Freitag, 10. Februar 2017

Wissenschaftliche Veröffentlichungen werden häufiger zitiert, wenn sie besonders anschaulich formuliert sind

Drei Forscher der University of Washington haben rund 700 wissenschaftliche Aufsätze zum Klimawandel auf ihren wissenschaftlichen Einfluss hin untersucht. Der Schwerpunkt der Untersuchung lag dabei nicht auf dem Inhalt, sondern darauf, ob die Texte eher abstrakt und trocken oder anschaulich verfasst waren.

Das Ergebnis: Der Großteil der besonders häufig und renommiert zitierten Aufsätze enthielt auch besonders viele Elemente lebendiger Sprache, etwa eine direkte Ansprache des Lesers, sinnliche Formulierungen und solche, die einen Kausalzusammenhang betonen, also eine Geschichte darüber erzählen, wie A zu B führt (via Deutsche Universitätszeitung 01/2017.S.14)

Narrative Style Influences Citation Frequency in Climate Change Science / Ann Hillier, Ryan P. Kelly, Terrie Klinger. PLoS ONE 11(12): e0167983. doi:10.1371/journal.pone.0167983  http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0167983 

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