Samstag, 23. Dezember 2017

Ablassplakat für Kölner Dom entdeckt

In der Kölner Stadt- und Universitätsbibliothek ist ein 500 Jahre altes Ablassplakat ("Wer zahlt, kommt in den Himmel") gefunden worden. Mit dem Dokument sind im frühen 16. Jahrhundert Spenden für den Bau und den Erhalt des Kölner Doms gesammelt worden. 

Bei dem Schriftstück handele es sich um das erste Dokument zum Ablasshandel, das im Zusammenhang mit dem Kölner Dom bisher gefunden wurde. Das etwa 20 mal 25 Zentimeter große Papier mit lateinischer Schrift hing womöglich im Dom. Wie alt genau das Plakat ist und wann es ausgehängt war, ist nicht bekannt. Ersten Untersuchungen zufolge ist das Plakat die zweite Auflage eines Dokuments, das ursprünglich 1487 gedruckt wurde. Darauf lasse der Vermerk "datum per copiam" schließen. Ungefähr lässt sich das nun gefundene Plakat aber dem frühen 16. Jahrhundert zuordnen, also der Zeit der Reformation, die sich unter anderem deutlich gegen den Ablasshandel richtete. Laut Bibliotheksleitung ist das Plakat deshalb "von Bedeutung nicht nur für Köln, sondern für die deutsche Reformationsgeschichte überhaupt".
Einen bedeutenden Fund hat die Universitäts- und Stadtbibliothek gemacht: Ein Ablassplakat für den Kölner Dom aus dem frühen 16. Jahrhundert. Der lateinische Einblattdruck, der nach Angaben der Pressestelle der Universität zu Köln „außerordentlich gut erhalten“ ist, wirbt mit einem Sündenerlass, wenn man für den Bau oder die Bewahrung der Kathedrale spendet. – Quelle: https://www.ksta.de/29386912 ©2017
Einen bedeutenden Fund hat die Universitäts- und Stadtbibliothek gemacht: Ein Ablassplakat für den Kölner Dom aus dem frühen 16. Jahrhundert. Der lateinische Einblattdruck, der nach Angaben der Pressestelle der Universität zu Köln „außerordentlich gut erhalten“ ist, wirbt mit einem Sündenerlass, wenn man für den Bau oder die Bewahrung der Kathedrale spendet. – Quelle: https://www.ksta.de/29386912 ©2017

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