Mittwoch, 24. Mai 2017

Niederländische Universitäten schließen Open-Access-Vereinbarung mit Cambridge University Press

The universities in the Netherlands and Cambridge University Press (CUP) have concluded a three-year agreement guaranteeing 100% open access to academic journals. From June 1 2017 researchers at Dutch universities will be able to publish in open access in 339 CUP hybrid journals and 17 CUP full open access journals, without any additional costs for them. It is for the first time that publishing in full open access journals, the so called golden road, is part of an open access agreement between the universities and a publisher.

http://www.openaccess.nl/en/events/100-open-access-agreement-with-cambridge-university-press

Deleatur – weg damit!

Hätten die Lektoren nicht ein kleines Korrekturkürzel – wer weiß, was wir alles lesen müssten. Verleger Jochen Jung über ein geheimes Zeichen der Literaturwelt. ... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-jochen_jung_ueber_ein_kleines__aber_ungemein_wichtiges_zeichen.1318540.html

125 Jahre Internationale Rheinregulierung im Staatsarchiv St.Gallen

2017 feiert die Internationale Rheinregulierung IRR ihr 125 Jahre-Jubiläum. Das Staatsarchiv des Kantons St.Gallen zeigt aus diesem Anlass Karten und Pläne sowie weitere Dokumente zum Rheintal und zur Rheinregulierung aus verschiedenen Jahrhunderten (http://www.staatsarchiv.sg.ch/home/publikationen/virtuelle_vitrinen/_jcr_content/Par/downloadlist/DownloadListPar/download_9.ocFile/125%20Jahre%20Internationale%20Rheinregulierung%20IRR,%20Objekte%20zur%20Rheinkorrektion%20aus%20drei%20Jahrhunderten.pdf).

Wirtschaftsingenieurs-Studium an der Hochschule Reutlingen im CHE-Ranking führend

Der Wirtschaftsingenieur-Studiengang „International Project Engineering“ der Hochschule Reutlingen belegte im CHE-Ranking Spitzenplatzierungen in allen erhobenen Einzelkategorien. Das gelang keinem anderen Wirtschaftsingenieur-Studiengang an einer deutschen Hochschule oder Universität.

Europeana Photography ist an den Start gegangen

Europeana Photography, eine weitere Sammlung von Europeana, ist am 20.05.2017 an den Start gegangen. Europeana Photography präsentiert Bilder aus den ersten 100 Jahren der Fotografiegeschichte, die von Fotoarchiven, Agenturen und Museumssammlungen in ganz Europa bereitgestellt wurden. Die Sammlung umfasst Arbeiten von bedeutenden Pionieren wie Julia Margaret Cameron, Eadweard Muybridge und Louis Daguerre. 

Die Eröffnungsausstellung mit dem Titel "Industrial Photography in the Machine Age" feiert die unerwartete Schönheit der Industriefotografie des frühen 20. Jahrhunderts. Sie ist Teil
der Reihe The Pleasure of Plenty, die der Opulenz und dem visuellen Reichtum der Vintage-Fotografie gewidmet ist.

Deutsches Internet-Institut kommt nach Berlin

Das Deutsche Internet-Institut wird in Berlin aufgebaut werden. Die Einrichtung werde in der Hauptstadt von einem Konsortium aus fünf Hochschulen und zwei außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg gegründet ... [mehr] http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/deutsches-internet-institut-geht-nach-berlin-verkuendet-johanna-wanka-a-1148952.html

vgl. auch: Deutsches Internet-Institut geht nach Berlin


Dienstag, 23. Mai 2017

Neuigkeiten vom adlr.link-Portal

Im adlr.link-Portal gibt es einige Neuigkeiten:

  • VK Film: Über 110.000 Datensätze aus der Bibliothek der Filmuniversität Babelsberg sind recherchierbar. Darunter finden sich auch einige Titel, die bisher nur an der Filmuniversität Babelsberg nachgewiesen waren, zum Beispiel Abschlussarbeiten. Die meisten davon sind online zugänglich.
  • Zeitschriftenindex: in über 700.000 Zeitschriftenartikeln (und damit über 130.000 mehr als zuvor) kann recherchiert und wie gewohnt sofort auf die Artikel zugegriffen werden – entweder als Open Access, über die bestehenden Lizenzen der jeweiligen Bibliothek oder den Dokumentenlieferdienst der UB Leipzig. Eine ausführliche Liste von Zeitschriftentiteln, die berücksichtigt sind, sind hier  zusammengestellt.
  • Open-Access-Zweitveröffentlichungen: Mittels der Technologie von oadoi.org überprüft adlr.link ab sofort automatisch bei allen Online-Artikeln und E-Books, die über einen DOI (= Digital Object Identifier) verfügen, ob eine Open-Access-Zweitveröffentlichung vorliegt. Wenn das der Fall ist, zeigt der adlr-Katalog automatisch einen Link an. 
  • Neuerscheinungen: Die Liste an Verlagsneuerscheinungen umfasst mittlerweile etwa 3.000 Titel. Bei vielen dieser Titel kann man schon im Katalog Inhaltsverzeichnisse und Leseproben abrufen und so überprüfen, ob der Titel für das spezielle Forschungsinteresse geeignet ist.
  • Bibliotheksliste erweitert: Die Liste der möglichen Heimatbibliotheken wurde im Nutzerkonto aktualisiert. 

via http://blog.adlr.link/einiges-neu-macht-der-mai/

BIBLIOTHEK. Forschung und Praxis 41 (2017) H.1

https://www.degruyter.com/view/j/bfup.2017.41.issue-1/issue-files/bfup.2017.41.issue-1.xml 

Aus dem Inhalt:

DIE ZUKUNFT DES PUBLIZIERENS
Ben Kaden; Michael Kleineberg. Zur Situation des digitalen geisteswissenschaftlichen Publizierens - Erfahrungen aus dem DFG-Projekt 'Future Publications in den Humanities'. S.7-14 
FREI ZUGÄNGLICH

Sven Fund. Von der Digitalisierung zur Digitalität: Wissenschaftsverlage vor anderen Herausforderungen. S.15-21
FREI ZUGÄNGLICH

Alice Keller. Finanzierungsmodelle für Open-Access-Zeitschriften. S.22-35 
FREI ZUGÄNGLICH

BEST PRACTICE
Claudia Büchel. Stadtbücherei Hilden - Bibliothek des Jahres 2016. S.36-39
FREI ZUGÄNGLICH

NEXT GENERATION LIBRARY SYSTEMS
Martin Malmsten. A Step Towards a Distributed Model for Bibliographic Data in Sweden. S.40-44

DARIAH
Erhard Hinrichs; Thorsten Trippel. CLARIN-D: eine Forschungsinfrastruktur für die sprachbasierte Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften. S.45-54

weitere Beiträge (in Auswahl):
Frank Frischmuth. Kultur und Wissen digital vermitteln - Stand und Perspektiven der Deutschen Digitalen Bibliothek - ein Überblick. S.75-80

Hans-Joachim Alscher. Die Niederösterreichische Landesbibliothek. S.89-99

Martin Götz. Lernzentren - eine kurze Bestandsaufnahme. S.100-102

FÜR DIE PRAXIS
Achim Bonte. Befähigung im Wandel. Personalgewinnung und -entwicklung in deutschen Bibliotheken. S.115-121   

TATuP wird Open Access-Zeitschrift

TATuP – Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis“ ist das zentrale Publikationsmedium für das interdisziplinäre Feld der Technikfolgenabschätzung. Die TATuP-Redaktion ist am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) angesiedelt. Die Zeitschrift erschien zunächst ab 1992 als „TA-Datenbank-Nachrichten“ und entwickelte sich zu einer wissenschaftlichen Zeitschrift, ab 2002 unter dem Titel „Technikfolgenabschätzung – Theorie und Praxis“. Von Anfang an waren die gedruckten Ausgaben kostenlos zu beziehen und ab 1995 konnten die Artikel online abgerufen werden. 

Nach 25 Jahrgängen folgt nun ein Relaunch. TATuP wird ab 2017 als Open-Access-Zeitschrift – gedruckt und online – herausgegeben. Die Artikel stehen im Sinne der „Berliner Erklärung über den freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0. Dies soll zu einer besseren Sichtbarkeit und Verbreitung beitragen und den Charakter als Open-Access-Zeitschrift verdeutlichen. Über die Website der Zeitschrift können auch Druckexemplare bestellt werden. 

Für die Gewährleistung einer hohen Qualität durchlaufen die wissenschaftlichen Artikel ein Peer-Review-Verfahren. Zusätzlich wurden ein Herausgebergremium und ein wissenschaftlicher Beirat etabliert. Produktion, Vertrieb und Marketing erfolgen künftig in Kooperation mit dem oekom verlag in München. TATuP wird weiterhin vom ITAS finanziell unterstützt, dadurch entstehen für Autorinnen und Autoren keine Publikationsgebühren. Eine News-Rubrik sowie Interviews, Rezensionen und Tagungsberichte sollen einen über die wissenschaftliche Community hinausgehenden Leserkreis ansprechen. Die erste TATuP in neuer Gestaltung erscheint im August 2017 und widmet sich dem Thema Open Science.

Rat für Informationsinfrastrukturen gibt Empfehlungen zur Nationalen Forschungsdateninfrastruktur

Der in Deutschland von Bund und Ländern eingesetzte Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII) gibt in einem jüngst veröffentlichten Diskussionspapier einen Impuls zur Schaffung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Angeregt wird die Bildung von Konsortien, die sich als Teil der wissenschaftlichen Selbstverwaltung aus Fachgemeinschaften und Informationsinfrastruktureinrichtungen zusammensetzen. Diese Konsortien sollen mit Ressourcen ausgestattet werden und einen schrittweisen Aufbau der NFDI leisten. Der Prozess zur Etablierung der NFDI wird moderiert und qualitätsgesichert umgesetzt. Das Diskussionspapier setzt auf den Empfehlungen „Leistung aus Vielfalt“ des RfII aus dem Jahr 2016 auf, in dem erstmals die Schaffung einer NFDI vorgeschlagen wurde.

Jahresbericht der Stiftung Eisenbibliothek und des Konzernarchivs Georg Fischer AG

Der Jahresbericht legt Rechenschaft ab über die Pflege des historischen und kulturellen Erbes der Georg Fischer AG im Jahr 2016. Dieser Aufgabe widmen sich vorrangig die Stiftung Eisenbibliothek und das historische Konzernarchiv. Beide haben ihren Sitz im Klostergut Paradies, dem Ausbildungszentrum der Georg Fischer AG, in 8252 Schlatt/Schweiz. Aufgrund der thematischen, organisatorischen, personellen und räumlichen Überschneidungen lassen sich die Aktivitäten der beiden Bereiche nicht eindeutig trennen. Die Jahresberichte der Eisenbibliothek und des Konzernarchivs sind daher in einem Heft kombiniert. Die Jahresberichte liegen in Deutsch und Englisch vor (http://www.eisenbibliothek.ch/content/dam/ironlibrary/documents/de/publikationen/jb/JB-2016-De-def.pdf). Die Jahresberichte 2013 bis 2015 stehen ebenfalls als PDF-Dokumente zum Abruf bereit (http://www.eisenbibliothek.ch/content/gf/ironlibrary/de/ferrum/jahresbericht.html). Von besonderem Interesse sind die Digitalen Ressourcen, die von der Eisenbibliothek präsentiert werden. 

Auf das Portal der Virtuellen Handschriftenbibliothek der Schweiz - e-codices - hat die Eisenbibliothek bereits 2006 ihr ältestes Buch, die Albertus-Magnus-Handschrift aus dem 13. Jahrhundert, gestellt. 2015 konnte die Eisenbibliothek in Zusammenarbeit mit e-codices sechs jüngere Handschriften aus dem 15. bis 19. Jahrhundert digitalisieren lassen. Sämtliche Ausgaben der Zeitschrift Ferrum und der Vorgängerpublikation seit 1954 sind gleichfalls auf der Plattform e-periodica der ETH Zürich im Volltext durchsuchbar und stehen für nicht-kommerzielle Zwecke in Lehre und Forschung sowie für die private Nutzung frei zur Verfügung.     

Pressemitteilung 05/17 des Aktionsbündnisses „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ zur FAZ-Kampagne


FAZ, diesen Kampf kannst Du nicht gewinnen — Verzerrter Journalismus in Sachen Urheberrecht durch Herausgeber und Geschäftsführer der FAZ 

http://www.urheberrechtsbuendnis.de/pressemitteilung0517.html.de

 

VG Wort: Weihnachten, mitten im Mai

Die Verwertungsgesellschaft Wort, die für Autoren und Verlage eintritt, hat ihre Existenzkrise bewältigt. Jetzt dürfen viele mit einem Geldsegen rechnen.... [mehr] http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/die-vg-wort-hat-existenzkrise-gemeistert-15026769.html

Facebook: Zehn Sekunden für eine Entscheidung

Erstmals zeigen interne Dokumente die Kriterien, nach denen Facebookmitarbeiter gemeldete Inhalte löschen sollen. Die Regeln sind komplex, der Job psychisch belastend.... [mehr] http://www.zeit.de/digital/internet/2017-05/facebook-regeln-inhalte-loeschen-interne-dokumente

Montag, 22. Mai 2017

Buch und Bibliothek 5 / 2017

Inhaltsverzeichnis: http://b-u-b.de/wp-content/uploads/2017-05-inhaltsverzeichnis.pdf

Aus dem Inhalt:

TAGUNG
Bibliotheken am Scheideweg: Eindrücke vom EMEA Regional Council Meeting in Berlin / Gerald Schleiwies

WISSENSCHAFTLICHE BIBLIOTHEK
K10Plus: Innovation durch Kooperation - Daten aus zehn Bundesländern und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Reiner Diedrichs, Ralf Goebel

SCHWERPUNKT: BIBLIOTHEKARTAG FRANKFURT / MAIN
Deutsche Nationalbibliothek; Tipps für die Freizeitgestaltung in Frankfurt; Hands-on Labs; vier Programm-Tipps für den Bibliothekartag; Neues beim Bibliothekartag; Frankfurter Buchmesse zu Gast

PROVENIENZFORSCHUNG
Provenienzforschung am Altbestand am Beispiel der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz / Annelen Ottermann

INTERVIEW mit Helga Schwarz über ihre Dissertation im Alter von 80 Jahren über das Deutsche Bibliotheksinstitut und dessen Abwicklung

AUSLAND
Neue Allianzen in Zeiten des Terrors: Die Alexandrina in Ägypten kooperiert mit der Al Azhar Universität und der obersten Geistlichkeit / Haike Meinhardt  

Hessisches Konsortium startet Projekt 'Hessische Forschungsdateninfrastrukturen (HeFDI)'

Zehn hessische Hochschulen (Philipps-Universität Marburg, Goethe-Universität Frankfurt, Justus-Liebig-Universität Gießen, Technische Universität Darmstadt, Universität Kassel, Frankfurt University of Applied Sciences, Hochschule Darmstadt, Hochschule Fulda, Hochschule Geisenheim University und Technische Hochschule Mittelhessen) sowie die hessische Bibliotheks-Verbundzentrale HeBIS lösen die Herausforderungen, die sich aufgrund der wachsenden Menge digitaler Daten und den damit einhergehenden technischen und organisatorischen Veränderungen stellen, kooperativ. Sie entwickeln, koordiniert durch die Philipps-Universität Marburg, im Projekt „Eine gemeinsame Strategie: Hessische Forschungsdateninfrastrukturen“ (HeFDI) von 2016 bis 2020 gemeinsam mit HeBIS ein technisches Sicherungs- und Veröffentlichungssystem für digitale Forschungsdaten sowie die dazugehörige Beratung und Unterstützung. HeFDI wird gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK). 

Das Projekt ist Teil einer Gesamtstrategie der hessischen Hochschulen zum Aufbau von Dienstleistungen für das Forschungsdatenmanagement, die dem digitalen Wandel gerecht werden und ihn unterstützen. Es wird aus dem Innovations- und Strukturentwicklungsbudget des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst mit 3,25 Mio. Euro finanziert. Die Laufzeit beträgt knapp fünf Jahre (Mai 2016 bis Dezember 2020). Weitere Informationen zu HeFDI stehen unter https://www.uni-marburg.de/projekte/forschungsdaten/projekt zur Verfügung.

TIB Hannover ist Mitglied bei DuraSpace

Die Technische Informationsbibliothek (TIB) Hannover ist seit Mai 2017 Mitglied bei DuraSpace. Die gemeinnützige Organisation DuraSpace fördert Open-Source-Software mit dem Ziel, den dauerhaften Zugang zu digitalen Daten und Informationen sicherzustellen. DuraSpace arbeitet als mitgliederfinanzierte Einrichtung mit akademischen, kulturellen und technologiebasierten Communities, um deren Projekte und Dienstleistungen zu unterstützen. Eines dieser Projekte ist das Forschungsinformationssystem VIVO, mit dem sich das Open Science Lab der TIB intensiv beschäftigt und einen deutschsprachigen VIVO-Prototypen (https://vivo.tib.eu/fis/) umgesetzt hat. Mit der DuraSpace-Mitgliedschaft fördert die Bibliothek langfristig die Weiterentwicklung von VIVO, das von DuraSpace gepflegt wird.

Der Kölner MALIS-Studiengang bloggt

Es gibt Neuigkeiten auf dem MALIS (= Master in Library and Information Science)-Projektblog (http://malisprojekte.web.th-koeln.de/wordpress/): Dort sind interessante Informationen über Projekte in Erfahrung zu bringen, die von den Studierenden des berufsbegleitenden Kölner MALIS-Studiengangs Bibliotheks- und Informationswissenschaft in der Praxis entwickelt und umgesetzt worden sind. 

Die Themenvielfalt ist groß, eine kleine Auswahl:

  • Aussonderungsassistent für Fachreferenten an wissenschaftlichen Bibliotheken

  • Kuratierte Twitter-Listen: Das ideale Werkzeug für Mediendokumentare und Journalisten (dieses Projekt wurde mit dem Marianne-Englert-Preis 2017 des vfm ausgezeichnet)

  • Quantitative Informationskompetenz steigern – ein Online-Kurs zur Datenkompetenz

  • Medienmanagement leichtgemacht – Einführung von BibControl in der Stadtbibliothek Köln 
via http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg60872.html
 

Eric W. Steinhauer in seinem Blog über die FAZ und das Urheberrecht

"Der offene Brief der FAZ, den sie praktischerweise in ihrer eigenen Zeitung und damit im Kanal ihrer eigenen Reichweite deutlich sichtbar platziert, ist inhatlich falsch und irreführend (Warum das so ist, kann man hier nachlesen). Das freilich kann nur erkennen, wer über solide urheberrechtliche Kenntnisse verfügt und die Reformdebatte der letzten Jahre aufmerksam begleitet hat. Das können nur wenige. Sehr wenige....." (aus dem Kapselschriftenblog vom 19.05.2017)

dbv fordert ein zeitgemäßes Urheberrecht für Bildung und Forschung - Pressemitteilung vom 19.05.2017

http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/archive/2017/may/article/deutscher-bibliotheksverband-ev-dbv-fordert-energisch-ein-zeitgemaesses-urheberrecht-fuer-bildun.html

Gastbeitrag: Das neue Urheberrecht will die Marktwirtschaft aushebeln

Der Gesetzentwurf entzieht Verlagen und Autoren im Wissenschafts- und Bildungsbereich ihre exklusiven Nutzungsrechte. Es soll den Zugang zu Wissen erleichtern, schont aber am Ende nur die öffentlichen Haushalte zu Lasten der Urheber. Ein Kommentar von Jan Bernd Nordemann. ... [mehr] http://www.tagesspiegel.de/politik/gastbeitrag-das-neue-urheberrecht-will-die-marktwirtschaft-aushebeln/19825274.html

Abgeordnete streiten über Regierungsentwurf

Der Bundestag hat gestern Abend [Anm.: am Abend des 18.05.2017] in erster Lesung den Entwurf des Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetzes beraten. Die Bundesregierung war zuvor den Änderungswünschen des Bundesrats, der eine abermalige Ausweitung der bereits geplanten Urheberrechtsausnahmen empfohlen hatte, weitgehend nicht gefolgt. ... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-urheberrechts-wissensgesellschafts-gesetz__erste_lesung_im_bundestag.1317649.html

Revolution bei VG Wort: Urheber bekommen, was ihnen zusteht

Die VG Wort hat das scheinbar Unmögliche vollbracht: Ihre Mitgliederversammlung hat mit den nötigen Mehrheiten einen neuen Verteilungsplan verabschiedet, der es ermöglicht, in Zukunft die Einnahmen aus gesetzlichen Vergütungsansprüchen rechtskonform an die Urheber auszuschütten, ohne die Verleger vollständig auszuschließen. Die Urheber erhalten von 2017 an grundsätzlich dieses Geld in voller Höhe, es sei denn, sie stimmen ausdrücklich zu, ihren Verlegern Anteile davon abtreten zu wollen. Diese Abtretung erfolgt freiwillig, anonym und für jedes Werk einzeln. Sie kann auch wieder rückgängig gemacht werden. ... [mehr] http://uebermedien.de/16044/revolution-bei-vg-wort-urheber-bekommen-was-ihnen-zusteht/

Donnerstag, 18. Mai 2017

Prinzessin-von-Asturien-Preis für Hispanic Society of America

Die Hispanic Society of America mit Sitz in New York erhält in diesem Jahr den angesehenen spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis (Premios Princesa de Asturias) in der Sparte Internationale Zusammenarbeit. Die Gesellschaft spiele eine wichtige Rolle bei der Verbreitung der Kunst, Traditionen und Geschichte Spaniens und Portugals sowie aller Länder, in denen heute noch Spanisch und Portugiesisch gesprochen werde, teilte die Jury am 17.05.2017 zur Begründung mit. Die 1904 gegründete Institution umfasst heute ein Museum mit einer Sammlung unter anderem von Gemälden, Kunsthandwerk, Fotografien und Landkarten sowie eine Bibliothek mit mehr als 250.000 Büchern. Die Prinzessin-von-Asturien-Preise werden alljährlich in acht Sparten vergeben. Am 08.06.2017 wird der Preisträger in der Sparte Literatur verkündet.

UB Heidelberg stellt fünftausendste Publikation auf ART-Dok ein

Die UB Heidelberg hat Mitte Mai 2017 die fünftausendste Publikation auf ART-Dok, ihrer Publikationsplattform Kunstgeschichte, eingestellt. Es handelt sich dabei um die Schrift "Das Schöne in der Gesellschaft des Spektakels. Zu Warhols Lonesome Cowboys (1968)" von Regine Prange. 

ART-Dok, der Volltextserver von arthistoricum.net, wird von der UB Heidelberg im Rahmen ihres von der DFG geförderten Fachinformationsdienstes Kunst-Fotografie-Design bereitgestellt. Die Publikationsplattform bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, sowohl Erst- als auch Zweitveröffentlichungen aus dem Fachbereich Kunstgeschichte kostenlos im Sinne des Open Access zu verbreiten.

D-Lib Magazine Volume 23. Number 5/6 (May/June 2017) - The Magazine of Digital Library Research

http://webdoc.sub.gwdg.de/edoc/aw/d-lib/dlib/may17/05contents.html 

BSB München startet Zeitungsportal digiPress

Die Bayerische Staatsbibliothek erweitert ihr digitales Angebot und startet ihr Zeitungsportal digiPress. Die in digiPress präsentierten digitalisierten Printmedien reichen vom 17. Jahrhundert bis vorwiegend in die 1920er Jahre. Schwerpunkt – und gleichsam Sammlungsschwerpunkt der BSB – sind bayerische Zeitungen ab dem 17. Jahrhundert, Titel wie Revolutionszeitungen aller politischen Richtungen (1848/49), Parteizeitungen unterschiedlichster Couleur, katholische Presse in Bayern, Verbands- und Vereinszeitungen sowie humoristisch-satirische Blätter. Zahlreiche der in digiPress verfügbaren Zeitungen sind von überregionaler Bedeutung. Insgesamt umfasst der Zeitungsbestand der Bayerischen Staatsbibliothek 5.250 Zeitungstitel. Damit verfügt sie über eine der größten Zeitungssammlungen in Deutschland.

digiPress zeichnet sich durch eine hohe Nutzungsfreundlichkeit aus. So bietet das Portal einerseits eine Sortiermöglichkeit aller Titel nach dem Verbreitungsort. Andererseits ermöglicht die neue Kalenderübersicht einen datumsorientierten und damit titelübergreifenden Einstieg. Alle digitalisierten Titel können über die Titelliste einzeln aufgerufen werden und sind im Volltext komplett durchsuchbar.

Die Digitalisate lassen sich komfortabel und stufenlos zoomen und sind so besonders gut lesbar. Der Einsatz des so genannten IIIF-Standards (International Image Interoperability Framework) ermöglicht die Visualisierung, die Strukturierung und den Austausch digitaler Objekte zwischen Kulturinstitutionen aus aller Welt. Eine weitere Möglichkeit, digiPress zu nutzen, bietet bavarikon direkt von seiner Startseite. Das Portal zu Kunst, Kultur und Landeskunde des Freistaates Bayern erweitert damit seinen digitalen Bestand und präsentiert erstmals eine große Sammlung historischer Zeitungen.

Gegenäußerung der Bundesregierung zu der Stellungnahme des Bundesrates

... zum Entwurf eines Gesetzes zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft (Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz – UrhWissG) ‒ Drucksache  18/12329 ‒

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/123/1812378.pdf

Mittwoch, 17. Mai 2017

peDOCS erschließt Fachwissen über die Lehrerbildung aus der Schweiz

Das Portal peDOCS erweitert sein Angebot frei zugänglicher Fachtexte aus Bildungsforschung und Erziehungswissenschaft um mehr als 30 Jahrgänge der Schweizer Zeitschrift Beiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Auch kommende Ausgaben des Fachjournals werden auf dem Open-Access-Publikationsserver zweitveröffentlicht.  

Der Open-Access-Publikationsserver peDOCS, der sich auf die Bildungsforschung und die Erziehungswissenschaft konzentriert, bietet inzwischen mehr als 10.000 Fachveröffentlichungen als digitale Volltexte an. Der Server ist in das Fachportal Pädagogik, den zentralen Einstieg in die pädagogische Fachinformation, eingebunden. Die Publikationen sind dort recherchierbar. Außerdem fördert das verantwortliche Team gezielt die Indexierung der Texte in internationalen Suchmaschinen. Ihre langfristige Verfügbarkeit realisiert peDOCS durch die Vergabe einer dauerhaft stabilen Internetadresse. Zudem werden sie automatisch in das Langzeitarchiv der Deutschen Nationalbibliothek eingespeist.

Die besten Infos von McAfee und Kaspersky zu den Hackerangriffen

McAfee: Dieser neue Angriff zeigt wieder, wie wichtig ein umfassender Endgeräteschutz ist. Wir empfehlen darüber hinaus:

• Back-Ups: Stellen Sie sicher, dass Sie von all Ihren Daten ein Back-Up erstellen. Falls Ihr Gerät durch Schadsoftware infiziert wird, können Sie diese neu aufsetzen und Daten wiederherstellen.

• Führen Sie regelmäßig Updates durch: Stellen Sie immer sicher, dass Ihre Sicherheitssoftware auf dem neuesten Stand ist. Ignorieren Sie keine Anfragen für Updates und fahren Sie Ihren Computer auch regelmäßig herunter (denn nur so werden Updates automatisch installiert).

Weitere Informationen von McAfee zu den Angriffen erhalten Sie unter diesen Links:








via Open Password vom 17.Mai 2017 

VZG Aktuell - Neues aus der Zentrale 2017-1

http://www.gbv.de/Verbundzentrale/Publikationen/broschueren/vzg-aktuell/VZG_Aktuell_2017_01.pdf

Aus dem Inhalt:

Aus dem Editorial (Reiner Diedrichs):
"...die Arbeiten zur Zusammenführung der Verbunddatenbanken des SWB und des GBV zum neuen K10Plus werden zunehmend konkret und auch nach außen sichtbar. Das neue gemeinsame Intern- und Katalogisierungsformat konnte im Wesentlichen fertiggestellt werden, so dass die ersten notwendigen Anpassungen an die Verbunddaten erfolgen können. Eine Projektübersicht und die Grundzüge des gemeinsamen Katalogisierungsformates wurden den Mitgliedern der  GBV-Arbeitsgruppen UAG Monographien und UAG Zeitschriften sowie der Katalog-AG des SWB anlässlich eines ersten Treffens in Stuttgart vorgestellt. Ein Folgetreffen ist für Oktober 2017 in Göttingen geplant. In den vielen gemeinsamen Sitzungen von BSZ und VZG zeigte sich sehr deutlich, dass neben den technischen Problemstellungen auch die „kulturellen“ Unterschiede eine
erhebliche Rolle bei der Ausgestaltung des gemeinsamen Systems spielen. Die Zeit, die notwendig ist, um ein gemeinsames Verständnis für die Abläufe und Zusammenhänge in einem Verbundsystem zu entwickeln, wurde anfangs doch erheblich unterschätzt. Insbesondere das Erkennen  unterschiedlicher impliziter Annahmen zu an sich gleichen Begriffen und Vorgängen stellt sich als langwieriger aber für den Erfolg des Projektes maßgeblicher Prozess heraus. Das von BSZ und VZG entwickelte E-Book Management Tool (EBM-Tool) entwickelt sich zu einem sehr erfolgreichen Gemeinschaftsprojekt. Mittlerweile nutzen mehr als 100 Bibliotheken aus dem SWB und dem GBV das Tool zur Verwaltung ihrer E-Book-Paket-Lizenzen. Der E-Book-Pool kann dagegen seine Vorteile erst im neuen gemeinsamen Verbundsystem zur Geltung bringen...."


Aktuelle Informationen aus dem GBV
Die nächste Verbundkonferenz wird am 7. September 2017 von der Gottfried Wilhelm
Leibniz Bibliothek (GWLB) Hannover ausgerichtet.


Verbundsystem
Stand der Zusammenarbeit von BSZ und VZG: Seit November 2016 wurde intensiv an dem einheitlichen Katalogisierungsformat für die gemeinsame Datenbank gearbeitet. Für die Formatdefinition der Titel-, Lokal-, Exemplar- und Sacherschließungsdaten ist ein Abschluss Ende Mai und für die Normdaten Ende Juni geplant. Parallel zur weiteren Formatdefinition wird die Arbeit an der Konfiguration der gemeinsamen Testdatenbank fortgesetzt. Dieses wurde im März als komplett leere CBS-Installation aufgesetzt und wird sukzessive mit entsprechenden Daten gefüllt. Ebenfalls parallel laufen die Vorbereitungen für die Erzeugung der IMDFelder und Verlagerung der Formalschlagworte in den RAK-Daten. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Harmonisierung der Codes aus den beiden Verbunddatenbanken und wird die Deduplizierung von Titelsätzen erleichtern. Nach der weitgehenden Fertigstellung der Formatdefinition werden in beiden Verbundzentralen die Programmierarbeiten für die Umsetzung des bestehenden Formates in das Zielformat der gemeinsamen Datenbank K10plus erfolgen. Mitte März fand ein erstes Treffen der Arbeitsgruppen für die Formalerschließung in Stuttgart statt, auf dem die Mitglieder der GBV-Arbeitsgruppen: UAG Monographien und UAG Zeitschriften sowie der Katalog-AG des SWB über den Projektstand, die sich ergebenden Änderungen im künftigen Katalogisierungsformat und die künftige Gremienstruktur informiert wurden. Neben dem Kennenlernen der Mitglieder der drei Arbeitsgruppen stand eine gegenseitige Information über die bisherigen Arbeitsfelder und Arbeitsweise auf der Tagesordnung. Diskutiert wurde auch über die gemeinsame Erstellung der Handbücher für die Katalogisierung. Es fand ein Priorisierung der Themen und Benennung der für diese Themen zuständigen Mitglieder aus den AGs statt. 


Das EBM-Tool ermöglicht es den Bibliotheken, über ein Webformular die Bestellungen zur Einspielung von Metadaten von E-Book-Paketen und Lizenznachweisen in die jeweilige Verbunddatenbank zu melden. Grundsätzlich wird hiermit die Verwaltung von E-Book-Metadaten, Paketen und Lizenzen verbessert und beschleunigt.

Der von VZG und BSZ gemeinsam betriebene E-Book-Pool ist inzwischen in Produktion
gegangen und steht ab sofort für die Nutzung über WinIBW Broadcast-Search zur Verfügung. Metadaten von E-Book-Paketen aus dem Pool können auf Anfrage für Bibliotheken unabhängig von der Verbundzugehörigkeit in Marc21 zur Verfügung gestellt werden.


Die CBDZ ist eine Kooperation der drei Verbünde BSZ, GBV und hbz. Ex Libris stellt mit der
Alma Network Zone die technische Infrastruktur der CBDZ bereit. Im Dezember haben das BSZ und die VZG auch die formale Vereinbarung zum Betrieb der CBDZ mit ExLibris unterzeichnet. Das BSZ hat mit der Universitätsbibliothek Mannheim die erste Universität in Deutschland an die Common Bibliographic Data Zone (CBDZ) angeschlossen.


Digitale Bibliothek
In DANTE (https://dante.gbv.de) werden Terminologien, Vokabulare und Normdaten abgelegt, welche bisher gar nicht oder nur eingeschränkt über Live-Schnittstellen online erreichbar waren. Aktuell wurde beispielsweise die Basisklassifikation importiert und kann nun sowohl über die öffentliche Benutzeroberfläche als auch über die API genutzt werden. Mit der Zentralisierung der Normdaten soll die bisher noch verbreitete, oftmals mehrfache lokale Haltung von Normdaten und Vokabularen aufgelöst werden.

Metadatenaustauschformat JSKOS
JSKOS (https://gbv.github.io/jskos/jskos) definiert eine JavaScript Object Notation (JSON)-Struktur, um Wissensorganisationssysteme (KOS) zu codieren, also Klassifikationen, Thesauri und Normvokabulare. Der Hauptteil von JSKOS ist mit dem Simple Knowledge Organization System (SKOS) und der JavaScript Object Notation für verknüpfte Daten (JSON-LD) kompatibel. JSKOS kann jedoch ohne Erfahrung mit einer dieser Technologien eingesetzt werden.

GBV | Kartenspeicher
Mit dem GBV | Kartenspeicher (http://kartenspeicher.gbv.de) wird ... der Versuch unternommen, die aus den jeweiligen Einzelportallösungen bekannten Such- und Darstellungsfunktionen in ein einfaches digitales Werkzeug zu überführen. Ermöglicht werden sollen die Recherche und Präsentation von Kartenbeständen über verschiedene Such- und Filterkomponenten, per Zeitstrahl-Navigation, Altkarten-Darstellung mit Overlay sowie einer Trefferliste mit Kartenvorschau. Der Zugriff auf ein erweitertes Metadatenset,  ein hochauflösendes Zoomtool und die Möglichkeit zum Download von Daten der Georeferenzierung runden den Dienst ab. Als Frameworks kommen TYPO3 und OpenLayers zum Einsatz, als Backend wird ein Solr-Server eingesetzt.

Discovery-Systeme
GBV-Zentral; Suchmaschinen Hosting; Discovery-Service
BibSearch: der Discovery Service der UB Weimar (Kerstin Bauer, Frank Simon-Ritz und Heidi Traeger, UB Weimar)

Lokale Bibliothekssysteme 

Projektbeteiligungen
Neues DFG-Projekt gestartet: *metrics – MEasuring The Reliability and Perceptions of Indicators for Interactions with sCientific ProductS (Michael Kusche, VZG Göttingen)

Kurzmitteilungen
Das DFG-Projekt LaZAR (Webplattform für die Bearbeitung, Publikation und Langzeitarchivierung der regionalwissenschaftlichen Forschungsdaten), einem Kooperationsprojekt vom Institut für Slawistik und Kaukasusstudien der Universität Jena, der TIB und der VZG wurde nach erfolgreicher Evaluation der 1. Projektphase um weitere 2 Jahre verlängert. 

HeBIScocktail Ausg. 2017-2

http://www.hebis.de/de/1cocktail/cocktail_index2008.php?ausgabe=2017-2

Aus dem Inhalt:

30 Jahre HeBIS-KAT - Datenbank mit Perspektive

Neues HeBIS-Verbundmitglied: Fritz-Bauer-Institut Frankfurt/Main

HeBIS auf dem Bibliothekartag 2017

Gabriel Garcia Marquez: The problem with magical realism

Gabriel García Márquez’s magical novel is packed full of political commentary on real-life events. But can we say that the misogyny and violence don’t matter because none of it is real? ... [mehr] https://www.theguardian.com/books/booksblog/2017/may/16/one-hundred-years-of-solitude-gabriel-garcia-marquez-magical-realism-fantasy

Dienstag, 16. Mai 2017

Baden-Württemberg sichert Finanzierung der Popakademie und der Akademie für Darstellende Kunst

Der Ministerrat von Baden-Württemberg hat die Weichen für die künftige Finanzierung der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim und der Akademie für Darstellende Kunst in Ludwigsburg (ADK) gestellt. Beide Einrichtungen erhalten damit ein solides finanzielles Fundament für die kommenden Jahre, um weiterhin auf höchstem Niveau ausbilden zu können. Die Studiengänge der Popakademie und der ADK sind in hohem Maße nachgefragt; ihre Absolventinnen und Absolventen haben aufgrund der exzellenten Ausbildung sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. 

Der Anspruch an die Popakademie, ihre Studierenden auf der „Höhe der Zeit“ auszubilden, führt in den nächsten Jahren zu einem spürbaren finanziellen Mehrbedarf von insgesamt rund 3,2 Millionen Euro bis zum Jahr 2022. Die Popakademie muss in ihrem Studienangebot den wirtschaftlichen und inhaltlichen Veränderungen im Musikbereich Rechnung tragen, um ihren Wettbewerbsvorsprung zu wahren. Hinzu kommt die Notwendigkeit, steigende Personal- und Sachkosten zu finanzieren und die 2015 begonnene Einrichtung des Studiengangs Weltmusik abzuschließen.  

Auch die Akademie für Darstellende Kunst, deren Studiengänge nach Abschluss der Gründungsphase mittlerweile voll ausgelastet sind, benötigt für die Fortführung ihres einzigartigen Ausbildungskonzepts in den nächsten Jahren eine Verstetigung der abgelaufenen Anschubfinanzierung. Hierfür ist ab dem kommenden Jahr eine Erhöhung des Landeszuschusses um 650.000 Euro pro Jahr vorgesehen.

Stellungnahme des dbv zum Regierungsentwurf Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) vom 25.04.2017

I. Allgemeines
Anknüpfend an seine ausführliche Stellungnahme zum Referentenentwurf vom 22. Februar
2017 zum Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) begrüßt der Deutsche
Bibliotheksverband e.V. (dbv) auch den Regierungsentwurf. Dieser übernimmt den
Referentenentwurf - allerdings mit einigen wesentlichen Einschränkungen. Der
Regierungsentwurf trägt den geänderten Bedürfnissen von Wissenschaft und Forschung in
einer zunehmend digitalen Wissenslandschaft Rechnung. ... [mehr] http://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/positionen/2017_04_25_Stellungnahme_Regierungsentwurf_Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz_endg.pdf

2017 Global Ebook Report

In his Global Ebook Report this year, Rüdiger Wischenbart looks at how the disparate realities in world markets add up to no cohesive single interpretation. ... [mehr] https://publishingperspectives.com/2017/05/global-ebook-report-2017-many-markets/

[Infographic] The 9 stages of being a reader

http://blog.bibliothekarisch.de/blog/2017/05/16/infografik-stages-of-the-reader/

Montag, 15. Mai 2017

Res Obscura: A Catalogue of Obscure Things

https://resobscura.blogspot.de/ 

Why are there so many 17th century paintings of monkeys getting drunk?" If your curiosity is piqued by this question, Res Obscura is a blog for you. Authored by Benjamin Breen, assistant professor of history at the University of California, Santa Cruz, Res Obscura features long-form essays on various strange fads, controversies, and practices throughout history. Each essay is accompanied by a number of digitized primary sources. For example, the essay about seventeenth century paintings mentioned above features 10 pieces of artwork, many of which involve monkeys consuming alcohol. Other recent essays include an investigation of the 1674 Women's Petition Against Coffee in London and an examination of early modern handwriting and typeface. Breen currently publishes a new essay about once a month, and visitors can check out past essays by a number of subject tags

PRIZE-WINNING BOOKS ONLINE

http://onlinebooks.library.upenn.edu/prize.html

The Online Book Page, a project founded and edited by John Mark Ockerbloom at the University of Pennsylvania, offers this listing of prize-winning books that are freely available in the public domain.  This extensive list features texts that have garnered the Newberry Award, the Nobel Prize in Literature, and the Pulitzer Prize. Available texts include multiple works by W.B. Yeats; Edith Wharton's "The Age of Innocence"; and Henry Adams's "The Education of Henry Adams". In addition to these well-touted works are titles that are perhaps less well-known today. In addition, this collection includes a number of English translated works by Nobel Prize winners who wrote in other languages. This handy one-stop shop of digitized prize winners provides a useful resource for any literature classroom, as well as a helpful research tool for English literature students and scholars.

via https://scout.wisc.edu/archives/r48323/prize-winning_books_online