Montag, 16. Oktober 2017

KOBV-Newsletter Nr. 49 – Juli/August/September 2017

http://www.kobv.de/wp-content/uploads/2014/07/KOBV_Newsletter_49_2017.pdf 

Aus dem Inhalt:

Allgemeines
Neue KOBV-Mitglieder: Bibliothek des Landeshauptarchivs Brandenburg; Bibliothek des „Zentrum Informationsarbeit Bundeswehr“; KOBV-Forum: Großteil der Präsentationen ist veröffentlicht unter http://www.kobv.de/veranstaltungen/kobv-forum/15-kobv-forum-2017/
 / Neue Bibliothek im B3Kat: Bibliothek der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ (HFM) / Mehr Bestände im KOBV-Portal: Bibliothek „Zentrum Informationsarbeit Bundeswehr“ (mit 1,2 Mio. Medieneinheiten die größte militärwissenschaftliche Fachbücherei Deutschlands); Bibliothek „Des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik“/ Fernleihe: Migration auf die Version 4.x des ZFL-Servers


Projekte
DeepGreen / Aus der Servicestelle Digitalisierung (digiS) / digiS und Coding da Vinci Berlin 2017: Die neuen Datensätze für den diesjährigen Kulturhackathon in Berlin sind online (Mehr dazu auf der Coding da Vinci Webseite: Coding da Vinci – Daten) / Aus dem Friedrich-Althoff-Konsortium e.V. (FAK)

Hosting und Entwicklung
OPUS 4 Hosting jetzt DINI-ready 2016 / OPUS 4 Entwicklung mit neuem Release / Münster geht mit ALBERT in Betrieb (Literatur-Suchportal disco der Universitäts- und Landesbibliothek Münster) / Entwicklungsprojekt BVB-KOBV (Open-Sciene-Workshop zum Thema Open Access und Open Science in Bibliotheken am 27.06.2017)

Events (= Termine)

Neues HRWeitEG auf dem Beteiligungsportal Baden-Württembergs

Die baden-württembergische Landesregierung will die Wissenschaftsfreiheit und den Gründergeist an den Hochschulen in Baden-Württemberg fördern. Die Landesregierung hat dafür das Hochschulrechtweiterentwicklungsgesetz (HRWeitEG) erarbeitet. Das Gesetz soll das Landeshochschulgesetz (LHG) überarbeiten und ist nun in der Anhörungsphase.

Ergänzend zur bisherigen Regelung im Landeshochschulgesetz will die Landesregierung ein exklusives Recht für die Gruppe der Professorinnen und Professoren einführen: Im Fall einer tiefen Vertrauenskrise zwischen Rektorat und Professorenschaft – also einer Ausnahmesituation an einer Hochschule – dürfen künftig die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer die hauptamtlichen Rektoratsmitglieder über den Weg einer Ur-Abwahl des Amtes entheben.  


Erstmals in Deutschland werden die Doktoranden in einer eigenen Gruppe zusammengefasst und die Promovierenden erhalten wie Studierende oder wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen eigenen Status in den Hochschulgremien. 

Das neue Gesetz verbessert außerdem die Bedingungen für kooperative Promotionen. Talentierte Studierende einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) sollen bessere Möglichkeiten erhalten, zu promovieren, indem HAW-Professoren an die Fakultät einer Universität assoziiert werden können. Es ist ein Anliegen des Landes, dass jeder und jede die Möglichkeiten hat, sich gemäß seiner Fähigkeiten zu entfalten – unabhängig von Milieu oder Herkunft. Die LHG-Novelle erweitert zudem die Möglichkeiten der Hochschulen, Unternehmensgründungen aus ihrem Umfeld zu fördern. Hochschulen können künftig Gründerinnen und Gründern erlauben, Einrichtungen der Hochschule bis zu drei Jahren zu nutzen, wenn sie zuvor Mitglieder der Hochschule waren. 

Bürgerinnen und Bürger können den Gesetzentwurf bis zum 2. November 2017, 17 Uhr, auf dem Beteiligungsportal der Landesregierung kommentieren. Die Einbringung in den Landtag ist für Anfang Januar 2018 vorgesehen.

Deutscher Kulturrat fordert dringend Regelungen zur Digitalisierung, beim Steuer- und beim Urheberrecht

Der Deutsche Kulturrat fordert, Plattformbetreiber und andere Anbieter digitaler kultureller Inhalte in die Medienregulierung konsequent einzubeziehen, so dass für alle Marktakteure faire Wettbewerbschancen bestehen. 

Er sieht das Erfordernis, die Digitalisierung von schriftlichem Kulturgut wie die Langzeitarchivierung und-verfügbarhaltung voranzutreiben und hierfür die entsprechenden finanziellen Ressourcen bereitzustellen. Digitalisierung ist auch beim schriftlichen Kulturgut eine Langzeitinvestition, die, soll sie nachhaltig sein, dauerhaft finanzielle Absicherung erfordern wird. Hierzu gehört auch eine adäquate Mittelausstattung der Deutschen Digitalen Bibliothek als Einrichtung des Bundes, die in die Europeana eingebunden ist. 

Der Deutsche Kulturrat fordert weiter, dass der ermäßigte Mehrwertsteuersatz für E-Books eingeführt wird. Zudem sollte es auch eine adäquate Förderung von neuen audiovisuellen Entwicklungen und Formaten geben. Der Deutsche Kulturrat erwartet überdies von der zukünftigen Bundesregierung, die anhängigen Gesetzgebungsverfahren zum Urheberrecht auf der europäischen Ebene zügig zu begleiten. Besonders eilbedürftig sind dabei die Regelungen zur Verlegerbeteiligung und zur Nutzung vergriffener Werke. Hier sollte – nach Verabschiedung der Bestimmungen auf europäischer Ebene – schnellstmöglich die nationale Umsetzung in Angriff genommen werden.

Frankfurter Buchmesse schließt mit Besucherplus

Mit einem Besucherplus von 6,5 Prozent am Messewochenende und einem leichten Rückgang von 0,2 Prozent an den Fachbesuchertagen ist die Frankfurter Buchmesse 2017 am Sonntag zu Ende gegangen. 286.425 Besucherinnen und Besucher kamen laut Messestatistik zur Frankfurter Buchmesse 2017, das entspricht einem Zuwachs von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 7.300 Aussteller aus 102 Ländern nahmen in diesem Jahr teil. Insgesamt fanden in der Messewoche rund 4.000 Veranstaltungen statt. Das Literary Agents & Scouts Centre sei mit 500 gebuchten Tischen, 788 Agenten und 321 Agenturen (davon 29 Neuaussteller) aus 30 Ländern erneut ausgebucht gewesen, so die Abschlussmeldung. ... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-286.425_gaeste_in_den_messehallen.1389473.html

Weitere Förderung für Wielands Oßmannstedter Ausgabe

Der Dichter und Schriftsteller, Übersetzer, Herausgeber und Publizist Christoph Martin Wieland (1733-1813) ist einer der bedeutendsten Autoren des 18. Jahrhunderts. Sein Briefwechselroman „Aristipp und einige seiner Zeitgenossen“ sowie seine Übertragung und Kommentierung sämtlicher Cicero-Briefe stehen am Beginn des 19. Jahrhunderts. Bereits seit 2008 geben Literaturwissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena gemeinsam mit Partnern eine Neuedition, die sog. Oßmannstedter Ausgabe, von Wielands Gesamtwerk in 36 Bänden heraus. Dieses editorische Großprojekt kann nun weitergeführt werden, denn die DFG fördert die Edition erneut mit circa einer Million Euro bis zum Jahr 2020. Die komplette Edition wird sämtliche Werke einschließlich der Übersetzungen und zahlreichen kleineren Schriften von Wieland, der zugleich Herausgeber der Zeitschriften „Teutscher Merkur“ und „Attisches Museum“ war, in chronologischer Reihenfolge versammeln. 

via https://idw-online.de/de/news682659

TIB Hannover macht Ethnologie-Filme für die Wissenschaft zugänglich

Kulturelle Bräuche und handwerkliche Traditionen, die zum Teil schon verschwunden sind oder sich über die Jahre stark verändert haben, dokumentieren die 1.953 ethnologischen Filme, die die TIB Hannover im Projekt DELFT (Digitalisierung EthnoLogischer FilmbesTand) digitalisieren, erschließen und – soweit rechtlich möglich – online in ihrem AV-Portal (https://av.tib.eu/) bereitstellen wird. Gefördert wird das Projekt DELFT über die Laufzeit von zwei Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit einer Summe von 287.000 Euro.

Die 1.953 Filme gehören zum Bestand der IWF Wissen und Medien (vormals Institut für den Wissenschaftlichen Film), der 2012 auf die TIB übergegangen ist. Die ethnologischen Filme zeigen kulturelles Brauchtum wie Musik und Tanz, Religion und Heilkunde und vieles mehr. Einige der Filme sind mehr als 100 Jahre alt, die jüngsten stammen aus den 1980er-Jahren. Die Mehrzahl der Filme ist Teil der „Encyclopaedia Cinematographica“.

Zusätzlich zur Digitalisierung der Filme erfolgt die Langzeitarchivierung, um die Materialen dauerhaft zu erhalten und zu sichern. Darüber hinaus werden die Filme für den nachhaltigen und eindeutigen Zugriff mit einem DOI-Namen (Digital Object Identifier) versehen sowie die Metadaten wie Filmtitel und Schlagwörter erschlossen und aufbereitet.
 

via https://idw-online.de/de/news682733 

Beltz in der NS-Zeit

Die Verlagsgruppe Beltz fördert das Projekt „Beltz in der NS-Zeit“ an der Forschungsstelle NS-Pädagogik der Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Leiter des August 2017 gestarteten Projekts ist Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer. Der Erziehungswissenschaftler wird mit der Forschungsstelle eine Übersicht über die Publikationstätigkeit des Verlages in der NS-Zeit erstellen und bewerten. Die Ergebnisse des Gutachtens werden im Frühjahr 2018 erwartet. 

Der 1841 gegründete Beltz-Verlag zählte bereits Anfang der 1930er Jahre zu den wichtigsten pädagogischen Fachverlagen Deutschlands. Das Programm umfasste 16 Zeitschriften und weit über tausend Fachbücher, Ganzschriften und Lesehefte. Im Verlauf des Forschungsprojekts werden diese Publikationen aus den Jahren 1932 bis 1945 geprüft. Soweit noch vorhanden, fließen auch Dokumente und Briefwechsel der damaligen Verlagsleitung mit dem Nationalsozialistischen Lehrerbund (NSLB) in die Begutachtung ein. Prof. Ortmeyer erhofft sich nicht nur einen besseren Einblick in die Publikationstätigkeit des Verlages während des Nationalsozialismus, sondern auch darüber hinausgehende Erkenntnisse. Die Veröffentlichungen von Beltz stünden exemplarisch für die Arbeit vieler pädagogischer Verlage während dieser Zeit. 

via https://idw-online.de/de/news682766

Internet Archive stellt verwaiste Bücher online

Bis 1941 erschienene Werke dürfen von US-Bibliotheken vervielfältigt werden, sofern die Werke nicht mehr vermarktet werden. Bislang machte niemand davon Gebrauch. Doch nun stellt das Internet Archive Bücher zum Download bereit.... [mehr] https://heise.de/-3861792

Onleihe einzige Alternative zu Bücherbussen

Seit es keine Bücherbusse mehr gibt, fehlen auf dem Lande Möglichkeiten zum Ausleihen. Eine Alternative sehen Bibliothekare nur in elektronischen Medien. Doch den meisten Bibliotheken fehlt die Möglichkeit dazu. ... [mehr] https://heise.de/-3861886

Hispanic Heritage Month: Indigenous Law Portal

http://www.loc.gov/law/help/indigenous-law-guide/index.php

The Library of Congress launched the Indigenous Law Portal in June 2014 to provide an open-access platform for legal materials on how indigenous peoples govern themselves. Mexico and Central America are home to many of the peoples covered, so we thought National Hispanic Heritage Month would be a good time to call attention to the portal and encourage its use. ... [mehr] http://blogs.loc.gov/loc/2017/10/hispanic-heritage-month-indigenous-law-portal/

Friedenspreis für Margaret Atwood - der Festakt in der Paulskirche

Auch die ausklingende Frankfurter Buchmesse hat es gezeigt: Einen Friedenpreis, der den Einsatz für Menschenrechte und Meinungsfreiheit honoriert, hat die Welt im Moment bitter nötig. "Was ist das nur für ein seltsamer historischer Augenblick?", fragte die frisch gekürte Friedenspreisträgerin 2017, Margaret Atwood, am Sonntag in ihrer Dankesrede in der Frankfurter Paulskirche: "Erst gestern waren wir von so viel gutem Willen beseelt. Und jetzt?" VON SABINE CRONAU ... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-friedenspreis_fuer_margaret_atwood_-_der_festakt_in_der_paulskirche.1389271.html

Friedenspreisträgerin Margaret Atwood auf der Buchmesse

Soziale Gerechtigkeit, die Rolle der Literatur heute, Trump und Twitter: Margaret Atwood, die an diesem Sonntag den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels bekommt, wurde auf der traditionellen Buchmesse-Pressekonferenz im Vorfeld zu ungefähr allem befragt – und hatte auf (fast) alles eine Antwort. VON MALU SCHRADER ... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-friedenspreistraegerin_margaret_atwood_auf_der_buchmesse.1389220.html

Friedenspreisverleihung an Margaret Atwood

Die Verleihung des Friedenspreises an Margaret Atwood war eine Veranstaltung, die ohne große Überraschungen zur allgemeinen Zustimmung einlud. Zu neuen Erkenntnissen wurde man allenfalls angestupst.... [mehr] http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/friedenspreisverleihung-das-grosse-nicken-15247676.html

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Bericht zur Lage der Bibliotheken 2017/18

Im achten Bericht zur Lage der Bibliotheken formuliert der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) folgende Forderungen:
  • Verleih von E-Books in Bibliotheken gesetzlich regeln
  • Flächendeckende digitale Ausstattung für Öffentliche Bibliotheken
  • Durch Bibliotheken politische Bildung stärken
  • Verlässliche und dauerhafte Finanzierung einer nationalen Forschungsdateninfrastruktur
  • Koordiniertes Vorgehen für Open Access Publikationen
  • Weitere Bibliotheksgesetze verabschieden
  • Jetzt in Zukunftsfähigkeit von Bibliotheken investieren
Download

Online zum Blättern:
Bericht zur Lage der Bibliotheken 2017/18

PDF zum Download:
Bericht zur Lage der Bibliotheken 2017/18


Englische Fassung des Berichts / English version:
2017/18 Report on the State of Libraries in Germany

Finanzlage von Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland 2017:
Finanzlage ÖB 2017 - Befragung des dbv

Das aktuelle Ereignis: 100. Geburtstag von Dizzy Gillespie

Hinweis des Deutschen Rundfunkarchivs (DRA) auf den 100. Geburtstag von Dizzy Gillespie mit zwei Hörzitaten:

http://www.dra.de/online/hinweisdienste/ereignis/2017/oktober21.html

Sandra Richter wird neue Direktorin des DLA Marbach

Die Literaturwissenschaftlerin Sandra Richter (geb. 1973), derzeit Professorin an der Universität Stuttgart, wird zum 01.Januar 2019 neue Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach (DLA). Richter, die damit die Nachfolge von Ulrich Raulff antritt, wurde einstimmig vom Kuratorium der Deutschen Schillergesellschaft gewählt. Richter lehrt seit 2008 an der Universität Stuttgart Neuere Deutsche Literatur und hat dort die fakultätsübergreifende Forschungseinrichtung "Stuttgart Research Centre for Text Studies" (seit 2014) entwickelt und außerdem verschiedene interdisziplinäre Forschungsprojekte geleitet.  

DEAL erzielt erste Ergebnisse mit Springer Nature und Wiley

Nach der letzten Gesprächsrunde berichteten der Sprecher des DEAL-Projektlenkungsausschusses und Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Horst Hippler, und Dagmar Laging, Vice President Institutional Sales Europe bei Springer Nature, dass man in grundsätzlichen Fragen  Annäherung erzielen konnte. Um für die weitere Verhandlung der komplexen Materie die notwendige Zeit zu gewinnen, vereinbarten die beiden Seiten eine kostenneutrale Verlängerung der bestehenden Springer-Verträge um ein Jahr für diejenigen Einrichtungen, deren Verträge am 31.12.2017 enden. Ähnlich sind die Verhandlungen zwischen DEAL und dem Verlag Wiley verlaufen. Auch in diesem Fall haben beide Seiten eine Zwischenlösung für diejenigen Einrichtungen, deren Verträge am 31.12.2017 enden, vereinbart. Die Verhandlungen zwischen Elsevier und DEAL sind hingegen ins Stocken geraten. Über neue Perspektiven für weitere Verhandlungen ist nichts bekannt. 

Außerdem wurde in einer Pressemitteilung vom 12.10.2017 kommuniziert, dass namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich, Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt, und Prof. Dr. Kurt Melhorn, Direktor am Max-Planck-Institut für Informatik Saarbrücken, von ihren herausgeberischen Tätigkeiten für den Verlag Elsevier zurückgetreten sind und damit die Verhandlungsziele des Projekts DEAL unterstützen. Mittlerweile haben knapp 200 Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Elsevier-Abonnements gekündigt. Eine vollständige Liste der Einrichtungen ist hier zu finden.

Folgende Pressemitteilungen des DEAL-Projektlenkungsausschusses stehen zum Abruf bereit unter:
https://www.projekt-deal.de/pressemitteilung-hrk-deal-und-springer-nature-erste-ergebnisse-der-verhandlungen/

https://www.projekt-deal.de/herausgeber_elsevier/

https://www.projekt-deal.de/pressemitteilung-hrk-verhandlungen-von-deal-und-wiley-gehen-weiter/  

Die Geschichte des öffentlichen Lesens ist eine Geschichte der Katastrophen

Hunderte von Lesungen werden an der Frankfurter Buchmesse das Publikum beglücken oder enttäuschen. Für die Autoren war es schon immer ein Gang durch viele Höllen. ... [mehr] https://www.nzz.ch/feuilleton/die-geschichte-des-oeffentlichen-lesens-ist-eine-geschichte-der-katastrophen-ld.1321073

Federal Courts Web Archive

The Federal Courts Web Archive, recently launched by the Library’s [Library of Congress] web archiving team and the Law Library, provides retrospective archival coverage of the websites of the federal judiciary. The websites in this archive include those of the Supreme Court of the United States, as well as federal appellate courts, trial courts and other tribunals. Coverage generally begins in April 2014, although records from individual courts were captured at different times, and some earlier records are included. The archive is the only comprehensive coverage done court-by-court for the U.S. federal court system. ... [mehr] http://blogs.loc.gov/loc/2017/10/new-online-federal-courts-web-archive/

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Elf neue Inkunabeln

Ein aktueller Beitrag von Oliver Duntze im "Wissen"-Blog der Staatsbibliothek zu Berlin berichtet über den Fund von nicht weniger als elf(!) bislang unbekannten italienischen Inkunabeln: Almost a dozen at one fell swoop – or: how to find “new” incunabula.

Virtuelle Ausstellung zu 10 Jahre Kooperation BSB München und Google Books

Am 06.03.2007 gaben die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) in München und Google bekannt, dass sich die Bibliothek Googles Buchsuche-Projekt anschließt. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Internetkonzern sollten die urheberrechtsfreien Bestände der Bibliothek schwerpunktmäßig vom 17. bis Ende des 19. Jahrhunderts digitalisiert werden. Aus Anlass des 10jährigen Jubiläums der Kooperation hat die BSB eine virtuelle Ausstellung mit dem Titel "Bücher ins Netz. Das Kooperationsprojekt der Bayerischen Staatsbibliothek mit Google zur Digitalisierung ihrer urheberrechtsfreien Bibliotheksbestände" ins Netz gestellt.

via http://archivalia.hypotheses.org/67756

Wer braucht schon Google Translate? Die Färöer nicht

Nur 80.000 Menschen sprechen die Färöische Sprache. Zu wenig, um bei Google Translate Berücksichtigung zu finden. Das konnten die Färöer Inseln aber nicht auf sich sitzen lassen. Mit einem Augenzwinkern hat der Tourismusverband Färöer Island Translate aus der Taufe gehoben. Allerdings dauert die Beantwortung der Anfrage etwas länger. In das Textfeld kann man den Übersetzungswunsch eingeben und bekommt als Antwort eine Videobotschaft von einem Färöer-Muttersprachler.

Einrichtung eines Nationalen Open-Access-Kontaktpunktes OA2020-DE

Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat im Rahmen der Schwerpunktinitiative Digitale Information einen „NationalenOpen-Access-Kontaktpunkt (OA2020-DE)“ für Deutschland eingerichtet. Ziel des Projektes ist das Schaffen von Voraussetzungen für eine großflächige Umsetzung der Open-Access-Transformation wissenschaftlicher Zeitschriften, wie sie die OA2020-Initiative auf globaler Ebene verfolgt. Der Fokus der Transformation richtet sich darauf, die heute bereits vorhandenen und im Subskriptionsmodell vertriebenen elektronischen Zeitschriften künftig nach einem Open-Access-basierten Geschäftsmodell anzubieten. Hier finden sich auch Überschneidungen zum ebenfalls von der Allianz geförderten DEAL-Projekt. Die UB Bielefeld und die Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich leiten, unterstützt von einer Projektgruppe (http://oa2020-de.org/projektorganisation.html), das Projekt OA2020-DE. Als Teil eines sich etablierenden internationalen Netzwerks nationaler Open-Access-Kontaktpunkte kooperiert OA2020-DE eng mit deutschen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Konsortien und Verlagen. 

Frankfurter Buchmesse: Eröffnungsrede von Vorsteher Heinrich Riethmüller

Die Frankfurter Buchmesse 2017 findet in unruhigen Zeiten statt: Das machte Börsenvereinsvorsteher Heinrich Riethmüller am Dienstagabend bei der Eröffnung deutlich. Er appellierte an Buchhändler und Verleger, für demokratische Grundrechte einzutreten und an Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Ausverkauf des Urheberrechts zu stoppen. Seine Rede im Wortlaut. ... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-frankfurter_buchmesse__eroeffnungsrede_von_vorsteher_heinrich_riethmueller.1387498.html

Dienstag, 10. Oktober 2017

Dialog mit Bibliotheken 2017/2

http://d-nb.info/1140660691/34

Aus dem Inhalt: 

FORUM
Ulrike Junger, Ute Schwens: Die inhaltliche Erschließung des schriftlichen kulturellen Erbes auf dem Weg in die Zukunft

Britta Woldering: Organisationsentwicklung: Das war der Auftakt – Wie geht es weiter?

Nadine Walger: Sammlung von Netzpublikationen erreicht nächste Stufe

Katharina Schöneborn: Sorgfältig gesucht. Ein Erfahrungsbericht über den Umgang mit verwaisten Werken in Büchern

Renate Behrens: Regelwerke als Motoren der Zusammenarbeit

Sören Flachowsky: "Braune Flecken" unter weißer Patina. Der erste Erweiterungsbau der Deutschen Bücherei von 1936

Christian Rau: Im Auftrag der "Freundschaft"? Die Deutsche Bücherei und die "sozialistische Bibliotheksgemeinschaft" in den 1970er-Jahren

Sylvia Asmus: "Mut ist im Leben viel wichtiger als Schokolade". Dokumente von Stefanie Zweig im Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek  

ZEITPUNKTE
Julia Rinck: "Brausepulver imNachtgeschirr" - 10 Jahre Humor in deutschen Zeitschriften

Vera Marz: Der nestor-Praktikertag 2017 in Kiel

NOTIZEN
Kathrin Jockel: "Was macht ihr eigentlich?“ – Schulterblicke bei den Digitalen Diensten

Dora Carstensen, Anne-Sophie Goebel: Suchen und Finden – Freiwilligendienst im Kulturbereich

Sigmund Freud digital

Die Library of Congress hat aus einem großen Fundus von 48.600 Einzelstücken eine digitale Kollektion mit über 2.000 Dokumenten zu Sigmund Freund in enger Zusammenarbeit mit den Sigmund Freund Archives (SFA) zusammengestellt. 

Die Digitalisate dokumentieren Freuds Begründung der Psychoanalyse, die Weiterentwicklung der psychoanalytischen Theorie, die Verfeinerung der klinischen Technik und die Zunahme seiner Anhänger und Kritiker. Viele Facetten von Freuds Leben und Werk werden reflektiert. Dabei werden Themenbereiche wie Beziehungen zu Familie, Freunden und Kollegen wie auch die Zusammenarbeit mit psychoanalytischen Gesellschaften und seine Perspektiven zur analytischen Ausbildung beleuchtet.

via http://blog.sulb.uni-saarland.de/2017/09/14/sigmund-freud-digital/

Messetipps für Digitalmenschen

Die Älteren erinnern sich noch an die Zeiten, als es im Buchmesse-Veranstaltungskalender 5 Veranstaltungen zum Thema E-Book und 10 zum Thema CD-ROMs gab. Das wars dann auch schon in Sachen »Electronic Publishing« (ja, so nannte man das damals). Tempus fugit: Heute weiß man gar nicht mehr, wohin man gehen soll, wenn es um Verlage der Zukunft, Augmented und Virtual Reality, Blockchain, Blogger-Events, Big Data, Storytelling uvm. geht. Hier eine kleine, subjektive Auswahl spannender Events für die Digitalmenschen in der Verlagswelt / STEFFEN MEIER ... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-messetipps_fuer_digitalmenschen.1379837.html

18. BSZ-Kolloquium 2017: Vorträge sind online

Die Vorträge (Vortragsfolien) des 18. BSZ-Kolloquiums, das am 19.09.2017 in der Universität Stuttgart stattfand, sind online abrufbar. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war die Kooperation des Bibliotheksservice-Zentrums Baden-Württemberg (BSZ) mit dem Gemeinsamen Bibliotheksverbund (GBV). Ziel der Kooperation ist die Zusammenführung der beiden Verbundsysteme zum K10plus, dem Katalog für zehn Bundesländer, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und weiteren Einrichtungen, voraussichtlich im Oktober 2018.

Deutscher Buchpreis geht an Robert Menasse

Gleich auf der ersten Seite jagt Robert Menasse ein Schwein durch die Straßen von Brüssel. In diesem virtuosen Tempo geht es im Roman "Die Hauptstadt" weiter. Als der 63-Jährige am Montagabend in Frankfurt dafür von der Jury zum Sieger des Deutschen Buchpreises gekürt wird, schaltet der österreichische Autor ein paar Gänge zurück. Er ist zu Tränen gerührt und es dauert eine Zeit lang, bis er einfach nur "Danke" sagt. ... [mehr] https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/afxline/topthemen/article169439772/Deutscher-Buchpreis-geht-an-Robert-Menasse.html

Springer Nature plans 'co-operation' with ResearchGate

Days after a coalition of publishers declared that all attempts to work with scholarly collaboration network (SCN) ResearchGate to resolve the issue of copyright infringements had failed, Springer Nature and ResearchGate have declared themselves to be planning “co-operation”, and "cautiously optimistic" about the outcome.

Last Thursday (5th October) The Coalition for Responsible Sharing - which includes Elsevier, Wiley, Wolters Kluwer, The American Chemical Society and Brill - said that as many as seven million copyrighted articles (40% of ResearchGate’s total content) had been illegally published and that all attempts to work with the SCN to find ways for it "to run its service in a copyright-compliant way” had failed. ... [mehr] https://www.thebookseller.com/news/researchgate-plans-co-operation-springer-nature-648281

Lesen kann das Leben retten

Wenn sie im Zug liest, vergisst sie manchmal auszusteigen. Nun hat die Zürcherin Karin Schneuwly ein Buch über die Faszination und Heilkraft des Lesens geschrieben. ... [mehr] https://www.nzz.ch/feuilleton/lesen-kann-das-leben-retten-ld.1317353

Montag, 9. Oktober 2017

Universität Stuttgart veröffentlicht Forschungsdatenpolicy

Die Universität Stuttgart hat auf ihren Webseiten eine Forschungsdatenpolicy veröffentlicht. Sie enthält für die Forscher die Leitlinien der Universität zum Umgang mit Forschungsdaten. Die Forschungsdatenpolicy beschreibt und setzt die Rahmenbedingungen für den Umgang mit Forschungsdaten und die Organisation des Forschungsdatenmanagements an der Universität Stuttgart. Damit erhalten die Forscher der Universität Leitlinien, die sie als Richtschnur für den Umgang mit eigenen Forschungsdaten verwenden können.

o-bib. Das offene Bibliotheksjournal / herausgegeben vom VDB Bd. 4, Nr. 3 (2017)




Aufsätze

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Unser industrielles Erbe – Bibliotheken und die digitale Transformation (Renke Siems)




Regelwerke im multilingualen Kontext – ein Erfahrungsbericht aus einem multilingualen Verbund (Jürgen Küssow, Selina Märchy)




IK-Veranstaltungen neu gestalten: Aufbau eines IK-Konzeptes an einer neu gegründeten Hochschule – Chancen, Möglichkeiten und Grenzen (Guido Kippelt, Ute Schlüter)




Oralität und Literalität: Leseförderung in mündlich geprägten Gesellschaften − ein schulbibliothekarisches Forschungsprojekt in der Elfenbeinküste (Stefanie Kastner)




Aufkommen von hybridem Open Access in der Schweiz am Beispiel der ETH Zürich (Manuela Christen)




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Tagungsberichte

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Zum qualifizierten Umgang mit Forschungsdaten. Ein Bericht über den Workshop „Wissenschaft im digitalen Wandel“ am 6. Juni 2017 in der Universität Mannheim (Johannes Fournier)




Computerunterstützte Inhaltserschließung. Bericht über einen Workshop an der UB Stuttgart – mit einem Exkurs zum neuen Inhaltserschließungskonzept der DNB (Heidrun Wiesenmüller, Imma Hinrichs)




Tagungsbericht WikiCite 2017 (Philipp Zumstein, Konrad U. Förster)




Bericht über die 2017 American Library Association Annual Conference and Exhibition, June 22 -27, Chicago (Ewald Brahms, Matthias Harbeck, Karl-Wilhelm Horstmann, Bettina Müller, Thomas Stäcker)




Fachreferentinnen und Fachreferenten der Erziehungs- und Bildungswissenschaften zu Gast beim DIPF. Fortbildung der VDB-Kommission für Fachreferatsarbeit in Zusammenarbeit mit der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek Saarbrücken und dem Informationszentrum Bildung (IZB) des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Frankfurt am Main, 29. Juni 2017 (Andrea Kullik, Julia Kreusch, Christoph Schindler)




Die IFLA in Polen zu Gast: aktuelle Diskussionen um Informationszugang und Informationsgerechtigkeit auf dem 83. Weltkongress in Wrocław (Kathrin Schwärzel) https://doi.org/10.5282/o-bib/2017H3S127-130



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Berichte und Mitteilungen

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Neustrukturierung der Erwerbung und Erschließung an der Universitätsbibliothek Tübingen – ein Praxisbericht (Johanna Dammeier)




Aus der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Ulrike Hintze)




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Rezensionen

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Rezension zu: Digital Humanities : eine Einführung / Fotis Jannidis, Hubertus Kohle, Malte Rehbein (Hg.) (Thomas Stäcker)




Rezension zu: Praxishandbuch Bibliotheksbau : Planung – Gestaltung – Betrieb / herausgegeben von Petra Hauke und Klaus Ulrich Werner (Olaf Eigenbrodt)




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Aus dem VDB

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Call for Papers für den 107. Deutschen Bibliothekartag.

Veranstaltungsformate werden ausgebaut




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Personalia

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Nachruf auf Wilhelm Totok (1921 – 2017) : Direktor der Niedersächsischen Landesbibliothek 1962 – 1986 (Berndt Dugall)




Aus der Mitgliederverwaltung
https://doi.org/10.5282/o-bib/2017H3S158-162

E-Book-Boom bleibt aus

Der E-Book-Markt stagniert. Lediglich 23 Prozent aller Bundesbürger lesen digitale Bücher, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach lesen vor allem jüngere Menschen digitale Bücher: 35 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen E-Books. Unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 27 Prozent und unter den 50- bis 64-Jährigen 24 Prozent. In der Altersgruppe ab 65 Jahren liegt der Anteil der E-Book-Leser bei acht Prozent. 

Ein Grund für die geringfügige Preisdifferenz zwischen E-Books und gedruckten Bücher ist die unterschiedliche Besteuerung. Die Mehrwertsteuer für E-Books liegt bei 19 Prozent, während auf gedruckte Bücher der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent fällig wird.

Die Entscheidung für oder gegen en E-Book ist laut Umfrage nicht nur vom Verkaufspreis abhängig. Denn 63 Prozent und damit fast ein Drittel der Befragten bevorzugen die sinnliche Wahrnehmung von gedruckten Büchern. 38 Prozent geben an, dass sie nicht auf einem Bildschirm lesen wollen. Zu den Vorteilen der E-Books gehört hingegen, dass sie jederzeit flexibel nutzbar sind. So sagen 86 Prozent der E-Book-Nutzer, dass sie die ständige Verfügbarkeit der E-Books schätzen, 69 Prozent der Nutzer kaufen E-Books, weil sie keinen Platz im Regal wegnehmen und nur ein geringes Gewicht haben (67 Prozent). 

Nach den Ergebnissen der Studie machen E-Reader als Lese-Plattform in diesem Jahr nochmals einen großen Sprung nach vorne. 67 Prozent der E-Book-Leser nutzen Geräte wie Kindle, Tolino oder Kobo. Das ist ein Plus von mehr als 20 Prozentpunkten im Vergleich zum vergangenen Jahr. Damit liegen die E-Reader weiter auf Rang eins.

Bayerischer Rundfunk will 50.000 Filme vor dem Zerfall retten

Der Bayerische Rundfunk (BR) hat vor, in den kommenden zehn Jahren mehr als 50.000 Filme zu restaurieren und zu digitalisieren. Spielfilme, Berichte, Reportagen und Features sollen so vor dem Zerfall gerettet werden. Die meisten Werke sind aus der Zeit der 1950er und den 1990er Jahre. Den älteren Filmrollen drohe die Zersetzung durch das Essigsäure-Syndrom, hervorgerufen durch chemische Reaktionen. Das Großprojekt "Bestandssicherung Film" soll im Januar 2018 starten. Es handelt sich dabei um die bisher aufwendigste Digitalisierungsaktion in der Geschichte der Rundfunkanstalt. Die Gesamtkosten werden auf einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. 

via dpa 06.10.2017

Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit

Im „Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit (LexM)“ sind bisher mehr als 5.400 Biografien gesammelt worden. Im Rahmen eines von der DFG geförderten Projektes wird es seit 2005 erstellt und ist online verfügbar (http://www.lexm.uni-hamburg.de). 

Das Lexikon nennt nicht nur die biografischen Daten der Verfolgten, sondern erzählt – soweit bekannt – ihre Lebensgeschichten. Der Zeitraum reicht von 1933 bis zum Teil in die 1950er-Jahre, in denen einige Künstlerinnen und Künstler ins Nachkriegsexil gingen. Unter Musikerinnen und Musikern werden im Rahmen des „LexM“ Personen verstanden, die in der Musikkultur sowie deren Randbereichen professionell tätig waren, also zum Beispiel auch aus den Bereichen Arrangement, Verlagswesen und Management.

via https://idw-online.de/de/news682238 

Frankfurt schafft während der Buchmesse die Meinungsfreiheit ab

Es gibt Dinge, die sind so skurril, dass man sie auf den ersten Blick gar nicht glauben mag. Da schreibt der in Israel aufgewachsene Publizist Abraham Melzer ein vom Frankfurter Westend Verlag herausgegebenes Buch mit dem Titel "Die Antisemitenmacher" ..., in dem er die immer stärker um sich greifende Praxis kritisiert, legitime Kritik an der Politik Israels unter dem Vorwand der Antisemitismusbekämpfung zu unterbinden.... [mehr] http://www.nachdenkseiten.de/?p=40439