Freitag, 10. März 2017

ABI Technik 36 (2016) H.4

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Aus dem Inhalt:

Julia Beck; Axel Dörrer; Marko Knepper; Franziska Voß. "Neue Wege der Informationsaggregation und -vernetzung - ein Blick hinter die Kulissen des Fachinformationsdienstes Darstellende Kunst". S.218-226   

Aus Sicht der FID-Projektgruppe werden einzelne Schritte zum Aufbau und der Entwicklung des Fachinformationsdienstes Darstellende Kunst geschildert. Insbesondere das Mapping der disparaten Datenmodelle aus Archiven, Bibliotheken, Museen- und Sammlungen der darstellenden Kunst in den Gesamtindex erwies sich als komplexer Arbeitsprozess. Die gelungene Migration der Daten in das FID-Portal www.performing-arts.eu führt zur Öffnung der proprietären Sammlungen in ein standardisiertes Austauschformat und ist ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Sichtbarkeit der Bestände zur darstellenden Kunst im Web.

Dorothea Sommer; Heiner Schnelling. "Die Geistes- und Sozialwissenschaftliche Bibliothek der ULB Halle". S.227-237 

Die neue Bibliothek für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle wurde im Oktober 2015 eröffnet, mehr als 15 Jahre nach ihrer ersten Konzeption. Vor ihrer baulichen Realisierung fanden innerhalb des Bibliothekssystems der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine Reihe von wichtigen Zentralisierungsmaßnahmen statt, die sowohl die erfolgreiche Zusammenarbeit mit wichtigen Gremien innerhalb der Universität zur Voraussetzung hatten als auch das Bemühen, die politischen Entscheidungsträger in die Realisierung des Bauvorhabens einzubinden. Schließlich konnte das neue Bibliotheksgebäude, in dem sieben Zweigbibliotheken zentralisiert wurden, auf einer Fläche von 4 623 Quadratmetern gebaut werden. Die Bibliothek ist für eine Kapazität von 750 000 Medien ausgelegt. Sie ist mittlerweile die größte Zweigbibliothek im Bibliothekssystem der Universitäts- und Landesbibliothek und gleichzeitig das Herzstück des neuen Steintor-Campus der Geistes- und Sozialwissenschaften der Martin-Luther-Universität in Halle. Darüber hinaus hat der Neubau der Bibliothek auch das Stadtviertel am Steintor transformiert, wo inzwischen in einem der verkehrsreichsten Gebiete der Stadt die Platzgestaltung und die Verkehrsströme völlig verändert werden. Die Bibliothek wurde dadurch auch zum „placemaker“. Der Artikel geht auf die Prozesse der Entscheidungsfindung für das neue Bibliotheksgebäude des Leipziger Architekturbüros Eßmann, Nieper & Partner ein, das auch eine moderne Antwort finden musste im Kontext mit dem klassischen, denkmalgeschützten Gebäude der zentralen Bibliothek.

Hubertus Neuhausen. "'Treiben wir oder werden wir getrieben' - Wissenschaftliche Bibliotheken im Wandel". S.238-251 

Der ... Beitrag versucht zu zeigen, dass sich die Frage, ob die wissenschaftlichen Bibliotheken den Wandel gestalten oder von ihm getrieben werden, ohne weiteres dahingehend beantworten lässt, dass wir, die wissenschaftlichen Bibliotheken, von einer Reihe von Entwicklungen getrieben werden, die im Folgenden vorgestellt werden. Allerdings laufen wir auf Grund unseres Binnenerlebens in den Bibliotheken Gefahr, gar nicht wahrzunehmen, wie stark der Veränderungsdruck von außen ist. Infolgedessen steht zu befürchten, den Anschluss an die „Welt um uns herum“ zu verlieren und nicht mehr als relevante Einrichtungen wahrgenommen zu werden. Für die Zukunft der wissenschaftlichen Bibliotheken wird es ausschlaggebend sein, dass sie angemessene Antworten auf die beschriebenen Entwicklungen finden und sich als Serviceeinrichtungen profilieren, die einen kleinen, aber wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Hochschulen beitragen, zu denen sie gehören. 

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