Montag, 22. Mai 2017

Buch und Bibliothek 5 / 2017

http://b-u-b.de/wp-content/uploads/2017-05-inhaltsverzeichnis.pdf

Aus dem Inhalt:

TAGUNG
Bibliotheken am Scheideweg: Eindrücke vom EMEA Regional Council Meeting in Berlin / Gerald Schleiwies

WISSENSCHAFTLICHE BIBLIOTHEK
K10Plus: Innovation durch Kooperation - Daten aus zehn Bundesländern und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Reiner Diedrichs, Ralf Goebel

SCHWERPUNKT: BIBLIOTHEKARTAG FRANKFURT / MAIN
Deutsche Nationalbibliothek; Tipps für die Freizeitgestaltung in Frankfurt; Hands-on Labs; vier Programm-Tipps für den Bibliothekartag; Neues beim Bibliothekartag; Frankfurter Buchmesse zu Gast

PROVENIENZFORSCHUNG
Provenienzforschung am Altbestand am Beispiel der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz / Annelen Ottermann

INTERVIEW mit Helga Schwarz über ihre Dissertation im Alter von 80 Jahren über das Deutsche Bibliotheksinstitut und dessen Abwicklung

AUSLAND
Neue Allianzen in Zeiten des Terrors: Die Alexandrina in Ägypten kooperiert mit der Al Azhar Universität und der obersten Geistlichkeit / Haike Meinhardt  

Hessisches Konsortium startet Projekt 'Hessische Forschungsdateninfrastrukturen (HeFDI)'

Zehn hessische Hochschulen (Philipps-Universität Marburg, Goethe-Universität Frankfurt, Justus-Liebig-Universität Gießen, Technische Universität Darmstadt, Universität Kassel, Frankfurt University of Applied Sciences, Hochschule Darmstadt, Hochschule Fulda, Hochschule Geisenheim University und Technische Hochschule Mittelhessen) sowie die hessische Bibliotheks-Verbundzentrale HeBIS lösen die Herausforderungen, die sich aufgrund der wachsenden Menge digitaler Daten und den damit einhergehenden technischen und organisatorischen Veränderungen stellen, kooperativ. Sie entwickeln, koordiniert durch die Philipps-Universität Marburg, im Projekt „Eine gemeinsame Strategie: Hessische Forschungsdateninfrastrukturen“ (HeFDI) von 2016 bis 2020 gemeinsam mit HeBIS ein technisches Sicherungs- und Veröffentlichungssystem für digitale Forschungsdaten sowie die dazugehörige Beratung und Unterstützung. HeFDI wird gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK). 

Das Projekt ist Teil einer Gesamtstrategie der hessischen Hochschulen zum Aufbau von Dienstleistungen für das Forschungsdatenmanagement, die dem digitalen Wandel gerecht werden und ihn unterstützen. Es wird aus dem Innovations- und Strukturentwicklungsbudget des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst mit 3,25 Mio. Euro finanziert. Die Laufzeit beträgt knapp fünf Jahre (Mai 2016 bis Dezember 2020). Weitere Informationen zu HeFDI stehen unter https://www.uni-marburg.de/projekte/forschungsdaten/projekt zur Verfügung.

TIB Hannover ist Mitglied bei DuraSpace

Die Technische Informationsbibliothek (TIB) Hannover ist seit Mai 2017 Mitglied bei DuraSpace. Die gemeinnützige Organisation DuraSpace fördert Open-Source-Software mit dem Ziel, den dauerhaften Zugang zu digitalen Daten und Informationen sicherzustellen. DuraSpace arbeitet als mitgliederfinanzierte Einrichtung mit akademischen, kulturellen und technologiebasierten Communities, um deren Projekte und Dienstleistungen zu unterstützen. Eines dieser Projekte ist das Forschungsinformationssystem VIVO, mit dem sich das Open Science Lab der TIB intensiv beschäftigt und einen deutschsprachigen VIVO-Prototypen (https://vivo.tib.eu/fis/) umgesetzt hat. Mit der DuraSpace-Mitgliedschaft fördert die Bibliothek langfristig die Weiterentwicklung von VIVO, das von DuraSpace gepflegt wird.

Der Kölner MALIS-Studiengang bloggt

Es gibt Neuigkeiten auf dem MALIS (= Master in Library and Information Science)-Projektblog (http://malisprojekte.web.th-koeln.de/wordpress/): Dort sind interessante Informationen über Projekte in Erfahrung zu bringen, die von den Studierenden des berufsbegleitenden Kölner MALIS-Studiengangs Bibliotheks- und Informationswissenschaft in der Praxis entwickelt und umgesetzt worden sind. 

Die Themenvielfalt ist groß, eine kleine Auswahl:

  • Aussonderungsassistent für Fachreferenten an wissenschaftlichen Bibliotheken

  • Kuratierte Twitter-Listen: Das ideale Werkzeug für Mediendokumentare und Journalisten (dieses Projekt wurde mit dem Marianne-Englert-Preis 2017 des vfm ausgezeichnet)

  • Quantitative Informationskompetenz steigern – ein Online-Kurs zur Datenkompetenz

  • Medienmanagement leichtgemacht – Einführung von BibControl in der Stadtbibliothek Köln 
via http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg60872.html
 

Eric W. Steinhauer in seinem Blog über die FAZ und das Urheberrecht

"Der offene Brief der FAZ, den sie praktischerweise in ihrer eigenen Zeitung und damit im Kanal ihrer eigenen Reichweite deutlich sichtbar platziert, ist inhatlich falsch und irreführend (Warum das so ist, kann man hier nachlesen). Das freilich kann nur erkennen, wer über solide urheberrechtliche Kenntnisse verfügt und die Reformdebatte der letzten Jahre aufmerksam begleitet hat. Das können nur wenige. Sehr wenige....." (aus dem Kapselschriftenblog vom 19.05.2017)

dbv fordert ein zeitgemäßes Urheberrecht für Bildung und Forschung - Pressemitteilung vom 19.05.2017

http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/archive/2017/may/article/deutscher-bibliotheksverband-ev-dbv-fordert-energisch-ein-zeitgemaesses-urheberrecht-fuer-bildun.html

Gastbeitrag: Das neue Urheberrecht will die Marktwirtschaft aushebeln

Der Gesetzentwurf entzieht Verlagen und Autoren im Wissenschafts- und Bildungsbereich ihre exklusiven Nutzungsrechte. Es soll den Zugang zu Wissen erleichtern, schont aber am Ende nur die öffentlichen Haushalte zu Lasten der Urheber. Ein Kommentar von Jan Bernd Nordemann. ... [mehr] http://www.tagesspiegel.de/politik/gastbeitrag-das-neue-urheberrecht-will-die-marktwirtschaft-aushebeln/19825274.html

Abgeordnete streiten über Regierungsentwurf

Der Bundestag hat gestern Abend [Anm.: am Abend des 18.05.2017] in erster Lesung den Entwurf des Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetzes beraten. Die Bundesregierung war zuvor den Änderungswünschen des Bundesrats, der eine abermalige Ausweitung der bereits geplanten Urheberrechtsausnahmen empfohlen hatte, weitgehend nicht gefolgt. ... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-urheberrechts-wissensgesellschafts-gesetz__erste_lesung_im_bundestag.1317649.html

Revolution bei VG Wort: Urheber bekommen, was ihnen zusteht

Die VG Wort hat das scheinbar Unmögliche vollbracht: Ihre Mitgliederversammlung hat mit den nötigen Mehrheiten einen neuen Verteilungsplan verabschiedet, der es ermöglicht, in Zukunft die Einnahmen aus gesetzlichen Vergütungsansprüchen rechtskonform an die Urheber auszuschütten, ohne die Verleger vollständig auszuschließen. Die Urheber erhalten von 2017 an grundsätzlich dieses Geld in voller Höhe, es sei denn, sie stimmen ausdrücklich zu, ihren Verlegern Anteile davon abtreten zu wollen. Diese Abtretung erfolgt freiwillig, anonym und für jedes Werk einzeln. Sie kann auch wieder rückgängig gemacht werden. ... [mehr] http://uebermedien.de/16044/revolution-bei-vg-wort-urheber-bekommen-was-ihnen-zusteht/

Donnerstag, 18. Mai 2017

Prinzessin-von-Asturien-Preis für Hispanic Society of America

Die Hispanic Society of America mit Sitz in New York erhält in diesem Jahr den angesehenen spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis (Premios Princesa de Asturias) in der Sparte Internationale Zusammenarbeit. Die Gesellschaft spiele eine wichtige Rolle bei der Verbreitung der Kunst, Traditionen und Geschichte Spaniens und Portugals sowie aller Länder, in denen heute noch Spanisch und Portugiesisch gesprochen werde, teilte die Jury am 17.05.2017 zur Begründung mit. Die 1904 gegründete Institution umfasst heute ein Museum mit einer Sammlung unter anderem von Gemälden, Kunsthandwerk, Fotografien und Landkarten sowie eine Bibliothek mit mehr als 250.000 Büchern. Die Prinzessin-von-Asturien-Preise werden alljährlich in acht Sparten vergeben. Am 08.06.2017 wird der Preisträger in der Sparte Literatur verkündet.

UB Heidelberg stellt fünftausendste Publikation auf ART-Dok ein

Die UB Heidelberg hat Mitte Mai 2017 die fünftausendste Publikation auf ART-Dok, ihrer Publikationsplattform Kunstgeschichte, eingestellt. Es handelt sich dabei um die Schrift "Das Schöne in der Gesellschaft des Spektakels. Zu Warhols Lonesome Cowboys (1968)" von Regine Prange. 

ART-Dok, der Volltextserver von arthistoricum.net, wird von der UB Heidelberg im Rahmen ihres von der DFG geförderten Fachinformationsdienstes Kunst-Fotografie-Design bereitgestellt. Die Publikationsplattform bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, sowohl Erst- als auch Zweitveröffentlichungen aus dem Fachbereich Kunstgeschichte kostenlos im Sinne des Open Access zu verbreiten.

D-Lib Magazine Volume 23. Number 5/6 (May/June 2017) - The Magazine of Digital Library Research

http://webdoc.sub.gwdg.de/edoc/aw/d-lib/dlib/may17/05contents.html 

BSB München startet Zeitungsportal digiPress

Die Bayerische Staatsbibliothek erweitert ihr digitales Angebot und startet ihr Zeitungsportal digiPress. Die in digiPress präsentierten digitalisierten Printmedien reichen vom 17. Jahrhundert bis vorwiegend in die 1920er Jahre. Schwerpunkt – und gleichsam Sammlungsschwerpunkt der BSB – sind bayerische Zeitungen ab dem 17. Jahrhundert, Titel wie Revolutionszeitungen aller politischen Richtungen (1848/49), Parteizeitungen unterschiedlichster Couleur, katholische Presse in Bayern, Verbands- und Vereinszeitungen sowie humoristisch-satirische Blätter. Zahlreiche der in digiPress verfügbaren Zeitungen sind von überregionaler Bedeutung. Insgesamt umfasst der Zeitungsbestand der Bayerischen Staatsbibliothek 5.250 Zeitungstitel. Damit verfügt sie über eine der größten Zeitungssammlungen in Deutschland.

digiPress zeichnet sich durch eine hohe Nutzungsfreundlichkeit aus. So bietet das Portal einerseits eine Sortiermöglichkeit aller Titel nach dem Verbreitungsort. Andererseits ermöglicht die neue Kalenderübersicht einen datumsorientierten und damit titelübergreifenden Einstieg. Alle digitalisierten Titel können über die Titelliste einzeln aufgerufen werden und sind im Volltext komplett durchsuchbar.

Die Digitalisate lassen sich komfortabel und stufenlos zoomen und sind so besonders gut lesbar. Der Einsatz des so genannten IIIF-Standards (International Image Interoperability Framework) ermöglicht die Visualisierung, die Strukturierung und den Austausch digitaler Objekte zwischen Kulturinstitutionen aus aller Welt. Eine weitere Möglichkeit, digiPress zu nutzen, bietet bavarikon direkt von seiner Startseite. Das Portal zu Kunst, Kultur und Landeskunde des Freistaates Bayern erweitert damit seinen digitalen Bestand und präsentiert erstmals eine große Sammlung historischer Zeitungen.

Gegenäußerung der Bundesregierung zu der Stellungnahme des Bundesrates

... zum Entwurf eines Gesetzes zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft (Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz – UrhWissG) ‒ Drucksache  18/12329 ‒

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/123/1812378.pdf

Mittwoch, 17. Mai 2017

peDOCS erschließt Fachwissen über die Lehrerbildung aus der Schweiz

Das Portal peDOCS erweitert sein Angebot frei zugänglicher Fachtexte aus Bildungsforschung und Erziehungswissenschaft um mehr als 30 Jahrgänge der Schweizer Zeitschrift Beiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Auch kommende Ausgaben des Fachjournals werden auf dem Open-Access-Publikationsserver zweitveröffentlicht.  

Der Open-Access-Publikationsserver peDOCS, der sich auf die Bildungsforschung und die Erziehungswissenschaft konzentriert, bietet inzwischen mehr als 10.000 Fachveröffentlichungen als digitale Volltexte an. Der Server ist in das Fachportal Pädagogik, den zentralen Einstieg in die pädagogische Fachinformation, eingebunden. Die Publikationen sind dort recherchierbar. Außerdem fördert das verantwortliche Team gezielt die Indexierung der Texte in internationalen Suchmaschinen. Ihre langfristige Verfügbarkeit realisiert peDOCS durch die Vergabe einer dauerhaft stabilen Internetadresse. Zudem werden sie automatisch in das Langzeitarchiv der Deutschen Nationalbibliothek eingespeist.

Die besten Infos von McAfee und Kaspersky zu den Hackerangriffen

McAfee: Dieser neue Angriff zeigt wieder, wie wichtig ein umfassender Endgeräteschutz ist. Wir empfehlen darüber hinaus:

• Back-Ups: Stellen Sie sicher, dass Sie von all Ihren Daten ein Back-Up erstellen. Falls Ihr Gerät durch Schadsoftware infiziert wird, können Sie diese neu aufsetzen und Daten wiederherstellen.

• Führen Sie regelmäßig Updates durch: Stellen Sie immer sicher, dass Ihre Sicherheitssoftware auf dem neuesten Stand ist. Ignorieren Sie keine Anfragen für Updates und fahren Sie Ihren Computer auch regelmäßig herunter (denn nur so werden Updates automatisch installiert).

Weitere Informationen von McAfee zu den Angriffen erhalten Sie unter diesen Links:








via Open Password vom 17.Mai 2017 

VZG Aktuell - Neues aus der Zentrale 2017-1

http://www.gbv.de/Verbundzentrale/Publikationen/broschueren/vzg-aktuell/VZG_Aktuell_2017_01.pdf

Aus dem Inhalt:

Aus dem Editorial (Reiner Diedrichs):
"...die Arbeiten zur Zusammenführung der Verbunddatenbanken des SWB und des GBV zum neuen K10Plus werden zunehmend konkret und auch nach außen sichtbar. Das neue gemeinsame Intern- und Katalogisierungsformat konnte im Wesentlichen fertiggestellt werden, so dass die ersten notwendigen Anpassungen an die Verbunddaten erfolgen können. Eine Projektübersicht und die Grundzüge des gemeinsamen Katalogisierungsformates wurden den Mitgliedern der  GBV-Arbeitsgruppen UAG Monographien und UAG Zeitschriften sowie der Katalog-AG des SWB anlässlich eines ersten Treffens in Stuttgart vorgestellt. Ein Folgetreffen ist für Oktober 2017 in Göttingen geplant. In den vielen gemeinsamen Sitzungen von BSZ und VZG zeigte sich sehr deutlich, dass neben den technischen Problemstellungen auch die „kulturellen“ Unterschiede eine
erhebliche Rolle bei der Ausgestaltung des gemeinsamen Systems spielen. Die Zeit, die notwendig ist, um ein gemeinsames Verständnis für die Abläufe und Zusammenhänge in einem Verbundsystem zu entwickeln, wurde anfangs doch erheblich unterschätzt. Insbesondere das Erkennen  unterschiedlicher impliziter Annahmen zu an sich gleichen Begriffen und Vorgängen stellt sich als langwieriger aber für den Erfolg des Projektes maßgeblicher Prozess heraus. Das von BSZ und VZG entwickelte E-Book Management Tool (EBM-Tool) entwickelt sich zu einem sehr erfolgreichen Gemeinschaftsprojekt. Mittlerweile nutzen mehr als 100 Bibliotheken aus dem SWB und dem GBV das Tool zur Verwaltung ihrer E-Book-Paket-Lizenzen. Der E-Book-Pool kann dagegen seine Vorteile erst im neuen gemeinsamen Verbundsystem zur Geltung bringen...."


Aktuelle Informationen aus dem GBV
Die nächste Verbundkonferenz wird am 7. September 2017 von der Gottfried Wilhelm
Leibniz Bibliothek (GWLB) Hannover ausgerichtet.


Verbundsystem
Stand der Zusammenarbeit von BSZ und VZG: Seit November 2016 wurde intensiv an dem einheitlichen Katalogisierungsformat für die gemeinsame Datenbank gearbeitet. Für die Formatdefinition der Titel-, Lokal-, Exemplar- und Sacherschließungsdaten ist ein Abschluss Ende Mai und für die Normdaten Ende Juni geplant. Parallel zur weiteren Formatdefinition wird die Arbeit an der Konfiguration der gemeinsamen Testdatenbank fortgesetzt. Dieses wurde im März als komplett leere CBS-Installation aufgesetzt und wird sukzessive mit entsprechenden Daten gefüllt. Ebenfalls parallel laufen die Vorbereitungen für die Erzeugung der IMDFelder und Verlagerung der Formalschlagworte in den RAK-Daten. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Harmonisierung der Codes aus den beiden Verbunddatenbanken und wird die Deduplizierung von Titelsätzen erleichtern. Nach der weitgehenden Fertigstellung der Formatdefinition werden in beiden Verbundzentralen die Programmierarbeiten für die Umsetzung des bestehenden Formates in das Zielformat der gemeinsamen Datenbank K10plus erfolgen. Mitte März fand ein erstes Treffen der Arbeitsgruppen für die Formalerschließung in Stuttgart statt, auf dem die Mitglieder der GBV-Arbeitsgruppen: UAG Monographien und UAG Zeitschriften sowie der Katalog-AG des SWB über den Projektstand, die sich ergebenden Änderungen im künftigen Katalogisierungsformat und die künftige Gremienstruktur informiert wurden. Neben dem Kennenlernen der Mitglieder der drei Arbeitsgruppen stand eine gegenseitige Information über die bisherigen Arbeitsfelder und Arbeitsweise auf der Tagesordnung. Diskutiert wurde auch über die gemeinsame Erstellung der Handbücher für die Katalogisierung. Es fand ein Priorisierung der Themen und Benennung der für diese Themen zuständigen Mitglieder aus den AGs statt. 


Das EBM-Tool ermöglicht es den Bibliotheken, über ein Webformular die Bestellungen zur Einspielung von Metadaten von E-Book-Paketen und Lizenznachweisen in die jeweilige Verbunddatenbank zu melden. Grundsätzlich wird hiermit die Verwaltung von E-Book-Metadaten, Paketen und Lizenzen verbessert und beschleunigt.

Der von VZG und BSZ gemeinsam betriebene E-Book-Pool ist inzwischen in Produktion
gegangen und steht ab sofort für die Nutzung über WinIBW Broadcast-Search zur Verfügung. Metadaten von E-Book-Paketen aus dem Pool können auf Anfrage für Bibliotheken unabhängig von der Verbundzugehörigkeit in Marc21 zur Verfügung gestellt werden.


Die CBDZ ist eine Kooperation der drei Verbünde BSZ, GBV und hbz. Ex Libris stellt mit der
Alma Network Zone die technische Infrastruktur der CBDZ bereit. Im Dezember haben das BSZ und die VZG auch die formale Vereinbarung zum Betrieb der CBDZ mit ExLibris unterzeichnet. Das BSZ hat mit der Universitätsbibliothek Mannheim die erste Universität in Deutschland an die Common Bibliographic Data Zone (CBDZ) angeschlossen.


Digitale Bibliothek
In DANTE (https://dante.gbv.de) werden Terminologien, Vokabulare und Normdaten abgelegt, welche bisher gar nicht oder nur eingeschränkt über Live-Schnittstellen online erreichbar waren. Aktuell wurde beispielsweise die Basisklassifikation importiert und kann nun sowohl über die öffentliche Benutzeroberfläche als auch über die API genutzt werden. Mit der Zentralisierung der Normdaten soll die bisher noch verbreitete, oftmals mehrfache lokale Haltung von Normdaten und Vokabularen aufgelöst werden.

Metadatenaustauschformat JSKOS
JSKOS (https://gbv.github.io/jskos/jskos) definiert eine JavaScript Object Notation (JSON)-Struktur, um Wissensorganisationssysteme (KOS) zu codieren, also Klassifikationen, Thesauri und Normvokabulare. Der Hauptteil von JSKOS ist mit dem Simple Knowledge Organization System (SKOS) und der JavaScript Object Notation für verknüpfte Daten (JSON-LD) kompatibel. JSKOS kann jedoch ohne Erfahrung mit einer dieser Technologien eingesetzt werden.

GBV | Kartenspeicher
Mit dem GBV | Kartenspeicher (http://kartenspeicher.gbv.de) wird ... der Versuch unternommen, die aus den jeweiligen Einzelportallösungen bekannten Such- und Darstellungsfunktionen in ein einfaches digitales Werkzeug zu überführen. Ermöglicht werden sollen die Recherche und Präsentation von Kartenbeständen über verschiedene Such- und Filterkomponenten, per Zeitstrahl-Navigation, Altkarten-Darstellung mit Overlay sowie einer Trefferliste mit Kartenvorschau. Der Zugriff auf ein erweitertes Metadatenset,  ein hochauflösendes Zoomtool und die Möglichkeit zum Download von Daten der Georeferenzierung runden den Dienst ab. Als Frameworks kommen TYPO3 und OpenLayers zum Einsatz, als Backend wird ein Solr-Server eingesetzt.

Discovery-Systeme
GBV-Zentral; Suchmaschinen Hosting; Discovery-Service
BibSearch: der Discovery Service der UB Weimar (Kerstin Bauer, Frank Simon-Ritz und Heidi Traeger, UB Weimar)

Lokale Bibliothekssysteme 

Projektbeteiligungen
Neues DFG-Projekt gestartet: *metrics – MEasuring The Reliability and Perceptions of Indicators for Interactions with sCientific ProductS (Michael Kusche, VZG Göttingen)

Kurzmitteilungen
Das DFG-Projekt LaZAR (Webplattform für die Bearbeitung, Publikation und Langzeitarchivierung der regionalwissenschaftlichen Forschungsdaten), einem Kooperationsprojekt vom Institut für Slawistik und Kaukasusstudien der Universität Jena, der TIB und der VZG wurde nach erfolgreicher Evaluation der 1. Projektphase um weitere 2 Jahre verlängert. 

HeBIScocktail Ausg. 2017-2

http://www.hebis.de/de/1cocktail/cocktail_index2008.php?ausgabe=2017-2

Aus dem Inhalt:

30 Jahre HeBIS-KAT - Datenbank mit Perspektive

Neues HeBIS-Verbundmitglied: Fritz-Bauer-Institut Frankfurt/Main

HeBIS auf dem Bibliothekartag 2017

Gabriel Garcia Marquez: The problem with magical realism

Gabriel García Márquez’s magical novel is packed full of political commentary on real-life events. But can we say that the misogyny and violence don’t matter because none of it is real? ... [mehr] https://www.theguardian.com/books/booksblog/2017/may/16/one-hundred-years-of-solitude-gabriel-garcia-marquez-magical-realism-fantasy

Dienstag, 16. Mai 2017

Baden-Württemberg sichert Finanzierung der Popakademie und der Akademie für Darstellende Kunst

Der Ministerrat von Baden-Württemberg hat die Weichen für die künftige Finanzierung der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim und der Akademie für Darstellende Kunst in Ludwigsburg (ADK) gestellt. Beide Einrichtungen erhalten damit ein solides finanzielles Fundament für die kommenden Jahre, um weiterhin auf höchstem Niveau ausbilden zu können. Die Studiengänge der Popakademie und der ADK sind in hohem Maße nachgefragt; ihre Absolventinnen und Absolventen haben aufgrund der exzellenten Ausbildung sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. 

Der Anspruch an die Popakademie, ihre Studierenden auf der „Höhe der Zeit“ auszubilden, führt in den nächsten Jahren zu einem spürbaren finanziellen Mehrbedarf von insgesamt rund 3,2 Millionen Euro bis zum Jahr 2022. Die Popakademie muss in ihrem Studienangebot den wirtschaftlichen und inhaltlichen Veränderungen im Musikbereich Rechnung tragen, um ihren Wettbewerbsvorsprung zu wahren. Hinzu kommt die Notwendigkeit, steigende Personal- und Sachkosten zu finanzieren und die 2015 begonnene Einrichtung des Studiengangs Weltmusik abzuschließen.  

Auch die Akademie für Darstellende Kunst, deren Studiengänge nach Abschluss der Gründungsphase mittlerweile voll ausgelastet sind, benötigt für die Fortführung ihres einzigartigen Ausbildungskonzepts in den nächsten Jahren eine Verstetigung der abgelaufenen Anschubfinanzierung. Hierfür ist ab dem kommenden Jahr eine Erhöhung des Landeszuschusses um 650.000 Euro pro Jahr vorgesehen.

Stellungnahme des dbv zum Regierungsentwurf Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) vom 25.04.2017

I. Allgemeines
Anknüpfend an seine ausführliche Stellungnahme zum Referentenentwurf vom 22. Februar
2017 zum Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) begrüßt der Deutsche
Bibliotheksverband e.V. (dbv) auch den Regierungsentwurf. Dieser übernimmt den
Referentenentwurf - allerdings mit einigen wesentlichen Einschränkungen. Der
Regierungsentwurf trägt den geänderten Bedürfnissen von Wissenschaft und Forschung in
einer zunehmend digitalen Wissenslandschaft Rechnung. ... [mehr] http://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/positionen/2017_04_25_Stellungnahme_Regierungsentwurf_Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz_endg.pdf

2017 Global Ebook Report

In his Global Ebook Report this year, Rüdiger Wischenbart looks at how the disparate realities in world markets add up to no cohesive single interpretation. ... [mehr] https://publishingperspectives.com/2017/05/global-ebook-report-2017-many-markets/

[Infographic] The 9 stages of being a reader

http://blog.bibliothekarisch.de/blog/2017/05/16/infografik-stages-of-the-reader/

Montag, 15. Mai 2017

Res Obscura: A Catalogue of Obscure Things

https://resobscura.blogspot.de/ 

Why are there so many 17th century paintings of monkeys getting drunk?" If your curiosity is piqued by this question, Res Obscura is a blog for you. Authored by Benjamin Breen, assistant professor of history at the University of California, Santa Cruz, Res Obscura features long-form essays on various strange fads, controversies, and practices throughout history. Each essay is accompanied by a number of digitized primary sources. For example, the essay about seventeenth century paintings mentioned above features 10 pieces of artwork, many of which involve monkeys consuming alcohol. Other recent essays include an investigation of the 1674 Women's Petition Against Coffee in London and an examination of early modern handwriting and typeface. Breen currently publishes a new essay about once a month, and visitors can check out past essays by a number of subject tags

PRIZE-WINNING BOOKS ONLINE

http://onlinebooks.library.upenn.edu/prize.html

The Online Book Page, a project founded and edited by John Mark Ockerbloom at the University of Pennsylvania, offers this listing of prize-winning books that are freely available in the public domain.  This extensive list features texts that have garnered the Newberry Award, the Nobel Prize in Literature, and the Pulitzer Prize. Available texts include multiple works by W.B. Yeats; Edith Wharton's "The Age of Innocence"; and Henry Adams's "The Education of Henry Adams". In addition to these well-touted works are titles that are perhaps less well-known today. In addition, this collection includes a number of English translated works by Nobel Prize winners who wrote in other languages. This handy one-stop shop of digitized prize winners provides a useful resource for any literature classroom, as well as a helpful research tool for English literature students and scholars.

via https://scout.wisc.edu/archives/r48323/prize-winning_books_online

MWK Baden-Württemberg fördert Kleine Fächer mit insgesamt 3 Millionen Euro

Das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg fördert innovative und kreative Projekte, um die Leistungsfähigkeit und Zukunftsperspektive von Kleinen Fächern an den Universitäten des Landes zu sichern und zu stärken. Dazu wurde der Zukunftsrat Kleine Fächer als zentrale Moderationsplattform berufen und ein Strukturfonds eingerichtet, der mit insgesamt drei Millionen Euro für zunächst drei Jahre die Leistungsfähigkeit der Kleinen Fächer weiterentwickeln soll. 

Ein Projekt des Pfahlbaumuseums Unteruhldingen und der Universität Tübingen will gemeinsam Maßnahmen entwickeln, um Fachinhalte für Schulen und eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein Vorhaben an der Universität Freiburg zielt auf die bessere Verknüpfung von universitärer Ausbildung und beruflicher Praxis, um so die Absolventen des Kleinen Faches auf den Berufsalltag vorzubereiten. Um Lehrinhalte digital vermitteln zu können, plant das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart und die Universität Hohenheim die Schaffung einer Webplattform, die Interessierte weit über die Universitätsgrenzen hinaus erreichen wird. 

Seit Juli 2016 werden bereits sieben Vorhaben gefördert, in denen in vorbildlicher Art und Weise zukunftsweisende Handlungs- und Strukturmodelle entwickelt werden, die die Wettbewerbsfähigkeit der Kleinen Fächer langfristig steigern. Im Rahmen einer zweiten Ausschreibung aus dem Strukturfonds sind insgesamt 14 Anträge von Vertreterinnen und Vertretern der Kleinen Fächer eingereicht und vom Zukunftsrat begutachtet worden. Sechs Anträge wurden zur Förderung ausgewählt, die mit insgesamt rund 1,15 Millionen Euro bis Mitte 2019 gefördert werden.
Die geförderten Projekte im Einzelnen:
  • Akademische Ethnologie und berufliche Praxis (Fördersumme: rund 137.000 Euro)
    Universitäre Ausbildung und außeruniversitäre berufliche Praxis in einem Kleinen Fach miteinander zu verbinden, ist das erklärte Ziel dieses Vorhabens der Universität Freiburg. Im Rahmen von Tandem-Teaching-Modellen wollen UniversitätsdozentInnen gemeinsam mit VertreterInnen aus der Berufspraxis Seminare anbieten, die so die Sichtbarkeit des Kleinen Faches Ethnologie erhöhen und den Studierenden die Möglichkeit geben, wichtige Transferkompetenzen zu erlangen.
  • Archäologie der Zukunft – Direktvermittlung Wissen (Fördersumme: rund 196.000 Euro)
    Das Kleine Fach „Ur- und Frühgeschichte“ steht in diesem Vorhaben im Mittelpunkt: Gemeinsam werden das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen und die Universität Tübingen zukunftsfähige Vermittlungseinheiten für Museen und Schulen entwickeln und so die Fachinhalte in die Schule und in die Öffentlichkeit transferieren. Dabei stehen innovative Materialien und Methoden im Fokus, um die Bevölkerung direkt aus den Wissenswerkstätten zu informieren.
  • DIGIPHYLL: Digitale Kompetenzvermittlung für die Paläobotanik in Forschung und Lehre (Wissenschaft über fossile Pflanzen; Fördersumme: 185.000 Euro)
    Die Leistungsfähigkeit des Kleinen Faches „Paläobotanik“ soll durch die Schaffung einer Webplattform (DIGIPHYLL) gesteigert werden. Ziel ist es einerseits, Paläobotanische Kompetenz in die studentische Ausbildung und in die interessierte Öffentlichkeit zu vermitteln. Andererseits soll die Nutzung fossiler Pflanzen in der Forschung unterstützt werden. Diese Webressource, die gemeinsam vom Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart und der Universität Hohenheim entwickelt wird, soll als Lehrportal in effektiver Weise Einstieg und Hilfestellung bei der Arbeit mit fossilem Pflanzenmaterial bieten und mittelfristig über den deutschsprachigen Raum hinaus verfügbar sein.
  • MA-Studiengang Cultural Heritage und Kulturgüterschutz (Fördersumme: rund 254.000 Euro)
    Ohne die wissenschaftliche Expertise der Kleinen Fächer ist ein effektiver Kulturgüterschutz nicht denkbar. An der Universität Heidelberg wird von einem Verbund Kleiner Fächer in Zusammenarbeit mit außeruniversitären Partnerinstitutionen ein Masterstudiengang entwickelt, der Studierenden eine in Deutschland einzigartige theoretische und zeitgleich praxisorientierte Ausbildung ermöglicht. Die Absolventen des Studienganges sollen so einen bedeutenden Beitrag zur Bewahrung des gefährdeten Kulturguts leisten und die gesellschaftliche Relevanz der Kleinen Fächer weithin sichtbar machen.
  • Objekt – Digitalisat – Bedeutung: Grundwissenschaft Numismatik im „Digital Turn“ (HisMün, Münzkunde; Fördersumme: rund 133.000 Euro)
    Im Rahmen des geplanten Vorhabens wird die Universität Freiburg ein Lehrkonzept zur Vermittlung der Grundwissenschaft Numismatik im digitalen Zeitalter entwickeln. Damit verbunden ist die vollständige Digitalisierung der Freiburger Sammlung, die so für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Zudem sollen Lehr- und Lernstrukturen in Baden-Württemberg weiterentwickelt werden und den Studierenden die medienkritisch reflektierte und auf Medienkompetenz abzielende Nutzung von Digitalisaten und Datenbanken näher gebracht werden.
  • Vernetzt lernen, forschen, vermitteln (Fördersumme: rund 250.000 Euro)
    Fünf wissenschafts- und sammlungsorientierte Institutionen haben sich in diesem Vorhaben zusammengefunden, um das Kleine Fach „Empirische Kulturwissenschaft“ zu stärken, indem umfangreiche vorhandene Sammlungen als Ressource für Lehre und gesellschaftlichen Wissenstransfer genutzt werden (Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie/Universität Freiburg, Zentrum für Populäre Kultur und Musik/Universität Freiburg, Badisches Landesmuseum Karlsruhe Außenstelle Südbaden, Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft/Universität Tübingen, Landesmuseum Württemberg Stuttgart, Landesstelle für Volkskunde). So entstehen kooperative Strukturen von universitären und außeruniversitären Einrichtungen, die eine hohe Sichtbarkeit generieren und so die Wettbewerbsfähigkeit des kleinen Faches mit der ausgewiesenen Expertise zum alltagskulturellen Erbe steigern und stärken wird.

Vorabfassung des UrhWissG

Die aktuelle Bundestags-Drucksache ist zu finden unter http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/123/1812329.pdf. Es handelt sich dabei um die Vorabfassung, die durch die lektorierte Fassung ersetzt werden wird.  

Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Überlieferungsbildung 2.0


Abstract: "Die Partizipation Dritter bei der Überlieferungsbildung ist in den vergangenen Jahren in der archivischen Fachdiskussion konzeptionell angedacht sowie im Rahmen von konkreten Projekten auch bereits praktisch umgesetzt worden. Dennoch erfährt die Idee, interessierte Freiwillige verstärkt an bis anhin ausschliesslich in archivischer Zuständigkeit liegenden Aufgaben beteiligen zu lassen, insbesondere im deutschsprachigen Raum bisher weiterhin wenig substantielle Beachtung. Die Arbeit untersucht, welchen Nutzen eine Beteiligung Dritter für die archivischen Kernprozesse der Überlieferungsbildung (insbesondere Bewer-tung und Erschliessung) schaffen kann und wie staatliche Archive Partizipation gewinn-bringend und nachhaltig einsetzen können. Im Zentrum der Untersuchung steht die Be-fragung von potentiellen Zielgruppen einer solchen Mitwirkung. Auf Grundlage der dabei erhobenen Daten werden die unterschiedlichen Interessen und Motive Freiwilliger in Bezug auf eine Mitwirkung dargestellt und die zusätzlichen relevanten Inhalte, welche Archive von Dritten für die Überlieferungsbildung erwarten können, herausgearbeitet. Die Untersuchung gibt weiter Hinweise auf die Nutzbarmachung von Partizipation im archivischen Prozess der Überlieferungsbildung. Die Arbeit trägt somit zu der Schaffung der notwendigen Grundlagen für den strategischen Miteinbezug von Dritten bei der Überlieferungsbildung bei."

Alle anderen Churer Schriften zur Informationswissenschaft sind unter http://www.htwchur.ch/digital-science/forschung-und-dienstleistung/churer-schriften.html abrufbar.

175 Jahre Wissenschaftsverlag Springer

Der Wissenschaftsverlag Springer ist 175 Jahre alt geworden. Den Grundstein legte Julius Springer am 10. Mai 1842 im Alter von 25 Jahren mit der Gründung einer Buchhandlung samt Verlag in Berlin. Er hatte die Vision, wissenschaftlich fundierte Informationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Über vier Generationen blieb der Verlag in Familienbesitz. Heute ist Springer ein internationaler Wissenschaftsverlag mit über 50 Standorten weltweit und gehört zur Verlagsgruppe Springer Nature.

Stellungnahme des Bundesrats zum UrhWissG

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 12.05.2017 beschlossen, zum Gesetzesentwurf zum UrhWissG Stellung zu nehmen. Die Stellungnahme ist unter dem nachfolgenden Link abrufbar (http://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2017/0301-0400/312-17(B).pdf?__blob=publicationFile&v=1).

So you want to be a writer? Essential tips from Colum McCann

https://www.theguardian.com/books/2017/may/13/so-you-want-to-be-a-writer-colum-mccanns-tips-for-young-novelists

daraus: "Everybody who has ever felt the need to write knows the silent hour. I have come across many such people – and indeed many such hours – during my writing and teaching life. I’ve been teaching now for the best part of 20 years. That’s a lot of chalk and a lot of red pencil. I haven’t loved every minute of it, but I’ve loved most. There’s been a National Book Award for one student. A Booker Prize for another. Guggenheims. Pushcarts. Mentorships. Friendships. But let’s be honest, there has been burnout too. There’s been weeping and gnashing of teeth. There have been walkouts. Collapses. Regret."

Lambert Heller zur Gesprächskultur auf Bibliothekartagen

Hunderte Kolleginnen und Kollegen kommen jedes Jahr zur größten bibliothekarischen Fortbildungsveranstaltung Europas zusammen – und verbringen dann viel Zeit stumm in Stuhlreihen sitzend, zwanzigminütigen Frontalvorträgen lauschend. Was fehlt, so lautete meine Diagnose in b.i.t. online vor einem Jahr, sei nicht zuletzt eine "Kultur des gemeinsamen Machens". ... [mehr in:] Lambert Heller. "Hands-on Labs – oder: Dinge gemeinsam herausfinden und ausprobieren beim Bibliothekartag!" BuB – Forum Bibliothek und Information Vol. 69. Issue 5. S.242

im Volltext abrufbar unter http://www.leibnizopen.de/suche/handle/document/142040

Freitag, 12. Mai 2017

Marrakesch-Vertrag: EU-Vertreter einigen sich auf Urheberrechtsausnahmen für Blinde

Presidential Papers at the Library of Congress

The Library of Congress’s presidential papers tell the American story in the words of those who helped write it: through war and peace, prosperity and hard times, from George Washington to Calvin Coolidge. The Library is currently conducting a years-long project to digitize the nearly two dozen presidential collections in its holdings and place them online — an effort that, when completed, will add more than 3 million images to its online archives and give wider public access to some of the most important papers in U.S. history. A list of the Library’s presidential papers that have already been digitized and placed online is at the bottom of this post. ... [mehr] http://blogs.loc.gov/loc/2017/05/first-drafts-of-history-presidential-papers-at-the-library-of-congress/