Montag, 18. September 2017

IN THE LIBRARY WITH THE LEAD PIPE

http://www.inthelibrarywiththeleadpipe.org/

In the Library with the Lead Pipe is a free, open-access online journal "founded and run by an international team of librarians working in various types of libraries" that seeks to reflect the views points of all librarian professionals and patrons, including "educators, administrators, library support staff, technologists, and community members." This publication originated as a group blog and grew into a formal, peer reviewed publication over the past decade. This journal publishes a range of articles, including analyses of best practices in a variety of libraries, literature views, original research studies, and more. Readers may find the most recent additions to this journal on the site's homepage. As of this write up, recent articles include a case study of a student literacy assessment for first year college students; an interview with a librarian with autism about neurodiversity in library settings; and a survey of digital humanities researchers in New York City. Readers can also check out all previously published articles via the Archives tab. 

via The Scout Report - Volume 23. Number 37

Reflektionen zu (britischen) Open Access-Repositorien

Torsten Reimer (The British Library) hat für Research Libraries UK einen Blogeintrag zur britischen Repositorienlandschaft geschrieben, der hier abrufbar ist.

Der Fokus liegt zwar auf UK, aber die Probleme und Lösungsansätze sind zum großen Teil international relevant, wie erst letzte Woche [Anm.: vom 11. bis 13.09.2017] die Open Access Tage in Dresden wieder gezeigt haben.

RIDE 6 - Rezensionen digitaler Textsammlungen

Die sechste Ausgabe des Rezensionsjournal RIDE, das seit 2014 vom Institut für Dokumentologie und Editorik herausgegeben wird, ist erschienen. Die neue Ausgabe ist die erste in der RIDE-Reihe, die sich der kritischen Rezension digitaler Textsammlungen widmet.

Die aktuelle Ausgabe enthält zehn Rezensionen in Englisch (5), Deutsch (4) und Italienisch (1), die digitale Textsammlungen aus verschiedenen Bereichen der Geisteswissenschaften kritisch besprechen. Darüber hinaus beschreibt ein Editorial die Motivation und Zielsetzung der Rezensierung von digitalen Textsammlungen. Hier schon einmal ein Einblick in den Inhalt der Ausgabe:

  * Editorial: Reviewing Digital Text Collections, von Ulrike

    Henny-Krahmer und Frederike Neuber

  * CELT – Corpus of Electronic texts, von Turlough O'Riordan

  * Litteraturbanken, von Mats Dahström und Wout Dillen.

  * Varitext und das Corpus des variétés nationales du français, von

    Julia Burkhardt

  * Corpus of Spanish Golden-Age Sonnets, von José Calvo Tello

  * Regesta Imperii Online, von Julian Schulz

  * Spectateurs, von Greta Franzini

  * Review of Electronic Enlightenment Scholarly Edition of

    Correspondence, von Mark J. Hill

  * Deutsches Textarchiv, von Dario Kampkaspar

  * "La Repubblica" Corpus, von Rebecca Sierig

  * Women Writers in Review, von Amanda Gagel

Alle Rezensionen sind hier abrufbar: http://ride.i-d-e.de/issues/issue-6

via InetBib-Listenarchiv vom 18.09.2017
 

Kompetenzen in der digitalen Welt: Konzepte und Entwicklungsperspektiven

Die bereits heftig diskutierte Studie "Kompetenzen in der digitalen Welt: Konzepte und Entwicklungsperspektiven", die Birgit Eickelmann im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) vorgelegt hat, kann von der Website der FES abgerufen werden. Die Studie analysiert die aktuellen Entwicklungen in den Bundesländern, bei digitalen Lehrmaterialien und in den Schulen.

Aus der Zusammenfassung:
"Für Deutschland konnten anhand der Befunde der international vergleichenden Schulleistungsstudie ICILS 2013 (International Computer and Information Literacy Study) .... erhebliche Entwicklungsbedarfe festgestellt werden. Es konnte aufgezeigt werden, dass die weit verbreitete Annahme, alle Kinder und Jugendlichen verfügten als sogenannte Digital Natives über die in der digitalen Welt erforderlichen Kompetenzen, nicht zutrifft. So zeigte sich als Ergebnis der Studie neben einem insgesamt nur mittelmäßigen Abschneiden Deutschlands im internationalen Vergleich, dass 30 Prozent der Jugendlichen nicht einmal über grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit neuen Technologien und digitalen Informationen verfügen. Weiterhin konnte aufgezeigt werden, dass die ‚digitalen‘ Kompetenzen von Jugendlichen aus sozial benachteiligten Lagen deutlich nach unten abweichen .... Mit der vorliegenden Expertise wird mit Blick auf die Kompetenzen in der digitalen Welt nun eine erste Zwischenbilanz vorgelegt, die vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen sowohl Konzepte beschreibt, auf Erfolge hinweist als auch perspektivisch notwendige Entwicklungsperspektiven ausarbeitet. Dabei wird der Versuch unternommen, Einblicke in die aktuellen Strukturen der Förderung von Kompetenzen in der digitalen Welt auf verschiedenen Ebenen zu erfassen, erfolgreiche und erfolgversprechende Konzepte zu identifizieren sowie auf offene, bisher noch nicht oder nur ansatzweise beachtete Punkte und Herausforderungen hinzuweisen. Ziel ist es, auf diesem Wege aktuelle Maßnahmen einzuordnen und Schulen sowie der Bildungsadministration und Bildungspolitik zukunftsfähige Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen."


Berliner Forschungsstelle "Entartete Kunst" weiter gesichert

Der Erhalt der Forschungsstelle "Entartete Kunst" an der Freien Universität (FU) Berlin ist gesichert. Die FU hat zugesagt, ab 2019 die Finanzierung zu übernehmen. Das Kulturstaatsministerium sorgt deshalb im kommenden Jahr nochmals für eine Überbrückung. Die auf Initiative der Ferdinand-Möller-Stiftung 2003 gegründete Forschungsstelle geht den Untaten der NS-Kunstpolitik nach. 2015 hatte die Stiftung ihre Finanzierung eingestellt, der Bund sprang vorübergehend ein. 

Can Dündar über die Türkei

Der Sieger des Duells Merkel vs. Schulz heißt Erdogan. Wenn Europa sich jetzt von der Türkei abwendet, nimmt es die Renaissance dunkler Mächte billigend in Kauf. Will es das?...[mehr] http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/rede-von-can-duendar-zur-tuerkei-das-land-leidet-15196732.html

(ungekürzte Eröffnungsrede, die der türkische Journalist Can Dündar am 14.09.2017 auf dem „M100 Sanssouci Colloquium“ gehalten hat)

Fachportal Pädagogik für Erziehungswissenschaft, Bildungsforschung und Fachdidaktik erfindet sich neu

Das Fachportal Pädagogik präsentiert sich mit einem neuen Internetauftritt. Die Angebote für Forscherinnen und Forscher, die sich mit Bildung befassen, sind jetzt in drei Bereiche unterteilt: Literatur, Forschungsdaten und Forschungsinformation. Die NutzerInnen profitieren außerdem von einer für alle Endgeräte optimierten und barrierefreien Darstellung, einer übergreifenden Suche und einer bedarfsorientierten Navigation. 

Im Bereich „Literatur“ stehen neben der FIS Bildung Literaturdatenbank mit mehr als 900.000 Nachweisen bildungsbezogener Fachliteratur weitere wissenschaftliche Datenbanken und -bestände für die Recherche zur Verfügung. Hohe Priorität hat dabei der Nachweis digitaler und insbesondere frei zugänglicher Publikationen. Sie werden unter anderem von dem Open-Access-Repositorium peDOCS bereitgestellt. Unter „Forschungsdaten“ weist das Fachportal Instrumente und Studien der Bildungsforschung nach, bereitet Informationen zum Datenmanagement auf und erläutert die Möglichkeiten, eigene Daten und Instrumente zur Nachnutzung bereitzustellen. Der Bereich „Forschungsinformation“ bietet Übersichten und Themendossiers, die die Forschungsplanung und den Forschungsprozess unterstützen.
Die NutzerInnen können jetzt parallel über alle Angebotsbereiche recherchieren. Sie erhalten auf diesem Weg sämtliche Ressourcen zu ihrem Thema im Überblick. Um spezielle Bedarfe an ausländischer Literatur kümmert sich im Fachportal der DFG-geförderte Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung. Der kostenfreie Dienst beschafft internationale Fachliteratur und Zeitschriften. Außerdem digitalisiert er auf Anfrage urheberrechtsfreie, gedruckte Quellen. Die neue Website ist ansprechender und nutzerfreundlicher gestaltet, verfügt über eine Struktur und Navigation, die sich an den Bedarfen der Nutzerinnen und Nutzer orientiert, und passt sich gezielt an das jeweilige Endgerät an. 


via https://idw-online.de/de/news681094




 

Shortlist zum Buchblog-Award

Für den ersten Buchblog-Award (#bubla17) stehen die 14 Nominierten der Shortlist fest − sie erhielten die meisten Stimmen in einem Publikums-Voting. Die Sieger-Blogs werden im Rahmen der Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse am 13. Oktober bekannt gegeben.... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-shortlist_zum_buchblog-award.1366592.html

Donnerstag, 14. September 2017

Reform des EU-Urheberrechts

Aufgrund der bedenklichen Entwicklungen bei der Reform des EU-Urheberrechts im Bereich Open Access und Open Science hat eine internationale Koalition unter der Federführung von SPARC Europe den Mitgliedern des Rechtsausschusses des EU-Parlaments einen Offenen Brief zukommen lassen. In dem Schreiben fordert die Koalition die Rücknahme von Vorschlägen, die den Zugang zu Forschung einschränken würden sowie die Verbesserung der Vorschläge hinsichtlich Text und Datamining, Urheberrecht im Rahmen von Lehrtätigkeiten, Erhaltung des Kulturerbes und Zugang zu Werken für nicht-kommerzielle Zwecke. 

Der Offene Brief steht unter https://docs.google.com/document/d/1uuQOQzKtjJiH9DLh5GJreuL4-mj3PyCGDu_lJFAzmWw/edit#heading=h.5z6k7n5et72d zum Abruf bereit. 

Archivportal-D: Vom Projektantrag über den Auf- und Ausbau zum Regelbetrieb / Wiebke Hauschildt

Als im September 2014 das Archivportal-D als von der DFG gefördertes Teilprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek online ging [Anm.: Das im Internet unter https://www.archivportal-d.de/ frei zugängliche Portal ermöglicht eine umfassende und kostenlose Recherche in Deutschlands Archiven], war eines der großen Ziele der ersten Projektphase (2012-2015) erreicht: Es war ein Portal entwickelt worden, welches einen kostenlosen, spartenspezifischen Zugang zu den archivischen Erschließungsinformationen und digitalisiertem Archivgut der Deutschen Digitalen Bibliothek ermöglichte. ... [mehr] https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/ueber-uns/aktuelles/unser-archivportal-d-vom-projektantrag-ueber-den-auf-und-ausbau-zum-regelbetrieb

Thema "Regen" in der Deutschen Digitalen Bibliothek

"Eine kurze Kulturgeschichte des Regens oder Warum der Regen der Demokratie hilft" von Wiebke Hauschildt 

"Eskimos sollen der Legende nach 100 verschiedene Wörter für Schnee haben, je nach Aggregatzustand sollen diese körnigen, feinen, nassen, halbgefrorenen und viele weitere Schneearten beschreiben. Nun möchte man nicht übertreiben, könnte aber nach einem Blick in den deutschen Duden vermuten, dass im Deutschen ähnlich viele unterschiedliche Wörter für Regen existieren: Dauerregen, Starkregen, Platzregen, Sprühregen, Schneeregen, Sommerregen, saurer Regen, Graupelschauer und viele mehr. ... " [mehr] https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/ueber-uns/aktuelles/eine-kurze-kulturgeschichte-des-regens-oder-warum-der-regen-der-demokratie-hilft

Deutscher Museumsbund präsentiert besucherorientierte Museen

Der Deutsche Museumsbund e.V. präsentiert auf seiner Website Museen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, besonders besucherorientiert zu arbeiten. Mittlerweile sind bereits vier Museen online und gewähren einen Einblick in ihre Arbeit. Darunter die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, der Steinzeitpark Dithmarschen, das OZEANEUM Stralsund und die Leuchtenburg

Mit dem Projekt "Hauptsache Publikum!? Das besucherorientierte Museum" möchte der Deutsche Museumsbund die deutschen Museen dazu anregen und dabei unterstützen, die konsequente Berücksichtigung der Besucherperspektiven auf das Museum für sich als Leitgedanken zu entdecken und in ihre Arbeit zu integrieren. Auf dem Weg dahin sollen die Museen mit diesem Projekt begleitet werden. Dabei setzt der Deutsche Museumsbund folgende drei thematische Schwerpunkte: 1) Besucherforschung und Evaluation, 2) Besucherorientierte Sammlungsarbeit, 3) Querschnittsaufgabe Besucherorientierung. 

Ansprechpartnerin:
Sarah Metzler
Tel.: 030/84109517
office@museumsbund.de. Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Vorträge der 21. Verbundkonferenz des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV)

Die Vorträge der 21. Verbundkonferenz des GBV stehen zur Ansicht bzw. zum Herunterladen bereit: https://verbundkonferenz.gbv.de/?page_id=5656

Man Booker prize 2017: shortlist makes room for debuts alongside big names

American heavyweights Paul Auster and George Saunders are to go head to head for this year’s Man Booker Prize, as major names make way for two new faces on the 2017 shortlist.

The judges, chaired by Baroness Lola Young, announced their shortlist of six titles on Wednesday morning. Alongside Auster and Saunders, the 29-year-old British debut novelist Fiona Mozley has secured a place in the final line-up, as did American first-timer Emily Fridlund.

The two debuts are up against two previously shortlisted authors: Scottish author Ali Smith, who is in contention for a fourth time with her post-Brexit novel Autumn, and UK/Pakistani writer Mohsin Hamid's novel Exit West, in which refugees can use strange black doors to escape to other parts of the world. Hamid was previously shortlisted for his 2007 novel The Reluctant Fundamentalist. ... [mehr] https://www.theguardian.com/books/2017/sep/13/man-booker-prize-2017-shortlist-debuts-big-names-saunders-mozley-fridlund-smith-auster

Mittwoch, 13. September 2017

BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen Jg.10 (2017) Nr.2 - August 2017

http://bibliotheksmagazin.de/archiv/jahrgang-10-ausgabe-nr-2-2017/

Aus dem Inhalt:

  • Der Masse Herr werden: Das DFG-Projekt „Erschließung der Autographen- und Briefüberlieferung der Universitätsbibliothek Leipzig“ / Thomas Fuchs
  • Die Idee ist aufgegangen: PDA Print als etablierte Form der Erwerbung an der UB Leipzig / Henriette Rösch
  • Bewährtes Erwerbungsmodell an der SLUB Dresden: Nutzer geben KaufTipp via Print-PDA / Konstantin Hermann
  • Feministische Bibliothek MONAliesA: Archiv und Veranstaltungsort / MONAliesA-Kollektiv
  • Buchschätze im Museum - Naturalienkabinett Waldenburg: Relikte eines Gelehrtenkabinetts aus der Barockzeit / Christina Ludwig
  • "Digitale Allmende erlebbar machen": Landesdigitalisierungsprogramm startet mit Workshop 'sachsen.digital' in die zweite Runde / Julia Meyer
  • Ehrenamt in Bibliotheken 2
  • Digital geleitet: Das neue Informationssystem in der SLUB Dresden / Jens Mittelbach
  • In Betrieb seit 1543, täglich im Test: Die UB Leipzig ist 'Bibliothek des Jahres 2017' / Charlotte Bauer, Ulrich Johannes Schneider
  • "Lebensmittelläden in Küchen verwandeln": Ein neuer Blick auf Bibliotheken im digitalen Zeitalter / Achim Bonte
  • Der 106. Bibliothekartag 2017 in Frankfurt am Main: Impressionen zu 'Medien - Menschen - Märkte'
  • Das Info-Scout-Projekt: Informationskompetenzförderung für Schülerinnen und Schüler (der Sekundarstufe II) auf breiten Schultern / Sabine Al-Diban, Daniela Dobeleit
  • Grenzübergreifende virtuelle Informationsplattform für Tschechien und Deutschland: Das Projekt Lernraum / Veronika Jahn
  • Avantgardebuchkunst intermedial: Die wortreiche Welt der Buchgestaltung / Anne Hultsch
  • Ein halbes Jahrtausend Handschriften: geschenkt! Eine Ausstellung präsentiert mittelalterliche Handschriftenblätter aus dem Privatbesitz Peter Bühner / Christoph Mackert
  • 500 Jahre Luther. Weitere Veranstaltungen an Sächsischen Bibliotheken zum Reformationsjubiläum 
    

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg in der DDB

Das Museum für Kunst und Gewerbe (MKG) Hamburg ist mit über 8.400 Objekten in der Deutschen Digitalen Bibliothek vertreten, davon sind über 6.600 gemeinfrei lizenziert (CC0 1.0 Universell – Public Domain Dedication) und können ohne Beschränkungen heruntergeladen und nachgenutzt werden. Das MKG stellt sich auf den Webseiten der DDB vor.

Biographie-Portal um südosteuropäische historische Persönlichkeiten erweitert

Im europäischen Biographie-Portal werden über 160.000 wissenschaftliche Biographien aus allen gesellschaftlichen Bereichen und fast allen Epochen der deutschen, österreichischen, schweizerischen, slowenischen und südosteuropäischen Geschichte erschlossen. Das Portal wurde nun um rund 1.500 Einträge aus dem „Biographischen Lexikon zur GeschichteSüdosteuropas“ (BioLexSOE online) erweitert, das vom Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg betreut wird.

Zum Biographie-Portal: 
http://www.biographie-portal.eu

Streit wegen Gomringer-Gedicht auf der Fassade der Alice Salomon-Hochschule Berlin

Auf der Fassade der Alice Salomon-Hochschule Berlin ist seit 2011 Eugen Gomringers Gedicht "avenidas" zu lesen. Gegen die Planung der Hochschule, den Text bei einer Neugestaltung möglicherweise zu entfernen, wehrt sich das Berliner Haus der Poesie nun öffentlich.... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-streit_wegen_gomringer-gedicht_auf_hausfassade.1365471.html

bibliotheca.gym: Gymnasialbibliotheken und -archive

bibliotheca.gym behandelt die historischen Bestände von Gymnasialbibliotheken und -archiven mit dem Ziel, Forschung entstehen zu lassen und vorhandene Forschungsprojekte zu gymnasialem schriftlichen Kulturgut zu präsentieren. Felicitas Noeske, die Urheberin des Blogs, versah neben ihrer Unterrichtstätigkeit am Christianeum in Hamburg von 2004 bis 2014 das Amt des Bibliothekars und bis 2016 auch des Archivars. Der Blog, in den bereits im April 2014 die ersten beiden Einträge eingestellt wurden, möchte u.a. bereits vorhandene, aber bislang der Blog-Community unbekannte Forschungsprojekte vorstellen und über historische Gymnasialbibliotheken informieren.  

Tierschützer geben im Streit um Affen-Selfie auf

Der jahrelange Rechtsstreit um ein Affen-Selfie endet mit einem Vergleich: Die Tierschutzorganisation Peta lässt die Klage gegen den britischen Fotografen David Slater fallen. Dieser darf die Rechte an dem Tierfoto behalten, spendet aber 25 Prozent seiner Einnahmen aus dem Verkauf seines Buchs mit den Affenfotos an Projekte, die die Lebensräume der Makaken in Indonesien erhalten sollen. Das „Selfie“ des Affen „Naruto“ ging viral um die Welt. Es folgte ein Rechtsstreit, wem die Rechte an de Bild gehörten: dem Fotografen, dem Affen oder der Allgemeinheit? Da es in dem Fall jetzt keine Entscheidung gab, bleiben Fotos von Tieren weiterhin nicht urheberrechtlich geschützt (https://www.golem.de/news/vergleich-geschlossen-tierschuetzer-geben-im-streit-um-affen-selfie-auf-1709-129992.html).

Neuer Online-Auftritt des Deutschen Bildungsservers

Zahlreiche Fotos und Icons, erläuternde Texte zu den Neuigkeiten und Themen aus den Bildungsbereichen, eine aufgeräumte Gestaltung: Einige Anpassungen am Deutschen Bildungsserver sind auf Anhieb zu erkennen. Doch der Relaunch des Wegweisers zu Bildungsinformationen im Internet bringt weitere Neuerungen mit sich: Unter besonderer Berücksichtigung des Smartphones wurde die Darstellung der Inhalte für alle Endgeräte optimiert und komplett barrierefrei gestaltet. Die gesamte Navigation zu den Bildungsthemen und den weiteren zentralen Menüpunkten ist immer mit einem Klick verfügbar. Der Relaunch soll sich bestmöglich am Nutzerbedarf orientieren. Aus diesem Grund ist der neue Auftritt nun zunächst in einer Beta-Version online gegangen, um Verbesserungsvorschläge sammeln zu können.

Bei allen Anpassungen bleibt die Kernfunktion des Deutschen Bildungsservers, der als Gemeinschaftsservice von Bund und Ländern vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) koordiniert wird, gleich: Er sammelt und verlinkt bildungsbezogene Internet-Ressourcen von Bund und Ländern, der Europäischen Union, von Hochschulen und Schulen sowie von Forschungs-, Service- und Fachinformationseinrichtungen. Die Informationen werden  aktuell aufbereitet und in redaktionellen Beiträgen und in Datenbanken kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Inhalte sind nach Bildungsthemen gegliedert: Bildungswesen allgemein, Elementarbildung, Schule, Berufliche Bildung, Hochschule, Erwachsenenbildung, Förderpädagogik/Inklusion und Sozialpädagogik. Zusätzlich wurde das bislang eigenständige Portal „Bildung weltweit“ als Thema integriert. Es informiert über internationale Entwicklungen. Das Themengebiet Bildungsforschung wird vom Partner-Angebot Fachportal Pädagogik abgedeckt. Die Bildungsthemen verfügen jetzt über eigene Einstiegsseiten. Sie sind vergleichbar aufgebaut, bieten aber darüber hinaus Raum für individuelle Schwerpunkte und aktuelle Hinweise. Klare Strukturierung und Aufklapp-Menüs ermöglichen ein schnelles Navigieren.

via https://idw-online.de/de/news680882

Dienstag, 12. September 2017

Statuen zu stürzen ist auch keine Lösung

Wie umgehen mit Denkmälern, die Schurken feiern? Ian Buruma über die Macht der Monumente

Das grauenhafte Spektakel des Aufmarsches Fackeln tragender Neonazis, die Slogans von der Überlegenheit der weißen Rasse brüllten, in Charlottesville, Virginia, wurde durch den Plan der Stadt ausgelöst, eine Statue des Südstaatengenerals Robert E. Lee zu entfernen. Lee war der Oberbefehlshaber der Konföderierten-Armee, die während des Amerikanischen Bürgerkrieges für die Beibehaltung der Sklaverei im sezessionistischen Süden kämpfte. Die Statue von Lee auf seinem Pferd steht dort seit 1924, einer Zeit, in der Lynchmorde an schwarzen Bürgern keine Seltenheit waren. 

Inspiriert von den Ereignissen in Charlottesville sind nun in Großbritannien Stimmen laut geworden, die danach streben, Admiral Nelson von seiner berühmten Säule auf dem Trafalgar Square in London herunterzuholen, weil der britische Seeheld den Sklavenhandel befürwortete. Und vor zwei Jahren verlangten Demonstranten an der Universität Oxford die Beseitigung einer Cecil-Rhodes-Statue aus dem Oriel College, wo der alte Imperialist einst studierte, weil seine Ansichten in Bezug auf Rasse und Empire heute als abstoßend betrachtet werden. 

Diese Art von Bilderstürmerei hatte schon immer etwas Magisches an sich, das auf der Vorstellung gründet, dass die Zerstörung eines Bildes die damit verbundenen Probleme irgendwie beseitigen wird. Als englische Protestanten im 16. Jahrhundert die Macht der Römisch-Katholischen Kirche herausforderten, zerstörten Menschenmobs Steinstatuen von Heiligen und andere heilige Bilder mit Spitzhacken und Äxten. Die Revolutionäre des 18. Jahrhunderts machten dasselbe mit den Kirchen in Frankreich. Das radikalste Beispiel ereignete sich in China vor nur gut 50 Jahren, als die Roten Garden buddhistische Tempel zerstörten und konfuzianische Bücher – oder tatsächlich alles, was alt und traditionsbehaftet war – verbrannten, um die Kulturrevolution zu verkünden. ... [mehr] http://www.ipg-journal.de/regionen/global/artikel/detail/statuen-zu-stuerzen-ist-auch-keine-loesung-2279/

Übergabe der sanierten Klosterarkaden in Bad Schussenried

Das Finanzministerium Baden-Württemberg hat am 09.09.2017 die sanierten Klosterarkaden in Bad Schussenried an die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg (SSG) übergeben. Das Bauwerk mit etwa 150 Metern Länge ist Teil des ehemaligen Prämonstratenserklosters Schussenried und wurde zwischen 1738 und 1743 als gedeckter offener Säulengang gebaut. Damals wie heute begrenzt es in Teilen das Klosterareal. Nach der Säkularisation richtete der württembergische Staat im Jahr 1840 auf dem Gelände der Gartenanlage das schwäbische Hüttenwerk Wilhelmshütte ein. Nach dem Abbruch der Hüttenwerke, wurde das Bauwerk nicht mehr genutzt. 

In den letzten zwei Jahren hat das Land die unter Denkmalschutz stehenden Arkaden für insgesamt rund 2,5 Millionen Euro saniert und gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege in ihre barocke Urform zurückgebaut. 500.000 Euro flossen als Fördermittel vom Bund ein. Das Dach und die Fundamente wurden saniert, das Mauerwerk stabilisiert und eine Stahlkonstruktion eingebaut. Dabei wurde die historische Bausubstanz instand gesetzt und konserviert. 

„Kunst auf Lager“

Das Bündnis „Kunst auf Lager“ hat an die mehr als 6.300 Museen in Deutschland appelliert, sich verstärkt mit den teils unbekannten Schätzen in ihren Depots zu beschäftigen. In den Sammlungen stecke großes Potenzial, der größte Teil sei wie bei einem Eisberg nicht zu sehen, sagte der Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung, Martin Hoernes. 

Dem 2014 gegründeten Bündnis gehören 14 Partner an. Sie investierten seither rund 23 Millionen Euro in mehr als 230 Förderprojekte. Zudem vergab das Bundesforschungsministerium weitere 18,9 Millionen Euro für langfristige Vorhaben. Gemeinsames Ziel ist es, Museumsbestände vor dem Verfall zu retten, digital zu erfassen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Partner des Bündnisses förderten bisher höchst unterschiedliche Projekte, zuletzt die Rettung eines beschädigten Gemäldes von Pieter Breughel d. J. im Braunschweiger Herzog Anton Ulrich-Museum. Das Projekt „Königsberger Straße“ im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Kreis Harburg) habe bundesweit Modellcharakter, so Sabine Schormann, Direktorin der Sparkassenstiftung. Das Museum bei Hamburg will eine Tankstelle aus den 60ern, Siedlungshäuser und einen Kaufmannsladen originalgetreu aufbauen.

via dpa vom 11.09.2017

e-rara.ch mit Volltextsuche

e-rara.ch digitalisiert gemeinfreie Drucke des 15. bis 20. Jahrhunderts aus Schweizer Bibliotheken und macht die Digitalisate online zugänglich. Achtzehn Informationseinrichtungen aus der ganzen Schweiz tragen mit ihren Beständen zum kontinuierlichen Ausbau der Plattform bei.

Die Plattform e-rara.ch wurde im Rahmen des Pilotprojekts e-rara.ch: Nachnutzung für die Wissenschaft - Der Weg zum Volltext (kurz: e-rara.ch: Volltext) um Texterkennung erweitert. Neu kann eine Auswahl der auf e-rara.ch verfügbaren Titel im Volltext durchsucht werden.

Im Zentrum des Projekts stand der technische Ausbau der Plattform. Umgesetzt wurden:

  • Integration der OCR-Software ABBYY Fine Reader in die bestehende Infrastruktur
  • Einführung von OCR für Drucke ab Erscheinungsjahr 1830 mit Fokus Antiqua-Schriften: Um 1830 begann die maschinelle Produktion von Druckschriften und die Texterkennung für entsprechende Antiqua-Inhalte resultiert deshalb im Allgemeinen in einer sehr guten Volltextqualität. Gesucht werden kann sowohl in den Volltexten der auf der Plattform verfügbaren Digitalisate als auch in den zum Download bereitstehenden PDFs: Liste aller aktuell im Volltext durchsuchbaren Titel
  • Erweiterung der Webseite e-rara.ch um Funktionalitäten zur Volltext-Anzeige und -Recherche
Auch nach Abschluss des Projekts wird sich e-rara.ch weiterhin mit OCR beschäftigen. Zentrale Themen werden sein:
  • Prüfung innovativer OCR-Tools und -Methoden zwecks verbesserter Volltextqualität
  • Bereitstellung der OCR-Volltexte zur Nachnutzung durch Forschende der Digital Humanities
  • Ausweitung der Texterkennung auf weitere Inhalte der Plattform e-rara.ch
Projektförderung durch swissuniversities
e-rara.ch: Volltext wurde durch swissuniversities innerhalb des Programms "Wissenschaftliche Information: Zugang, Verarbeitungund Speicherung" gefördert. Projektpartner waren die betreibenden Institutionen von e-rara.ch: Bibliothèque de Genève, ETH-Bibliothek, Universitätsbibliothek Basel, Universitätsbibliothek Bern und Zentralbibliothek Zürich.

Thematisch besteht eine enge Verbindung zum ebenfalls durch swissuniversities finanzierten Projekt e-manuscripta.ch: Volltext. Dieses fokussiert zwar auf die Transkription von Handschriften, verfolgt mit der Ausrichtung auf eine Nachnutzung der Volltexte durch die Wissenschaft jedoch dieselbe Dachstrategie.

via InetBib-Listenarchiv vom 12.09.2017

Vorschau auf die Frankfurter Buchmesse 2017

Ein Fest der Bücher, die Welt der französischsprachigen Literatur, eine Bühne für politische Diskussionen, das Zentrum des internationalen Rechtehandels: Die Frankfurter Buchmesse präsentierte sich beim alljährlichen Pressegespräch in diesem Jahr politischer, weltoffener und publikumsorientierter denn je. ... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-vorschau_auf_die_frankfurter_buchmesse_2017.1365219.html

Times Higher Education World University Rankings 2018

"The Times Higher Education World University Rankings 2018 list the top 1,000 universities in the world, making it our biggest international league table to date."

Einmal im Jahr kürt das Londoner Magazin Times Higher Education die besten Universitäten der Welt. Bewertet werden unter anderem Forschung und Lehre, Internationalität, Zitationen in den Werken anderer Wissenschaftler sowie die Drittmittel, die die Universitäten von Unternehmen einwerben. Deutschland ist unter den besten tausend Unis aus 77 Ländern mit 44 Institutionen vertreten: Vier deutsche Unis haben es neu in das Ranking geschafft, nämlich die Charité aus Berlin (Platz 126), die Universität Passau und die Universität Potsdam (beide unter den besten 250) und die Technische Universität Hamburg (unter den besten 500). Zu den größten Aufsteigern zählen in diesem Jahr die Universität Freiburg (von Rang 95 auf Rang 82) und die Universität Köln (von Platz 170 auf Platz 145). Die LMU München ist mit Rang 34 die beste deutsche Uni, hat sich aber gegenüber dem Vorjahr um vier Ränge verschlechtert. Sie habe ihren Ruf in Bezug auf Lehre, Forschung und institutionelle Einnahmen teilweise eingebüßt, heißt es in der Begründung. Die Technische Universität München ist von Rang 46 auf 41 gestiegen. Die Universität Heidelberg hat es mit Rang 45 wieder unter die Top 50 geschafft, gegenüber dem Vorjahr hat sie sich laut dem Ranking aber um zwei Plätze verschlechtert.

Zurzeit steht Großbritannien mit zwei Unis an der Spitze des Rankings: Die University of Oxford belegt wie im Vorjahr Platz eins, nun gefolgt von der University of Cambridge, die sich von Platz vier vorgearbeitet hat. Unter den Top-Platzierten sind zudem die USA und die Schweiz. Und China holt schnell auf!

Wissenschaftlicher Rechercheservice der Hans-Böckler-Stiftung

Die gewerkschaftseigene Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf hat eine Reihe von Links zu den Themen Armut, Erbschaften und Ungleichheit zusammengestellt:
  • Erbschaften: In den kommenden Jahren wird in Deutschland gut ein Viertel mehr vererbt und verschenkt als bisher geschätzt. Vor allem in wohlhabenden Haushalten wird deutlich mehr Vermögen an die nächste Generation übertragen: https://www.boeckler.de/106575_109839.htm
  • Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist zwischen 1991 und 2015 um knapp 32 Prozent gewachsen. Der gesamtwirtschaftliche Wohlstand hat hingegen im gleichen Zeitraum lediglich um knapp 6 Prozent zugenommen. Warum, zeigt ein Blick auf den Nationalen Wohlfahrtsindex 2017: https://www.boeckler.de/109849_109862.htm

Montag, 11. September 2017

Demenzforschung - Strategien zur Bekämpfung der Volkskrankheit Demenz

Veröffentlichung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages:
https://www.bundestag.de/blob/526174/12aa57df17fdba8c3c57c03178fb950b/demenzforschung-data.pdf

Online-Archiv der Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste: http://www.bundestag.de/analysen

Coldplay-Konzert als VR

Drei Wochen nach dem Coldplay-Konzert in Chicago am 17.08.2017 hat Samsung den Mitschnitt als 360 Grad-Erlebnis online gestellt. Das Konzert lässt sich aus verschiedenen Positionen verfolgen (https://samsungvr.com/channels/592357be7fb644005decd747).

documenta-Parthenon der Bücher

Auf der documenta 14 hat der Abbau des "Parthenons der Bücher" begonnen. Am Sonntag durften Besucher in Kassel selbst an dem Kunstwerk die ersten Bücher abreißen und mitnehmen. Der Parthenon wird nun nach und nach seine Fassade verlieren. Schöpferin Marta Minujín zeigt sich nicht traurig über das Ende ihres Großprojekts: "Dieser Parthenon wird berühmter sein als der Parthenon in Griechenland", sagte sie (Hier als 360 Grad-Rundgang)... [mehr] http://www.hessenschau.de/kultur/documenta/besucher-reissen-buecher-des-documenta-parthenons-ab,parthenon-fertig-100.html

Samstag, 9. September 2017

RWI verabschiedet Open-Access-Policy

Das RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen bekennt sich zum Prinzip des Open Access, das den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu qualitätsgeprüfter wissenschaftlicher Information im Internet ermöglicht. Um die RWI-Forschungsergebnisse künftig noch besser sichtbar und nachnutzbar zu machen, hat der Vorstand des Instituts eine Open-Access-Richtlinie verabschiedet. Sie beinhaltet unter anderem, dass die Position einer Open-Access-Beauftragten eingerichtet wird, die die WissenschaftlerInnen vor und während des Publikationsprozesses umfangreich strukturell und organisatorisch unterstützt. 

Das Open-Access-Prinzip wird im RWI auf zwei Arten umgesetzt: entweder durch unmittelbare Veröffentlichung in Open-Access-Publikationsmedien (sog. Goldener Weg) oder – bei Veröffentlichung im sog. „Closed Access“ – im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten durch parallele oder nachträgliche Zugänglichmachung der Publikationen über Dokumentenserver/Repositorien (sog. Grüner Weg). In allen Fällen bleiben die Ansprüche an allgemeingültige Standards und wissenschaftliche Qualität und Qualitätssicherung sowie die Regelungen zur guten wissenschaftlichen Praxis uneingeschränkt bestehen.

Das RWI richtet im Rahmen seiner Open-Access-Policy die Position einer Open-Access-Beauftragten ein, um die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor und während des Publikationsprozesses umfangreich strukturell und organisatorisch zu unterstützen. Das Institut hat den Weg des Open Access in den vergangenen Jahren bereits beschritten. So stehen beispielsweise die Publikationsreihen „RWI-Konjunkturberichte“, „RWI-Materialien“, „RWI-Positionen“, „RWI-Impact Notes“ sowie die „Ruhr Economic Papers“ auf der RWI-Webseite zum freien Download zur Verfügung.

Freitag, 8. September 2017

BSZ-Newsletter Nr. 02/2017 vom 07.09.2017

https://swop.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/1245 

Aus dem Inhalt:

OPUS Anwendertreffen am 18.09.2017: Am Montag, den 18.09.2017, findet in der Dienststelle des BSZ in Stuttgart-Mitte, Gaisburgstraße 4a das OPUS-Anwendertreffen statt. 18. BSZ-Kolloquium in Stuttgart am 19.09.2017: Das 18. BSZ-Kolloquium wird am Dienstag, 19.09.2017, in der Universität Stuttgart stattfinden. 8. aDIS/BMS Anwendertreffen am 20.09.2017: Am Mittwoch, den 20.09.2017, findet in der Universitätsbibliothek Stuttgart das 8. aDIS / BMS Anwendertreffen statt. - FIV-Bibliotheken starten SWB-Verbundkatalogisierung - Württembergische Landesbibliothek Stuttgart (WLB) setzt auf BOSS - Koha: Goethe-Migration und IQTIG als neue Kunden gewonnen - SWBregio bei Archive-It / Zentrales Crawling produktiv für 13 Einrichtungen - Umstellung der Archiv- und Museumsdatenbanken auf UTF-8

Ausreiseerlaubnis für Aslı Erdoğan

Die türkische Autorin Aslı Erdoğan hat nach Informationen des Börsenvereins ihren Reisepass zurückerhalten und kann höchstwahrscheinlich zur Verleihung des Erich-Maria-Remarque-Friedenspreises am 22. September 2017 ausreisen (mehr unter https://www.boersenblatt.net/artikel-boersenverein_zur_ausreiseerlaubnis_fuer_asl___erdo__an.1364548.html).

Informationsstelle OERinfo hat ihre Website fertiggestellt

In Deutschland wird derzeit auf zahlreichen Ebenen daran gearbeitet, das Lehren und Lernen durch Digitalisierung zu verbessern. Ein wichtiges Element auf diesem Weg sind OER (= Open Educational Resources). Sie sind frei im Internet verfügbar und können auf rechtlich gesicherter Basis geteilt und bearbeitet werden. Informationen zu offenen Bildungsmaterialien lagen in Deutschland allerdings bislang nur verstreut vor und konzentrierten sich meist auf einzelne Bildungsbereiche. Eine zentrale Website ändert das nun: Mit OERinfo steht jetzt eine übergreifende Plattform für das Wissen und den Austausch über OER bereit.

Das neue Portal bietet unter anderem:
·    umfangreiche Informationen über offene Bildungsmaterialien, darunter Module für einzelne Bildungsbereiche sowie Hilfestellungen und Best-Practice-Beispiele für den Einsatz von OER,
·    Nachrichten, Übersichten und Dossiers zu Neuigkeiten und aktuellen Entwicklungen in der nationalen und internationalen OER-Landschaft, unter anderem zu OER-Projekten im Bereich der Fort- und Weiterbildung von Bildungspersonal,
·    multimediale und interaktive Formate, zum Beispiel Podcasts, Videos, WebTalks und Webinare.

Neben dem koordinierenden Deutschen Bildungsserver sind weitere Partner an der Informationsstelle beteiligt. So ist die Agentur Jöran und Konsorten für die Redaktion und das Hochschulbibliothekszentrum NRW für die Deutschlandkarte zuständig. Den Transfer in die einzelnen Bildungsbereiche verantworten das FWU - Medieninstitut der Länder (Schule), das Learning Lab der Universität Duisburg-Essen (Hochschule), das  Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (Erwachsenen- und Weiterbildung) und das Bundesinstitut für Berufsbildung (Berufsbildung). 

DNB kooperiert mit Suchmaschine BASE

Die Deutsche Nationalbibliothek hat eine Kooperationsvereinbarung mit BASE (Bielefeld Academic Search Engine) geschlossen. Ziel der Vereinbarung ist, den gesetzlichen Sammlungsauftrag für Netzpublikationen zu unterstützen.

Open-Access-Veröffentlichungen spielen für den Austausch von Information und Wissen im Internet eine immer wichtigere Rolle. Ihre Sammlung ist Teil des Sammelauftrages für Netzpublikationen. Im Einklang mit ihren strategischen Prioritäten wird die Deutsche Nationalbibliothek in den kommenden Jahren ihre Aktivitäten im Bereich wissenschaftlicher Open-Access-Publikationen intensivieren. 

BASE wird als Metadaten-Aggregator von der UB Bielefeld betrieben. Mit dem Schwerpunkt auf Open-Access-Inhalten ist BASE eine der international führenden Spezialsuchmaschinen für wissenschaftliche Internetressourcen. Sie enthält aktuell Nachweisinformationen zu über 115 Millionen Dokumenten von mehr als 5.700 weltweit verteilten Repositorien und Publikationsdiensten (Stand: September 2017). 

Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt seit über 100 Jahren alle deutschen und deutschsprachigen Publikationen in Wort und Ton ab 1913, dokumentiert und archiviert sie und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich. Mit der Novellierung des Gesetzes über die Deutsche Nationalbibliothek (DNBG) aus dem Jahr 2006 wurde der Sammelauftrag auf unkörperliche Medienwerke (Netzpublikationen) erweitert.