Aktuelle Herausforderungen für das Bibliotheksmanagement und die Managementkommission – Die Managementkommission im Dialog. Bericht vom Bibliothekskongress 2016 in Leipzig - Cornelia Vonhof

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Nachrichten und Berichte aus dem VDB (Vereinsausschuss und Vorstand, Kommissionen, Landes- und Regionalverbände)

 

Bayerischer Bibliotheksplan beschlossen

Der Ministerrat hat am 21.06.2016 auf Vorschlag von Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle und Staatssekretär Bernd Sibler erstmals einen Bayerischen Bibliotheksplan nach dem Vorbild des Bayerischen Musikplans beschlossen. Darin werden die wesentlichen Leistungsfelder der bayerischen Bibliotheken aller Fachrichtungen dargestellt sowie Zukunftsperspektiven, Stärken und Entwicklungsbedarfe aufgezeigt.

Der Bayerische Bibliotheksplan wurde vom Bayerischen Bibliotheksverband unter Mitwirkung der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, des St. Michaelsbundes, Landesverband Bayern e.V., der Bayerischen Staatsbibliothek und bayerischer Universitätsbibliotheken erarbeitet. 

In Bayern gibt es die Bayerische Staatsbibliothek, 32 wissenschaftliche Bibliotheken an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften, zehn regionale staatliche Bibliotheken, mehr als zwei Dutzend Spezial- und Diözesanbibliotheken, über 750 kommunale Bibliotheken sowie knapp 1.200 kirchliche öffentliche Bibliotheken. Der Gesamtbestand der bayerischen Bibliotheken beträgt gut 64,5 Millionen Medien, davon entfallen rund 23 Millionen auf die öffentlichen Bibliotheken und Büchereien. Mit insgesamt rund 79 Millionen Entleihungen im Jahr, allein knapp 68 Millionen davon in den öffentlichen Bibliotheken, werden sie intensiv von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt. Das belegen auch die mehr als 25 Millionen Besuche in den fast 2.000 öffentlichen Bibliotheken und Büchereien in Bayern pro Jahr.
via Pressemitteilung Staatskanzlei, Bericht aus der Kabinettssitzung, vom 21.06.2016 

Beta-Version des FID Darstellende Kunst

An der Frankfurter Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg ist der  Fachinformationsdienst (FID) Darstellende Kunst in einer Beta-Version freigeschaltet worden (http://www.performing-arts.eu/). Hervorgegangen sind die von der DFG-geförderten Fachinformationsdienste für die Wissenschaft aus dem System der Sondersammelgebiete, die durch dieses Förderangebot abgelöst werden.
Im FID Darstellende Kunst werden Archiv- und Bibliotheksbestände aus deutschsprachigen Theater- und Tanzarchiven erstmals digital zusammengeführt. Das neue Portal erlaubt nicht nur eine detaillierte Suche nach Bibliotheks- und Archivbeständen, Materialarten und Sammlungen, sondern informiert auch mit redaktionell aufbereiteten Nachrichten zu wissenschaftlichen Themen aus Theater und Tanz.
Bereits auffindbar sind die vielen Dokumente und Materialien des Archivs der Akademie der Künste in Berlin, dem größten Archiv mit Theatermaterialien ab dem 20. Jahrhundert. Dort sind auch die Archivalien zu Brechts Theaterstücken zu finden. Inzwischen haben die "Macher" des FID Darstellende Kunst intensive Kontakte zu zehn Theater- und Tanz-Sammlungen im gesamten deutschsprachigen Raum aufgebaut. Um die Bestände der Institutionen, die bereits digitalisierte Nachweise haben, wird das Portal in der nächsten Zeit erweitert. Dazu gehören u.a. die Theaterwissenschaftlichen Sammlung Schloss Wahn: diese Sammlung der Universität zu Köln umfasst ein Kritiken- und Fotoarchiv, das durch eine vielseitige graphische Sammlung ergänzt wird.  Außerdem besitzt es Mitschnitte und Aufzeichnungen von Theaterstücken. Im Gespräch ist das FID u. a. auch mit der Schweizerischen Theatersammlung, dem Theatermuseum in Wien, dem Mimecentrum Berlin und dem Tanzarchiv Köln.
In enger Abstimmung mit Vertretern der Theater- und Tanzwissenschaft wurden vier wesentliche Kernaufgaben erarbeitet, die in der ersten Aufbauphase umgesetzt werden:
  • Entwicklung und Etablierung eines Nachweis- und Rechercheportals, das das gesamte Spektrum fachwissenschaftlicher Informationsdienstleistungen für die Darstellenden Künste abbildet.
  • Aufbau eines Verbundkataloges Theater als Nachweisinstrument der wichtigsten deutschsprachigen Theatersammlungen und -archive.
  • ein fachspezifischer Bestandsaufbau mit geschärftem Sammlungsprofil
  • Vernetzung und Kommunikation mit der Fachwelt in Form von Workshops sowie einer Kooperation mit der Gesellschaft für Theaterwissenschaft

Zu den Aufgaben des Fachinformationsdienstes Darstellende Kunst gehört es auch, Bücher zu diesem Themenkomplex zu erwerben und bereitzustellen. Das hat eine lange Tradition an der UB Johann Christian Senckenberg. Über sechzig Jahre, von 1950 bis 2014, wurde an der UB Frankfurt das Sondersammelgebiet Theater und Filmkunst betreut. Darüber hinaus bearbeitete und stellt die Abteilung Musik, Theater, Film wertvolle historische Sammlungen sowie Vor- und Nachlässe zur Nutzung bereit. Historisches Fundament der Spezialsammlungen zur darstellenden Kunst sind die Buch- und Zeitschriftenbestände der Rothschildschen Bibliothek sowie die vielfältigen und umfangreichen Sammlungen des Manskopfschen Musikhistorischen Museums, die nach Ende des Zweiten Weltkrieges in die Bibliothek integriert wurden und zur Gründung der Abteilung Musik und Theater führten. Diese Erfahrungen und das Know-how sind in den Fachinformationsdienst eingeflossen, der 2015 seine Arbeit aufnahm und von der DFG gefördert wird.

"Volksverschlüsselung": Telekom startet Initiative für sichere E-Mails

http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/volksverschluesselung-telekom-und-fraunhofer-starten-initiative-a-1100363.html

Mittwoch, 29. Juni 2016

Bibliothek Forschung und Praxis 40 (2016) H.1

http://www.degruyter.com/view/j/bfup.2016.40.issue-1/issue-files/bfup.2016.40.issue-1.xml

Aus dem Inhalt:

Das Kompetenzzentrum für die Lizenzierung elektronischer Ressourcen im DFG-geförderten System der „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ (FID): Betriebsorganisation, Verhandlung und Bereitstellung von FID-Lizenzen – ein Statusbericht

Hillenkötter, Kristine / Huber, Maria / Stanek, Dr. Ursula / Steilen, Gerald 
Seite 33-49

BIBLIOTHEKSDIENST 50 (2016) H.6

http://www.degruyter.com/view/j/bd.2016.50.issue-6/issue-files/bd.2016.50.issue-6.xml

Themenheft: RFID in Bibliotheken 

 

Digitorial Georg Baselitz - Jahresbericht des Städel-Museums

Das Städel-Museum in Frankfurt/Main hat als Vorbereitung für den Besuch der Baselitz-Ausstellung, die bis zum 23.10.2016 in seinen Räumen gezeigt wird, wieder ein Digitorial auf seiner Website bereitgestellt.

Das Städel-Museum hat den Jahres- und den Finanzbericht 2015 online veröffentlicht. 

Digitales 3D-Kulturerbe



Objekte aus allen archäologischen Museen der Berliner Museumsinsel werden in 3D digitalisiert, dokumentiert. Sie werden wissenschaftlich erschlossen und einem großen Interessentenkreis online zugänglich gemacht. Seit einem halben Jahr koordiniert das Zentrum für Digitale Kulturgüter in Museen (ZEDIKUM) die wissenschaftliche Arbeit der am Projekt beteiligten Institutionen. Eine Arbeit, die mittlerweile fester Bestandteil ist und als neue Kernaufgabe der Museen gesehen wird, wie Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), gegenüber Journalisten äußert. Wozu diese Arbeit führt, zeigen erste eindrucksvolle Beispiele, etwa das 3-Modell des Pergamonaltars. In einigen Jahren, zur Neueröffnung des Pergamonmuseums, sollen viele weitere neue Vermittlungsformen umgesetzt sein.

Bestandsaufnahme zum Forschungsdatenmanagement an den Hochschulen in NRW veröffentlicht



Die „Vorstudie Forschungsdatenmanagement“ (Expertengruppe aus dem Bibliotheks- und Hochschulrechenzentrumskontext in NRW) hat im Auftrag des Kernteams DV-ISA eine Bestandsaufnahme zum Stand des Forschungsdatenmanagements an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen in 2015 erarbeitet. Diese ist nun über die Seiten des DV-ISA veröffentlicht:


Das Dokument spiegelt inhaltlich den Stand von September 2015 wider.

Das Thema Forschungsdatenmanagement wird weiter von DV-ISA bearbeitet. So erarbeitet eine Projektgruppe dieses Jahr eine Handlungsempfehlung für nachhaltiges Forschungsdatenmanagement an den Hochschulen NRWs und baut Kommunikations- und Informationsstrukturen zwischen den Akteuren an den Hochschulen auf.

20 Jahre www.kleist.org

Die Website des Kleist-Archivs Sembdner in Heilbronn ist am 04.07.1996 online gegangen und kann sein 20jähriges Bestehen feiern. Die Seite gilt als Pionier und Urgestein unter den literarischen Seiten im Web. Sehr früh schon wurde sie ausgezeichnet ("TOP 5% des deutschen WWW").  Programmiertechnisch und redaktionell wurde sie von Anfang an von einer einzigen Person, dem Leiter des Kleist-Archivs Günther Emig, betreut, die damit Administrator und Redakteur in einer Person ist.
Einen Eindruck von der Vielfältigkeit des Angebots vermittelt die Seitenübersicht (http://www.kleist.org/index.php/seitenuebersicht). Neben Primärtexten und Sekundärliteratur, Kleists Briefen, Inhaltsangaben seiner Werke, Gedichten auf Kleist, einer Grafikgalerie und einer breit angelegten Dokumentation zur Wirkungsgeschichte des Dichters gibt es mehrere Datenbanken (Theaterpremieren, Zeitungsausschnittdokumentation, bibliographische Hinweise).

[Infographic] The Surprising Day Jobs of 20 Famous Writers

https://www.experteditor.com.au/blog/the-surprising-day-jobs-20-famous-authors/

Dienstag, 28. Juni 2016

Bernhard Palme. "Arabische Papyri Online". Bibliothek Forschung und Praxis 40 (2016) H.1. S.104-107

"Ein Schlüsselereignis der Weltgeschichte ist der plötzliche Aufstieg der Araber zur führenden Macht im 7.–8. Jh. n. Chr. Die historiographischen Quellen sind jedoch Jahrhunderte danach entstanden und projizieren spätere Verhältnisse auf die Zeit der Expansion. Zeitgenössischen Texten auf Papyrus kommt deshalb höchste Bedeutung zu. Das Forschungsvorhaben macht 15.000 nicht publizierte Papyri mit wichtigen Informationen über das Früharabische Reich durch Digitalisierung
zugänglich" (Zusammenfassung).


http://www.onb.ac.at/sammlungen/papyrus/papyrus_bestandsrecherche.htm 

C.H. Beck zieht vors Bundesverfassungsgericht

"Das Ringen um die Verlegerbeteiligung an den Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften geht in die nächste Runde: Der Verlag C.H. Beck hat mittlerweile Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 21. April [2016] eingelegt. Der Börsenverein unterstützt die Beschwerde.... http://www.boersenblatt.net/artikel-reaktion_auf_das_vg-wort-urteil.1174198.html 

ZB MED: Weiterfinanzierung scheint gesichert

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat am 24. Juni [2016] beschlossen, dass die Bund-Länder-Förderung für ZB MED zum 31. Dezember 2016 beendet wird. ... zugleich begrüßten die Bund- und Länder-Vertreterinnen und -Vertreter in der GWK, dass das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF NRW) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sich gemeinsam bemühen wollen, den Erhalt der überregionalen Informationsversorgung in den Lebenswissenschaften sicherzustellen.... Konkret heißt das für ZB MED, dass BMG und MIWF uns dabei unterstützen wollen, einen Transformationsprozess durchzuführen, aus dem ZB MED als modernes Fachinformationszentrum hervorgehen soll. Am Ende dieses Prozesses steht dann hoffentlich die Wiederaufnahme in die reguläre Bund-Länder-Förderung.... [mehr] http://zbmedblog.de/?p=323

Günter-Grass-Haus digital

Das Lübecker Günter-Grass-Haus hat den von ihm verwahrten Nachlass des 2015 gestorbenen Literaturnobelpreisträger digitalisiert. Damit wird der Sammlungsbestand künftig für Forschungsarbeiten zugänglich sein. Neben den rund 1300 Zeichnungen, Radierungen, Lithographien und Aquarellen aus sechs Jahrzehnten wurden auch 30 000 Manuskriptseiten zu Werken wie "Mein Jahrhundert" und "Im Krebsgang" eingescannt. Anhand dieser Dokumente kann die Entstehung von der ersten handschriftlichen Fassung bis zur letzten Korrekturfahne nachvollzogen werden. Das stärke das Günter-Grass-Haus als Standort der internationalen Forschung, weil Wissenschaftler und Ausstellungskuratoren das Archiv künftig ortsunabhängig nutzen könnten, sagte der Leitende Direktor der Lübecker Museen, Hans Wißkirchen. 25.000 Euro hat das Projekt gekostet, das aus dem Etat der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, finanziert wurde. Von Anfang August 2016 an können die Archivbestände online eingesehen werden.

[Infographic] Synonyms, or: How to avoid "very"

"Very is a very useful word, but authors very often overuse the adverb to the point that it has very little impact."

http://the-digital-reader.com/2016/06/27/infographic-128-words-to-use-in-place-of-the-word-very/ 

[Infografik] Sieben Schritte zum besseren Lesen

http://blog.bibliothekarisch.de/blog/2016/06/28/infografik-sieben-schritte-zum-besseren-lesen/

Montag, 27. Juni 2016

Jahresversammlung des VDB-Regionalverbands Südwest am 03.06.2016 in der UB Heidelberg

Die organisatorischen Dokumente (wie z. B. die auf der Mitgliederversammlung genehmigten Satzungsänderungen) und die Vorträge der Fortbildungsveranstaltung der Jahresversammlung des VDB-Regionalverbands Südwest, die am 03.06.2016 in der UB Heidelberg stattfand, sind online abrufbar (http://www.vdb-online.org/veranstaltungen/698/). Der Fortbildungsblock war dieses Mal dem Thema „Professionalisierung der Benutzungsdienste – Qualifizierung, Standards, Trends“ gewidmet.

Best Practices Digitalisierung der ETH Zürich

"Best Practices Digitalisierung" der ETH-Bibliothek ist ein praxisorientierter Leitfaden für die Durchführung von Digitalisierungsprojekten. Er thematisiert die einzelnen Projektschritte anhand eines schematischen Workflows von der Konzeptphase über die Verarbeitung der Dokumente bis hin zur Präsentation und Verwertung des elektronischen Angebots. Hierbei bezieht er immer wieder konkrete Bespiele aus der Praxis mit ein.
Der Leitfaden konzentriert sich auf die Digitalisierung von Print- und Bildvorlagen sowie von Objekten, jedoch nicht auf AV-Medien und erhebt in diesem Sinne auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Best Practices Digitalisierung – Leitfaden (pdf, 1.015,10 kB)

Der Gotthard im Spiegel von Zeitungen und Zeitschriften

Die Bedeutung des Gotthards für die Schweiz zeigt sich auch in der Berichterstattung in Schweizer Zeitungen und Zeitschriften. Einige davon sind digitalisiert und online zugänglich. Dieses Dossier bringt eine Auswahl zum Eisenbahntunnel von 1882, den Autobahntunnel von 1980, den Basistunnel von 2016, der 'zweiten Röhre' und zum Gotthard als nationalem Mythos.

http://www.nb.admin.ch/themen/04114/05072/index.html?lang=de 

Jahresbericht 2015 der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB)


"12,1 Millionen Seiten aus den Sammlungen der Nationalbibliothek waren per Ende 2015 auch online zugänglich. Das sind 5,7 Promille der gedruckten Bücher-, Zeitungs- und Zeitschriftenbände. Wie sich die Institution als Ganzes entwickelt hat, ist im Jahresbericht 2015 zu lesen, der soeben erschienen ist". 

http://www.nb.admin.ch/org/01549/05099/index.html?lang=de 

Die Jahresberichte seit 2006 sind ebenfalls auf der Seite http://www.nb.admin.ch/org/01549/05099/index.html?lang=de  zugänglich.  

[Infographic] Poetic cities in the world

http://the-digital-reader.com/wp-content/uploads/2016/06/most-poetic-cities.jpg

[Infographic] What prevents Alzheimer, exercices your brain and is cheap? (engl.)

http://blog.bibliothekarisch.de/blog/2016/06/21/infografik-zehn-interessante-fakten-ueber-das-lesen/

Perspektive Bibliothek Bd. 5 Nr. 1 (2016)

http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bibliothek/issue/view/2988

Editorial

Editorial: Fragt nicht, was die Bibliothekare für eure Zeitschriften tun können
Martin Hermann, Jochen Apel

1-2

Artikel


Marc Fuhrmans

3-24

Bastian Drees

[Infographic] Why people share content on facebook

http://www.adweek.com/socialtimes/wp-content/uploads/sites/2/2016/06/MFSOF-asset1_2.jpg

[Infografik] Zehn interessante Fakten über das Lesen (engl.)

http://blog.bibliothekarisch.de/blog/2016/06/21/infografik-zehn-interessante-fakten-ueber-das-lesen/

[Infographic] Where are the biggest bookworms in the world?

Readers Round the World

http://www.adweek.com/galleycat/wp-content/uploads/sites/11/2016/06/ebook-MAINITI-1-big-1.jpg

Börsenverein des Deutschen Buchhandels: Jahresbericht 2015/16

Themen: 

I. Politik und Recht
Urheberrecht, Buchpreisbildung, Mehrwertsteuer
Die wichtigsten Urteile auf einen Blick

II. Wirtschaft und Branche
III. Gesellschaft und Kultur

IV. Aus dem Verband

V. Zahlen, Daten, Fakten

Der komplette Jahresbericht 2015/16 ist abrufbar unter http://www.boersenblatt.net/media/747/Jahresbericht_Boersenverein_2015-16.pdf

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http://www.boersenverein.de/jahresberichte Jahresberichte seit 2011/12 - pdf-Dokumente   

Museumsbestände der Stadt Paris im Netz

14 Pariser Museen machen über ein Online-Portal Objekte für die Öffentlichkeit zugänglich, die sonst in Archiven versteckt sind. Durch die Digitalisierung und Veröffentlichung von 180.000 Werken erhalten Besucher Einblick in die unterschiedlichen Museumssammlungen (http://parismuseescollections.paris.fr/).

Bildung in Deutschland 2016

„Bildung in Deutschland“ erscheint alle 2 Jahre als umfassende und empirisch fundierte Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens: von der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung über die allgemeinbildende Schule und die non-formalen Lernwelten im Schulalter, die berufliche Ausbildung und Hochschulbildung bis hin zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. Der vorliegende 6. Bildungsbericht führt die Berichterstattung über bereits in den vorherigen Berichten dargestellte Indikatoren zum deutschen Bildungswesen fort und präsentiert gleichzeitig neue Indikatoren. Im Rahmen einer vertiefenden Analyse wird insbesondere der Situation von Menschen mit Migrationshintergrund im Bildungssystem nachgegangen. Der Bildungsbericht für Deutschland richtet sich an alle Akteurinnen und Akteure des Bildungswesens in Politik, Verwaltung und Praxis ebenso wie an die interessierte Öffentlichkeit. Die Mitglieder der Autorengruppe Bildungsberichterstattung vertreten die folgenden Einrichtungen:

Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Deutsches Jugendinstitut (DJI), Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), Soziologisches Forschungsinstitut an der Georg August Universität Göttingen (SOFI) und Statistische Ämter des Bundes und der Länder. Mit der Federführung des Berichts ist das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) betraut gewesen.

Bildung in Deutschland 2016: Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung und Migration

Eine Besonderheit des nationalen Bildungsberichts für Deutschland ist das Schwerpunktthema. In einem eigenen Kapitel wird jeweils ein - über einzelne Bildungsbereiche hinausgehendes - bildungspolitisch aktuelles und für die Bildungspolitik relevantes Thema vertieft. Die Schwerpunkte der Bildungsberichte seit 2006 werden unter http://www.bildungsbericht.de/de/schwerpunktthemen beleuchtet.

Dobrindt verspricht WLAN in allen ICE-Zügen noch 2016

"Laut Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt wird es noch in diesem Jahr kostenlosen WLAN-Zugang in allen ICE-Zügen geben, auch in der 2. Klasse. Das sieht eine Vereinbarung zwischen dem Verkehrsministerium, der Deutschen Bahn und der Bahnindustrie vor, die gestern auf dem „Zukunftsforum Schiene Digital“ unterzeichnet wurde. Zudem werde man auf die Mobilfunknetzbetreiber einwirken, künftig alle ICE-Strecken mit mobilem Breitband zu versorgen. Dazu haben sie sich im Rahmen der Frequenzversteigerung 2015 („Digitale Dividende II“) verpflichtet....[weiter] https://netzpolitik.org/2016/dobrindt-verspricht-wlan-in-allen-ice-zuegen-noch-2016/

Vier neue Leibniz-Einrichtungen werden gefördert

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat am 24.06.2016 beschlossen, vier Einrichtungen in die gemeinsame Förderung der Leibniz-Einrichtungen aufzunehmen: das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg sowie drei Geisteswissenschaftliche Zentren in Berlin und Leipzig. Zusammen haben diese Einrichtungen einen jährlichen Mittelbedarf von knapp 12 Mio. Euro. Der Entscheidung liegen entsprechende Empfehlungen des Wissenschaftsrates zugrunde, der die Einrichtung evaluiert und Voten des Senats der Leibniz-Gemeinschaft in seine Empfehlung einbezogen hat.

Das Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft untersucht die menschliche Sprachfähigkeit im Allgemeinen und deren Ausprägung in Einzelsprachen; die Erforschung von biologischen, kognitiven und sozialen Faktoren der menschlichen Sprachfähigkeit soll das Verständnis grundlegender Strukturen, des Erwerbs und der Verarbeitung von Sprache verbessern (http://www.zas-berlin.de/). Das Zentrum Moderner Orient befasst sich interdisziplinär und in historisch-vergleichender Perspektive mit dem Nahen Osten, Afrika, Zentralasien, Süd- und Südostasien. Schwerpunkt der Forschung ist die Interaktion überwiegend islamisch geprägter Gesellschaften sowie deren Beziehungen mit den nicht-islamischen Nachbarregionen (https://www.zmo.de/).

Das Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) sowie das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) betreiben interdisziplinäre Osteuropaforschung. Während das GWZO Geschichte und Kultur des Raumes zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Adria vom Frühmittelalter bis zur Gegenwart erforscht (http://research.uni-leipzig.de/gwzo/), befasst sich das IOS schwerpunktmäßig mit der geschichts- und wirtschaftswissenschaftlichen, transnational und vergleichend ausgerichteten Erforschung insbesondere Südosteuropas und des Gebiets der ehemaligen Sowjetunion (http://www.ios-regensburg.de/).

Die Leibniz-Gemeinschaft umfasst gegenwärtig 88 außerhochschulische Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen. Die Forschungseinrichtungen sind auf Forschungsfeldern tätig, welche eine langfristig angelegte Bearbeitung erfordern, in der Regel interdisziplinär ausgerichtet sind und sich wegen ihres Umfangs, ihrer langfristigen Anlage oder ihrer Inhalte nicht für die typische Universitätsforschung eignen. Die Infrastruktureinrichtungen erbringen für die hochschulische und außerhochschulische Forschung wissenschaftliche Informations- und Serviceleistungen. Bund und Länder fördern die Leibniz-Einrichtungen 2016 mit rund 1,2 Mrd. Euro.

Das Historische Lexikon Bayerns: 10 Jahre Landesgeschichte im Netz

Vor zehn Jahren ging das Historische Lexikon Bayerns (HLB) an den Start und stellt seitdem wissenschaftlich fundierte Informationen zur bayerischen Geschichte in Form von Sachartikeln online frei zur Verfügung. Unter der Internetadresse http://www.historisches-lexikon-bayerns.de finden die Besucher nicht nur ein beständig wachsendes Angebot, sondern auch eine Webseite, die zum Jubiläum technisch sowie optisch auf den neuesten Stand gebracht wurde.

Das HLB ist ein Kooperationsprojekt der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB), der Kommission für Bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Konferenz der Landeshistoriker an den bayerischen Universitäten. Rund 1.000 Artikel, 4.000 Abbildungen und eine breite Themenpalette, die von A wie Adel bis Z wie Zeitungs- und Pressewesen reicht - über 50.000 Besucher greifen mittlerweile im Monat auf das Online-Angebot zu. Thematisch liegt der Schwerpunkt des Nachschlagewerks momentan auf den Epochen Weimarer Republik, Spätmittelalter und Zeitgeschichte nach 1945. Dabei soll es aber nicht bleiben: Die Erweiterung des Angebots ist bereits geplant.

460.000 Titel aus der russischen Kulturgeschichte digital

Seit dem 21.6.2016 bietet die Bayerische Staatsbibliothek in ihrem Ostlesesaal Zugriff auf fast eine halbe Million digitalisierter Werke zur russischen Geschichte aus der Russischen Präsidentenbibliothek. Die Präsidentenbibliothek Boris Jelzin (Президентская библиотека имени Б. Н. Ельцина) in St. Petersburg wurde 2009 als rein digitale Bibliothek gegründet. Sie hat den Status einer dritten Nationalbibliothek in Russland und dient der Bereitstellung und Verbreitung von Materialien zur russischen Kulturgeschichte. Seit ihrer Gründung hat die Bibliothek 460.000 Titel aus russischen Bibliotheken und Archiven digitalisiert, jedes Jahr kommen etwa 50.000 Werke neu hinzu. 130.000 davon stellt sie frei über das Internet zur Verfügung (http://www.prlib.ru).

Unter den digitalen Sammlungen der Präsidentenbibliothek befinden sich solche zu aktuellen Themen, wie z.B. zum russischen Wahlsystem, zu internationalen Beziehungen, etwa zu Russland – Bayern, zu einzelnen historischen Persönlichkeiten und vieles mehr. Sogar historisch interessante Filme sind dort zu finden, wie die Dokumentation der letzten Minuten vor dem Abflug Gagarins. Zudem sind aktuelle Publikationen der Russischen Präsidentenbibliothek verfügbar. Im Rahmen der langjährigen Kooperationsbeziehungen beider Bibliotheken bietet die BSB München im Ostlesesaal an einem einzelnen PC Zugang zu dem gesamten digitalisierten Bestand der Präsidentenbibliothek.

via OstBib: Quellen für Osteuropa (http://ostbib.hypotheses.org/1022)

USB Köln erhält die Bibliothek des Belgischen Hauses

Nachdem das Belgische Außenministerium im Herbst 2015 die Schließung des Belgischen Hauses in Köln bekannt gegeben hatte, regte der ehemalige Generalkonsul Nicolaas Buyck die Übernahme der Bestände durch die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln an. Durch die Übernahme wird die bisherige reiche Sammlung an Literatur zu Belgien und Luxemburg an der USB noch ergänzt. Auch nach Auslaufen der SSG-Förderung Benelux wurde das Sammelgebiet beibehalten und wird weitergepflegt. Im Rahmen ihrer Internationalisierungsstrategie strebt die Universität zu Köln engere wissenschaftliche Beziehungen mit den Benelux-Ländern an. Sie pflegt mit 32 Hochschulen in Belgien internationale Kooperationen und Austauschbeziehungen.