Freitag, 31. März 2017

Veröffentlichung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages: Mord an Buback

Vor 40 Jahren: Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback
http://www.bundestag.de/blob/501236/b58ee6f5e7fd9fb1aeccb91130db636b/vor-40-jahren--mord-an-generalbundesanwalt-siegfried-buback-data.pdf

70. Jahrestag des Beginns des Buchenwald-Hauptprozesses

DRA (= Deutsches Rundfunkarchiv)-Hinweis auf den 70. Jahrestag des Beginns des Buchenwald-Hauptprozesses am 11. April 1947 mit zwei Hörzitaten aus den Reportagen des Berliner Rundfunks und einem Videozitat zum 20. Jahrestag der Urteilsverkündung

http://www.dra.de/online/hinweisdienste/ereignis/2017/april11.html


Emo Song mit Donald Trump

Donald Trump hat es zum Youtube-Star geschafft und zwar mit einem Emo-Song. Das Lied hört sich ein wenig nach Herz-Schmerz aus dem Jahr 2000 an. Die Inhalte stammen aber aus zusammengeschnittenen Reden aus dem Wahlkampf und den ersten Tagen seiner Präsidentschaft. 

https://www.youtube.com/watch?v=RCAbBnWm4LM

Wie das Filmerbe sichern? / Alexander Horwath

Wenn in Deutschland über die Rettung des Filmerbes diskutiert wird, geht es um Digitalisierung und um die Frage, welche Filme den Aufwand wert seien. Doch das ist der falsche Ansatz. Film ist nicht nur Inhalt und Material, sondern auch eine Kulturtechnik.... [mehr] http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/diskussion-um-rettung-des-filmerbes-in-deutschland-14943602.html

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst stellt eine Million Euro für Kultureinrichtungen in B.-W. bereit

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst stellt fast eine Million Euro für Kunst- und Kultureinrichtungen aus ganz Baden-Württemberg bereit. 45 Projekte in den Programmlinien „Innovative Kunst- und Kulturprojekte“, „Kulturelle Bildung“ und „Kunst und Kultur für das ganze Land“ werden mit dem Innovationsfonds Kunst gefördert. 

Eine Förderung durch den Innovationsfonds Kunst ist für alle Sparten offen: Gefördert werden insbesondere transdisziplinäre Ansätze, Formate zur Öffnung kreativer Freiräume, Vorhaben zur Stärkung von Kunst und Kultur als wichtigem Standortfaktor und Maßnahmen zur Erprobung neuer und partizipativer Vermittlungskonzepte. Förderungen gehen unter anderem nach Aalen, Bad Mergentheim, Erlenbach, Göppingen, Heidelberg, Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, Mannheim, Müllheim, Offenburg, Pforzheim, Rottweil, Scheer, Sindelfingen, Stuttgart, Staufen, Tübingen und Winnenden. 

Der im Jahr 2012 eingeführte Innovationsfonds Kunst ist ein wichtiger Baustein in der Kulturpolitik des Landes. Mit dem Fonds schafft die Landesregierung neue Spielräume in sämtlichen Sparten und Bereichen der Kunstszene. Die zusätzliche Förderung ermöglicht es, kulturelle Akzente zu setzen und Schwerpunkte auszubauen. Seit der Einführung des Innovationsfonds wurden insgesamt 465 Projekte mit mehr als elf Millionen Euro unterstützt. 

Ausstellungskatalog der BSB München zu den „Bilderwelten“ kostenlos zum Download

Die erfolgreiche Ausstellungstrilogie „Bilderwelten – Buchmalerei zwischen Mittelalter und Neuzeit“ schloss Ende Februar 2017 in der Bayerischen Staatsbibliothek ihre Pforten. Interessierte können aber die komplette Ausstellung als virtuelle Ausstellung weiterhin betrachten. Neu ist, dass der  Ausstellungskatalog, der bereits vergriffen ist, kostenlos als PDF zum Download zur Verfügung steht.

Virtuelle Ausstellung mit Ausstellungskatalog zum PDF-Download:  https://www.bilderwelten2016.de/

BSB München digitalisiert Nachlass von August Graf von Platen

Die Bayerische Staatsbibliothek hat den umfangreichen Nachlass von August Graf von Platen, der seit 1870 in der Bibliothek verwahrt wird und viele tausend Seiten umfasst, komplett digitalisiert. Der Nachlass ist unter http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00076324/image_1 verzeichnet. Damit steht das gesamte Schaffen des romantischen Schriftstellers, der von 1796 bis 1835 lebte, online zur Verfügung. Der Nachlass umfasst lyrische und dramatische Dichtungen in verschiedenen Fassungen,  geschichtswissenschaftliche Studien, zahlreiche Übersetzungen, umfangreiche Briefwechsel sowie ein jahrelang geführtes Tagebuch.

BSB München digitalisiert sämtliche Musikautographen von Heinrich Kaminski

Die BSB präsentiert in ihren „Digitalen Sammlungen“ sämtliche Musikautographen des deutschen Komponisten Heinrich Kaminski (1886 – 1946), die sich im Bestand der Musikabteilung befinden (https://www.digitale-sammlungen.de/index.html?c=sammlung&projekt=1485779650&l=de). Der aus Tiengen im Schwarzwald stammende Kaminski lebte nach den Studienjahren in Heidelberg und Berlin und ab 1914 in dem kleinen Dorf Ried in Oberbayern.

Bereits zu Lebzeiten des Komponisten hatte die Bayerische Staatsbibliothek einzelne Autographen seiner Werke erworben. Durch mehrere Ankäufe aus dem Nachlass des Komponisten konnte der Bestand in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich vergrößert werden. 2014 übergab schließlich die Heinrich-Kaminski-Gesellschaft der Bayerischen Staatsbibliothek ihre wertvolle und sehr umfangreiche Kaminski-Sammlung als Schenkung.

BSB München bietet Content Sharing mit dem IIIF-Standard an

Die BSB München hat in einer ersten Ausbaustufe etwa 12.000 digitalisierte
Objekte – über 4 000 mittelalterliche Handschriften und 8 000 Inkunabeln – im neuen IIIF-Standard (International Image Interoperability Framework) bereitgestellt. Der Einsatz des IIIF-Standards ermöglicht die Visualisierung, die Strukturierung und den Austausch digitaler Objekte zwischen Kulturinstitutionen aus aller Welt. Die BSB setzt dafür den IIIF-konformen Viewer „Mirador“ ein, der zugleich eine Forschungsumgebung ist. Mit Mirador wird beispielsweise ein Vergleich mittelalterlicher Handschriften ermöglicht, die aus über die ganze Welt verteilten IIIF-Kultureinrichtungen wie der Digital Library in Oxford, e-codices in der Schweiz oder den Stanford University Libraries stammen können. Die BSB  arbeitet an der Umstellung von 1,2 Millionen bereits digitalisierten Werken auf den IIIF-Standard.


Weitere Infos zum IIIF-Standard: https://app.digitale-sammlungen.de/bookshelf/

BSB München digitalisiert 1,2-millionstes Werk

Mit der Digitalisierung eines der prächtigsten Stundenbücher der Gent-Brügger Schule (Clm 28345) hat das Münchener Digitalisierungszentrum der BSB sein 1,2-millionstes Werk online zugänglich gemacht. Die Handschrift mit 28 ganzseitigen, 60 halb-, viertelseitigen und kleineren Miniaturen sowie 24 Bas-de-Page-Kalenderminiaturen kann online komplett durchgeblättert werden: http://daten.digitale-sammlungen.de/0010/bsb00108472/images/

BSB München und SLUB Dresden starten 2. Phase des FID Musikwissenschaft

In den kommenden drei Jahren bauen die BSB München und die SLUB Dresden gemeinsam die schon vorhandenen Angebote des FID Musikwissenschaft weiter aus und fügen spezialisierte Dienstleistungen hinzu. Im Einzelnen sind folgende Arbeitspakete geplant:
  • Die DFG stellt weitere Erwerbungsmittel zur Verfügung, so dass an der BSB verstärkt Notendrucke, Musikliteratur und Musikzeitschriften für den musikwissenschaftlichen Spitzenbedarf erworben werden können.
  • Die Lizenzierung von E-Medien wird fortgesetzt und weiter ausgebaut. Bisher wurden von der BSB FID-Lizenzen für sechs Datenbanken bzw. digitale Kollektionen für die musikwissenschaftliche Fach-Community in Deutschland bereitgestellt (http://musik.fid-lizenzen.de).
  • Die SLUB Dresden wird das Angebot an open access bereitgestellter Literatur erweitern und hierfür ein musikwissenschaftliches Fach-Repositorium aufbauen.
  • An der BSB ist die deutsche Arbeitsstelle des Répertoire International d’Iconographie Musicale (RIdIM) angesiedelt. Die RIdIM-Datenbank wird erweitert und die Suchoberfläche auf der RIdIM-Website verbessert.
  • Die Datenbank des Répertoire International des Sources Musicales (RISM) wird zu einem zentralen Nachweisinstrument für Musikdrucke des 16.-18. Jahrhunderts ausgebaut. Hierzu gehört auch die entsprechende Anpassung der RISM-Suchoberfläche, die über den RISM-OPAC aufrufbar ist (https://opac.rism.info).
  • An der SLUB Dresden wird ein zentrales Rechercheinstrument für Music Performance Ephemera (Konzertprogramme) aufgebaut.
  • Die Webseiten der ViFaMusik (https://www.vifamusik.de/) erhalten einen Relaunch; außerdem werden weitere Datenquellen in die ViFaMusik-Suche eingebunden, um sie zu einem Europäischen Musikkatalog auszubauen.
  • Musikwissenschaftlich relevante Internetressourcen werden katalogisiert und dauerhaft über das am Bibliotheksverbund Bayern betriebene Langzeitarchivierungssystem Rosetta gesichert.
  • Analog zu dem Einsatz von OCR-Programmen bei digitalisierten Texten soll in einem Prototyp der Einsatz von Optical Music Recognition (OMR) bei digitalisierten Notendrucken getestet werden. Die so generierten OMR-Daten werden frei zur Verfügung gestellt und in der BSB für Anwendungsszenarien genutzt, z.B. für eine Melodiesuche in dem digitalisierten Notenbestand.
Um den Austausch mit der Fachcommunity kümmert sich ein Beirat, dem 13 Personen aus einschlägigen Institutionen und Verbänden angehören. Um die neuen Angebote des FID Musikwissenschaft bei den potentiellen Nutzern bekannt zu machen, sind neben Tagungsvorträgen und Zeitschriftenbeiträgen auch Road-Shows geplant, bei denen die Projektpartner in musikwissenschaftlichen Instituten über die FID-Angebote berichten.

NEH [= National Endowment for the Humanities] Funds Digitization of PEN International Archives at UT Austin

The Harry Ransom Center at The University of Texas at Austin, one of the world's leading archives of modern literature, will be using a $195,000 grant from the National Endowment for the Humanities (NEH) to support a two-year project to organize, digitize and open the archives of PEN International and English PEN. .... [mehr] http://www.publishersweekly.com/pw/by-topic/digital/content-and-e-books/article/73207-neh-funds-digitization-of-pen-international-archives-at-ut-austin.html

Welttag des Buches am 23. April

Am 23. April feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte den Weltbuchtag. Der Weltbuchtag geht auch auf die Verbindung von Buch und Urheber ein, denn im Zusammenhang mit dem Lesen geht es immer auch darum, die Rechte der Autoren zu schützen. Ohne die Urheber kann die Kultur des geschriebenen Wortes nicht existieren.

Das Datum geht auf eine katalanische Tradition aus dem 8. Jahrhundert zurück. Demnach beschenken sich die dort heimischen Menschen am Namenstag ihres Schutzpatrons St. Georg gegenseitig mit Büchern und Rosen. Saint Jordi wird am 23. April in Barcelona und Katalonien als Tag der Verliebten und Tag des Buches begangen – auf den Straßen findet dabei rund um zahlreiche Buchstände ein großes Volksfest statt. Daneben weist das Datum des 23. April eine Reihe literarischer Bezüge auf, welche die Bedeutung des Buches unterstreichen. Dazu gehören das vermutete Geburts- und Todesdatum William Shakespeares, die Todestage des spanischen Nationaldichters Don Quijote und des katalanischen Autors Josep Pla sowie der Geburtstag des isländischen Literaturnobelpreisträgers Halldór Laxness.

Erst 1995 erklärte die UNESCO den 23. April offiziell zum Internationalen Tag des Buches und des Urheberrechts. Seit 1996 wird der Tag in Deutschland gefeiert.

Donnerstag, 30. März 2017

DLA Marbach erwirbt Sammlung wertvoller handschriftlicher Briefe

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach hat eine Sammlung wertvoller handschriftlicher Briefe erworben. Dazu gehören unter anderem bislang unveröffentlichte Briefe von Thomas Mann, Albert Schweitzer, Paul Hindemith und Stefan Zweig, außerdem ein Empfehlungsschreiben von Albert Einstein. Als wertvollstes Stück der Sammlung gilt ein undatierter, vierseitiger Brief von Frank Kafka, den der damals 30-jährige Anfang Oktober 1913 in einem Sanatorium am Gardasee an seinen engen Prager Freund Felix Weltsch verfasste.

In diesem Schreiben setzt sich Kafka eindringlich mit der Lebenskrise auseinander, in die er nach der ersten Trennung von seiner späteren Verlobten Felice Bauer geraten war. Das Original des Briefes galt seit seiner ersten Veröffentlichung 1958 als verschollen. Nun geht es als Teil einer Autografensammlung des norddeutschen Ehepaars Hohenberger in den Besitz des Marbacher Literaturarchivs. Die Autografensammlung wurde 2015 von einer Ludwigsburgerin erworben, die anonym bleiben möchte. Über den Ankaufspreis machte das Literaturarchiv keine Angaben.    

Zeitzeugen im Gespräch im Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Am 18. Januar 2015 war Werner Sobek zu Gast im Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Sobek wurde 1953 in Aalen geboten. Die von ihm gegründete Werner Sobek Group ist spezialisiert auf Tragwerksplanung, Fassadenplanung, Nachhaltigkeitsberatung und Design und unterhält  Niederlassungen in Stuttgart, Frankfurt, London, New York, Moskau, Sao Paulo und Dubai. Der Ingenieur und Architekt ist Professor an der Universität Stuttgart und lehrte als Gastprofessor an zahlreichen Universitäten im In- und Ausland. Ein Schwerpunkt des Gesprächs mit der Journalistin Susanne Offenbach waren Innovationen bei Planung und Baumaterial: Wie sieht das Gebäude der Zukunft aus? 

Ein Mitschnitt des 1.Gesprächs mit Sobek am 18.01.2015 im Haus der Geschichte ist als YouTube-Video zu sehen, ein Mitschnitt des 2.Gesprächs, das am 28.06.2015 in der Musikhochschule Stuttgart stattfand und an dem auch der ehemalige Ulmer Baubürgermeister Alexander Wetzig beteiligt war, kann ebenfalls auf YouTube verfolgt werden.   

Am Sonntag, dem 02. April 2017 beginnt um 11 Uhr eine neue Reihe mit Zeitzeugengesprächen unter dem Motto "Wozu heute noch Diplomaten?", die wiederum von Susanne Offenbach geführt werden. Der erste "Zeitzeuge" ist Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz und ehemaliger Botschafter in den USA und Großbritannien.  

HdM Stuttgart arbeitet mit Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften zusammen

Der Fachbeirat des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Data Science and Business Analytics der Hochschule der Medien (HdM) traf sich am 10. März 2017 mit Vertretern der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Die Stuttgarter Hochschule möchte in Zukunft enger mit der Schweizer Hochschule zusammenarbeiten. Die ZHAW ist eine Top-Adresse für die berufliche Weiterbildung in der Schweiz. 

Beim Thema Data Science and Business Analytics geht es um die Entdeckung bislang unbekannter Zusammenhänge in den riesigen, unternehmensinternen und -externen Datenbeständen, um daraus neues Wissen, zum Beispiel über neue Geschäftsmodelle, potenzielle Kunden oder neue Produkte, zu gewinnen. Die HdM hat das Studienangebot im letzten Wintersemester 2016/2017 eingerichtet. Zielgruppe sind Fachkräfte, die im Umfeld "Business Intelligence" und "Big Data" arbeiten oder dies planen.

Ein Fachbeirat begleitet die Weiterentwicklung des Studiengangs. Zu den Mitgliedern zählen Vertreter der Competence Center von Daimler, Bosch, Roche Diagnostics, der Lufthansa und der Otto Group. An der HdM diskutierten sie über die Herausforderungen rund um die Themen Business Intelligence, Data Science und Big Data. Einig waren sich die Mitglieder, dass das Verständnis der Konzepte wichtiger sei als die Beherrschung eines Software-Stacks eines Herstellers. Als Stack wird die Kombination von Softwarekomponenten bezeichnet, die zusammen eine Plattform bilden. Diese Inhalte deckt der berufsbegleitende Masterstudiengang ab.

Neues Logo für die Stuttgarter Hochschule der Medien

Zum Sommersemester 2017 führt die Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) ein neues Logo ein. Das aktuelle Logo greift in der Bildmarke die Striche des alten Logos auf und setzt diese neu zusammen. Durch die Anordnung setzen sich die Balken der Bildmarke so zusammen, dass "hdm"in Kleinbuchstaben erkennbar wird, wie bei einem Vexierbild. Außerdem bietet die Bildmarke Raum für Assoziationen. Geändert wurde an der Bildmarke auch die Farbigkeit: das Rot leuchtet frischer und heller. Insgesamt zeichnet sich das Logo durch eine klare Ästhetik und ein zeitloses Design aus.

Das Logo ist das Ergebnis eines Prozesses, der vor rund drei Jahren begann: Im Wintersemester 2014/2015 entstand die Idee, als Anpassung an die Medienentwicklung das länglich-rechteckige Logo, und im Zuge dessen auch das Corporate Design der Hochschule, zu überarbeiten. In studentischen Projektteams aus verschiedenen Studiengängen der HdM wurden Logo-Ideen entwickelt, die zum Ende des Sommersemesters 2015 vorgestellt und von einer Jury bewertet wurden. Ein Siegerteam wurde gekürt und dessen Idee mit einer Stuttgarter Designagentur optimiert. Den Prozess haben die Hochschulkommunikation sowie verschiedene Professoren der Hochschule, die im Design-Bereich lehren, unterstützt.

Das neue Logo der HdM

Mittwoch, 29. März 2017

Erteilung humanitärer Visa u. Rahmenbedingungen für ausländische Wahlkampfauftritte

Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages: 

Erteilung humanitärer Visa - das Urteil des EuGH vom 7. März 2017 in der Rs. C-638/16 PPU (X, X/ Belgien)

Verfassungs- und einfachrechtliche Rahmenbedingungen für „ausländische Wahlkampfauftritte“ 

Vergütung im Streit der Koalitionspartner

Mit dem Titel "Die individuelle Vergütung der Autoren taugt nicht für Hochschulen" gibt es in Tagesspiegel online eine (politische) Auseinandersetzung mit dem Thema:

http://www.tagesspiegel.de/wissen/streit-um-das-urheberrecht-die-individuelle-verguetung-der-autoren-taugt-nicht-fuer-hochschulen/19577030.html

Hier der erste Absatz: 
Vergütung ist sozusagen eine der Heiligen Kühe des Urheberrechts, die vom Eis zu bekommen äußerst schwierig ist. Das will ja auch eigentlich niemand. Vergütung soll sein. Die Frage, ob für die (genehmigungsfreie) Nutzung von urheberrechtsgeschützten Materialien vergütet werden soll, wird also nach herrschender Meinung eindeutig mit „ja“ beantwortet. Die Frage, wie vergütet werden soll, ist schon schwieriger. Da ist Streit vorprogrammiert.

Rainer Kuhlen 

GfWM newsletter & gfwm THEMEN

Der GfWM newsletter  liefert aktuelle Informationen über die Aktivitäten der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) sowie Berichte über die GfWM in den Regionen, ausgewählte Termine und Hinweise. Der GfWM newsletter wird seit 2004 alle zwei Monate herausgegeben. Veröffentlichungstermine: Anfang Februar, April, Juni, August, Oktober und Dezember.

gfwm THEMEN, das fachliche Magazin der GfWM, vermittelt Denkanstöße zum Umgang mit Information und Wissen. In exklusiven Beiträgen verbinden ExpertInnen und PraktikerInnen Theorie und Anwendung. Der Schwerpunkt liegt auf Ideen, Entwicklungen und Ergebnisse in einem qualitätsvollen Format. 

gfwm THEMEN spezial ist eine neue  Sonderreihe, in der Originaltexte und umfassende Arbeits- und Forschungsergebnisse aus der GfWM vorgestellt werden.

Der neueste GfWM newsletter (1/2017) wurde vor Kurzem veröffentlicht. Er steht Open Access zur Verfügung.   

Auch die neueste Ausgabe der gfwm THEMEN mit dem Schwerpunktthema GATEKEEPER steht im Netz zum kostenfreien Abruf bereit: "Gatekeeper (Torwächter) sind das Bindeglied im Informationsnetzwerk zwischen Organisation und ihrer Umwelt. Sie unterstützen und steuern den Fluss von Information und Wissen nach innen und nach aussen. Und sie entscheiden im Rahmen ihrer Aufgaben und Kompetenzen, was zum Nutzen der Organisation passieren soll. Aufgaben und Verantwortungen der Gatekeeper bieten also interessante Ansätze, mit denen Informations- und WissensarbeiterInnen ihre eigene Rolle mit Blick auf künftige Entwicklungen schärfen können."

Die bisher einzige erschienene Ausgabe von gfwm THEMEN spezial hat den Schwerpunkt "Die Zukunft des Kompetenzmanagements".

Seltenes Kartenfragment in der ULB Halle gefunden

In der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt (ULB) in Halle/Saale haben Mitarbeiter das Fragment einer Karte aus dem 16. Jahrhundert entdeckt. Sie zeigt verschiedene Szenen und Orte aus der Bibel. Bisher waren weltweit nur zwei Teile des insgesamt zwölfteiligen Werks des niederländischen Künstlers Herman van Borculo bekannt, darunter eines in der British Library in London. 

Das Kartenfragment ist in etwa so groß wie ein DIN-A3-Blatt und in historischem Niederländisch und Latein gehalten. Zu sehen ist zum Beispiel eine Szene, in der Jesus einen Taubstummen heilt oder die Legende des Heiligen Georgs, der einen Drachen tötet. An einigen Zeichnungen finden sich zusätzlich Hinweise auf die entsprechenden Stellen in der Bibel. 

Die Bibliotheks-Mitarbeiter fanden das Fragment bei Inventarisierungsarbeiten in der Kartensammlung der ULB. Ein Experte für historische Karten aus den Niederlanden in Amsterdam nahm sich des Themas an. Nach einiger Recherche stellte sich heraus: Bei dem Fragment handelt es sich um einen Teil der aus zwölf Blättern bestehenden "Karte des Heiligen Landes" des niederländischen Künstlers Herman van Borculo. Sie wurde wahrscheinlich um das Jahr 1540 angefertigt. Van Borculo war seinerzeit ein gefragter Künstler und lieferte zahlreiche Zeichnungen für Bücher und Karten. Außerdem stellte sich heraus, dass bisher nur zwei Teile der Karte bekannt waren: Eines befindet sich in der British Library in London, ein anderes ist in Privatbesitz. 

via https://idw-online.de/de/news670380

Collective Wisdom: An Exploration of Library, Archives and Museum Cultures

by the participants in the Library, Archives and Museum Conference Exchange project

 

Collective Wisdom: An Exploration of Library, Archives and Museum Cultures was written by the participants in the Library, Archives and Museum Conference Exchange project, in which 18 librarians, archivists and museum professionals explored cross-sector practices and culture, and potential for interdisciplinary collaboration and continuing education.

This project was part of the grant-funded and OCLC-managed Coalition to Advance Learning.
The cohort was charged to 1) Build stronger cross-sector relationships; 2) Increase understanding of sector cultures; and 3) Identify opportunities for collaborative continuing education or professional development. The white paper summarizes their in-depth efforts in each of these three areas.

Highlights:


  • Participants identified concerns that cut across all three professions, which include preservation and conservation; diversity, equity and inclusion; employment and workplace practices; sustainability (financial and environmental); and the need to become better advocates for ourselves as individuals, institutions, sectors and collectively across these sectors in order to secure needed resources and articulate our public value.
  • Participants examined opportunities for cross-sector collaboration, including graduate programs in library and information science and museum studies and smaller shared interest groups organized regionally across sectors.
  • Recommendations, ideas and actions for LAM cross-sector connection are provided in Appendix A, in a format inspired by Nexus LAB’s recent “Layers of Leadership” framework.
http://www.oclc.org/research/publications/2017/oclcresearch-collective-wisdom-lam-culture.html

Dienstag, 28. März 2017

Dissertationenliste 2016/2 der Universität Stuttgart

Die UB Stuttgart hat alle Dissertationen und Habilitationsschriften, die im Zeitraum Juli bis Dezember 2016 an der Universität Stuttgart abgeschlossen wurden, auf ihrer Website veröffentlicht.

Über 10.000 FreiDok plus-Einträge im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Mit dem letzten wöchentlichen Datenabzug durch die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) wurden Ende März 2017 über 10.000 Datensätze der UB Freiburg aus FreiDok plus im Katalog der DNB nachgewiesen. Durch den regelmäßigen, elektronischen Datenaustausch mit der Deutschen Nationalbibliothek werden die Titelinformationen aus dem Repositorium der Universität Freiburg FreiDok plus im Katalog der DNB nachgewiesen und die dazugehörigen Volltexte archiviert. Die Verwendung von Normdaten aus der Gemeinsamen Normdatei (GND) für Personen, Institutionen und Schlagwörter sorgt für qualitativ hochwertige Katalogeinträge, bei denen zum Beispiel die Titel automatisch den beteiligten Personen eindeutig zugeordnet werden können.

Neuerscheinung bei CrossAsia-eBooks

Auf CrossAsia-eBooks, der Open Access Publikationsplattform für die Asienwissenschaften, gibt es eine Neuerscheinung:

Die Historikerin Martina Franke untersucht in ihrer Dissertation Hoffnungsträger und  Sorgenkind Südasien: Westdeutsche Betrachtungen und Begegnungen zwischen 1947 und 1973 die Wahrnehmung der Länder Südasiens in einer sich wandelnden westdeutschen politischen Öffentlichkeit. Die medial transportierten Bilder von Jawaharlal Nehru, dem ersten indischen Ministerpräsidenten, und die Sichtweisen auf Ereignisse wie den indisch-portugiesischen Konflikt um Goa oder die deutsch-indische Zusammenarbeit am Stahlwerk in Rourkela verdeutlichen unterschiedliche Perspektiven. Die Wahrnehmung der politischen Entwicklung in Südasien bis Anfang der 1970er Jahre stand im Zusammenhang mit den Debatten um die Vergabe und Verwendung von Entwicklungshilfe. Dabei prägten generationelle Zugehörigkeiten und unterschiedliche Lebenserfahrungen die Eigen- und Fremdwahrnehmung. Das Buch ist die überarbeitete Fassung einer 2016 an der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin eingereichten Dissertation und steht als Gesamt-PDF zum Download auf CrossAsia-eBooks zur Verfügung, ebenso sind die Einzelkapitel als PDF hinterlegt.

Suche nach NS-Raubgut in der Württembergischen Landesbibliothek

Als erste Bibliothek im Bundesland Baden-Württemberg untersucht die Württembergische Landesbibliothek seit Juni 2016 ihre Bestände systematisch nach NS-Raubgut. Das Projekt wird zu gleichen Teilen finanziell gefördert von der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Die Laufzeit beträgt drei Jahre.

In dem Projekt werden sämtliche antiquarisch erworbenen Bände der 1950er und 1960er Jahre nach Besitzmerkmalen wie Exlibris, handschriftlichen Eintragungen oder Stempeln durchgesehen. Insgesamt handelt es sich dabei um circa 60.000 Bände. Die Funde werden in einer hauseigenen Allegro-Datenbank dokumentiert und in die entsprechenden überregionalen Verzeichnisse (z.B. Lost-Art-Datenbank, Provenienz-Wiki des GBV) sowie in den SWB-Verbundkatalog eingebracht.  Aus den Provenzienzmerkmalen in den Büchern lässt sich nur in wenigen Fällen eindeutig auf individuelle Personen oder Institutionen schließen. Es gibt große Unterschiede, wie genau sich aus diesen Merkmalen nachweisen lässt, dass es sich bei einem der gefundenen Bände tatsächlich um NS-Raubgut handelt. Um dem Rechnung zu tragen, werden die jeweiligen Bücher in verschiedene Kategorien eingeordnet, je nachdem, wie wahrscheinlich der Verdacht auf NS-Raubgut ist. Diese reichen von Kategorie 1 „geklärt, kein Raubgut“ über „unspezifisch“, „verdächtig“ bis hin zu „NS-Raubgut“ oder  „zurückgegeben“ bzw. „restituiert“.

Als verdächtig eingestufte Besitzmerkmale werden im ProvenienzWiki des GBV verzeichnet, um sie einer größeren Öffentlichkeit und vor allen Dingen auch anderen ProvenienzforscherInnen zugänglich zu machen. Daneben werden die verdächtigen Provenienzen sowohl im OPAC der WLB als auch im Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB) verzeichnet. Das Ziel ist die Rückgabe bzw. Restitution der geraubten Bücher an die Opfer bzw. deren Erben.

Projekt E.T.A. Hoffmann Portal geht in die zweite Runde

Das Folgeprojekt zum E.T.A. Hoffmann Portal ist genehmigt. Derzeit arbeitet die Staatsbibliothek zu Berlin kontinuierlich an der Optimierung der Funktionalitäten und der Erweiterung von Textbeiträgen und interaktiven Elementen. Parallel stellt sie aber auch schon die Weichen für ihr Folgeprojekt, das im Januar 2017 offiziell gestartet ist und zwei neue Schwerpunkte beinhaltet: die Digitalisierung von Hoffmanniana und die Erweiterung des Angebots auf Einflüsse und Rezeption.

Geplant ist die Digitalisierung von etwa 2.000 Bänden, darunter Erstausgaben, illustrierte Drucke, Autographe, frühe Forschungsliteratur und Werke, die E.T.A. Hoffmann nachweislich besessen hat. Hinzu kommen in Auswahl Werke, die Hoffmann in seinem Schaffen beeinflusst haben, sowie Werke, die Hoffmanns Motive aufgreifen oder ganz grundsätzlich durch Hoffmann beeinflusst wurden.

Die vielfältigen Einflüsse auf Hoffmann und die Rezeption seines Schaffens sind bisher nicht zentral dokumentiert, vor allem eine medienübergreifende Zusammenstellung und Präsentation ist ein Desiderat. In enger Zusammenarbeit mit der Wissenschaft soll ein Arbeitsinstrument geschaffen werden, das die relevanten Informationen zusammenführt, diese mit digitalen Primärmaterialien verknüpft und visuell aufbereitet zugänglich macht. Das Projekt versteht sich in diesem Punkt ein weiteres Mal als Entwickler und Etablierer einer neuen Infrastruktur, auf deren Basis nach Projektende kontinuierlich weitere Inhalte verschiedener Institutionen aufgenommen werden können.

Analog zu den Textbeiträgen und interaktiven Elementen werden in Kooperation mit Wissenschaft und Lehre Informationen zur Vermittlung von Hoffmanns Umfeld, seinen Einflüssen und der Rezeption durch andere Künstlerinnen und Künstler und Forscherinnen und Forscher bereitgestellt werden. So soll beispielsweise eine Netzwerkdarstellung Hoffmanns Bekanntenkreis veranschaulichen und Personenkonstellationen verdeutlichen, eine grafisch aufbereitete Rezeptionsanalyse soll den Bezug Hoffmanns zu Persönlichkeiten wie Peter Tschaikowski, Thomas Mann oder Franz Kafka aufzeigen.

Lyrik-Empfehlungen 2017

Kritikerinnen und Kritiker, Lyrikerinnen und Lyriker sowie Vertreter literarischer Institutionen haben elf deutschsprachige und elf ins Deutsche übersetzte Gedichtbände ausgewählt, die sie für besonders empfehlenswert halten. Beachtung gefunden haben die Neuerscheinungen von Anfang 2016 bis März 2017. Die Lyrik-Empfehlungen werden zum Welttag der Poesie am 21. März in über 60 Buchhandlungen und Bibliotheken präsentiert (http://www.lyrik-empfehlungen.de/2017).

Universität Freiburg übernimmt Sammlung zur Band "The Rolling Stones" mit mehr als 15.000 Tonträgern

Das Zentrum für Populäre Kultur und Musik (ZPKM) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg übernimmt eine wohl einzigartige Sammlung: Die „Reinhold Karpp Rolling Stones Collection“ umfasst mehr als 15.000 Tonträger, dazu eine Vielzahl von Büchern, Zeitungsausschnitten, Fankorrespondenz und Merchandise-Produkten, die von Basecaps über Spielzeug bis hin zu Uhren, Telefonkarten und sogar einem Flipperautomaten reichen. 

Die Familie des 2012 verstorbenen Sammlers Reinhold Karpp stellt das Depositum zunächst für zehn Jahre der Universität Freiburg zur Verfügung. Karpp war es ein Anliegen, dass die Sammlung als Einheit bestehen bleibt. Denn: Die „Reinhold Karpp Rolling Stones Collection“ macht anschaulich, wie wichtig die Medialität und Materialität für die Erforschung populärer Kulturen ist: Musik „materialisiert“ sich in Platten, CDs oder DVDs, aber auch in Form von Fanartikeln, Plakaten oder Fotos. Die Sammlung steht der Wissenschaft und Forschung zur Verfügung. In mittelfristiger Perspektive sollen die Exponate in einer Ausstellung der Öffentlichkeit gezeigt werden.

via https://idw-online.de/de/news670329

Inside London's Oldest Bookshop / By Laura Reynolds

From the outside, Hatchards is a true book lover's bookstore. The moss green exterior, curved bay windows and wooden frames are positively Dickensian. The knowledge that it's London's oldest bookshop makes it all the more delicious. ... [mehr] http://londonist.com/london/shopping/inside-london-s-oldest-bookshop

Literatur und Liebe: Schreibende Paare

"Schreibende Paare neigen eher dem Unglück und dem Scheitern zu", so Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Direktorin des Heine-Institut in Düsseldorf. Schriftsteller entwickelten mitunter Rituale und Marotten, Selbstsucht und Eitelkeit, erzählt sie im WDR 3 Samstagsgespräch. Die Geschichte zeigt aber auch: es gibt Gegenbeispiele.... [mehr] http://www1.wdr.de/kultur/buecher/schreiben-paare-literatur-100.html

J.-P. Sartre/Simone de Beauvoir; Rainer Maria Rilke/Lou Andreas-Salomé; Ivan Goll und seine Frau Claire; Max Frisch/Ingeborg Bachmann; Alfred de Musset/George Sand

Montag, 27. März 2017

Dossier zur Leipziger Buchmesse 2017 - Preise, Feste, Diskussionen

285.000 Besucher feierten nach Angaben der Leipziger Buchmesse in diesem Jahr das Buch und die Büchermacher, davon 285.000 auf dem Messegelände. Die Highlights der LBM 2017 finden Sie in diesem Dossier! ... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-leipziger_buchmesse_2017.1296700.html

Service der wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages: Kulturtourismus

http://www.bundestag.de/blob/500234/edb5b78460102c9f18f2a08e03110a43/kulturtourismus-data.pdf 

Das Online-Archiv der Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste steht zum Abruf bereit unter http://www.bundestag.de/analysen

leibniz: Meere

In seiner neuen Ausgabe widmet sich das Magazin der Leibniz-Gemeinschaft den Meeren (https://www.leibniz-gemeinschaft.de/medien/publikationen/journal/12017/).

EU-Urheberrechtsreform

Am 22.03.2017 fand in Brüssel eine Anhörung zur EU Urheberrechtsreform statt. Das Aktionsbündnis "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" hat dort die Interessen der Bibliotheken und des Bildungs- und Wissenschaftsbereichs insgesamt vertreten. Einen kurzen Bericht finden Sie unter https://www.ip-watch.org/2017/03/23/mining-new-reading/

via http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg60448.html

21 Möglichkeiten, wie man mit Buchblogs Geld verdienen kann

Immer wieder liest man von erfolgreichen Bloggern, die mit ihren Blogs monatlich vier- oder gar fünfstellige Summen verdienen. Geht das auch mit Buchblogs? Wer viel Zeit in Buchbesprechungen und Rezensionen investiert, stellt sich irgendwann die Frage: Kann ich mit meinem Buchblog nicht auch Geld verdienen oder gar davon leben? Kann mein Hobby zum Beruf werden? In einer umfassenden Übersicht stellen wir alle Möglichkeiten vor, beleuchten Vor- und Nachteile und bewerten die Gesamtsituation für Buchblogs in Deutschland.... [mehr] http://www.literaturcafe.de/moeglichkeiten-wie-man-mit-buchblogs-geld-verdienen-kann/

Freitag, 24. März 2017

Cornish life as captured on camera and recorded on reel

http://cornishmemory.com/ : Find photos, watch films, and listen to the stories of Cornwall's rich history from Victorian times to the present day

The Azook Community Interest Company is an organization dedicated to preserving the history and culture of Cornwall, England. One of their projects is cornishmemory.com, a website that hosts over 30,000 digitized photographs, postcards, and other items that highlight a variety of aspects of life in Cornwall over the past two centuries. This extensive collection can be browsed in a number of ways. Those familiar with Cornwall may want to browse items via the Map, where items are marked by pins. Alternatively, visitors can browse images by Collection, where items are arranged by photographer, historical organization, or theme. Collections include the Clive Carter Collection, which includes almost 2,000 images taken by photographer Clive Carter, who documented Cornish shipping and shipwrecks. Meanwhile, the Mac Waters Collection includes over 5,000 photographs collected by Waters, "a Cornishman who is imbued with ceaseless enthusiasm and energy for all things Cornish and the preservation of Cornish heritage." In addition, the Tamar Valley Area of Outstanding Natural Beauty collection features work by BBC's Planet Earth photographer, Ted Giffords, that document the gardens of the Tamar Valley region

Open Access – eventuell eine Alternative zur Fernleihe? (2)

Viele Fernleihbestellungen können wahrscheinlich genauso gut mit den Open-Access-Varianten der gewünschten Artikel erledigt werden. So gibt es aktuell erste Versuche (z.B. am Imperial College London), den Open Access Button auch in die Fernleihe zu integrieren (vgl. dazu auch den Blog-Eintrag vom 22. März 2017: Putting the OA into interlibrary loan. ) 

Darin ist zu lesen: "By filling 1,557 interlibrary loan requests with Open Access materials Indiana University-Purdue University Indianapolis experienced an estimated cost saving of over $27,000. The new Open Access Button library service provides the opportunity for libraries to see similar or greater cost savings while working in tandem with their existing interlibrary loan systems. Our system can help streamline interlibrary loan workflows, for example, by reducing unnecessary requests and automatically fulfilling requests with Open Access materials. The library service is being designed in partnership with the library community, and a pilot is now underway at Imperial College London. When an article isn’t immediately accessible the Open Access Button will automatically send a self-archiving request to the author with instructions for depositing into a repository, at the same time an interlibrary loan request is generated. This self-archived version may become available before a traditional interlibrary loan request is fulfilled. In the long term, this request system can play a significant role as a pull mechanism to close the gap between the number of articles that are legally allowed to be shared in some form (but aren’t) and the number that are actually made accessible."

Landeskulturbericht NRW 2017 - Rund um das Buch

Das Land Nordrhein-Westfalen hat durch das federführende Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport den bundesweit einzigen Landeskulturbericht herausgegeben und kommt für den Bereich „Rund um das Buch“ für den Zeitraum 2010 – 2014 zu ernüchternden Zahlen. So nahm die Zahl der Buchhandlungen, bewirkt durch den Amazon-Effekt, um 23,1% auf 846 ab. Die Zahl der öffentlichen Bibliotheken ging um 6,6% auf 1.551 zurück, die Zahl der Bibliotheken in kirchlicher Trägerschaft sogar um 7,3% auf 1.276.

Weitere Trendmeldungen lauten: Beschäftigte minus 12,5% (2014: 2.448) – verfügbare Medien minus 4,2% (2014: 23,5 Millionen) – Zahl der Entleihungen minus 6,5% (2014: 72,8 Millionen) – physische Besuche minus 6,7 Prozent (2014: 25,6 Millionen). Für öffentliche Bibliotheken wurden nominal 5,4% mehr ausgegeben (2014: 207,3 Millionen Euro). Die Zahl der Verlage stieg um 27,5 % auf 478.

Preis der Leipziger Buchmesse 2017

Der Preis der Leipziger Buchmesse geht in diesem Jahr an die Schriftstellerin Natascha Wodin für das autobiographische Buch über ihre Mutter "Sie kam aus Mariupol", an die Sachbuchautorin Barbara Stollberg-Rilinger für ihre Biographie "Maria Theresia" und an die Übersetzerin Eva Lüdi Kong für "Die Reise in den Westen".

Publikation der NEMO-Jahrestagung erschienen und online

Vom 10. bis 12. November 2016 fand im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe die Jah­restagung des Netzwerks Europäischer Museumsorganisationen (NEMO) zum Thema „Money matters: The Economic Value of Museums“ statt. Jetzt ist die Publikation zur Tagung mit Beiträgen zu Spill­Over­Effekten, innovativen Finanzierungsmo­dellen von Museen und neuen Kooperationsformen erschienen.  Die Publikation steht online zum Download zur Verfügung.

Urban Memory Infrastructure der New York Public Library

Was 2011 als kleine digitale Experimentiereinheit 'NYPL Labs' in der New York Public Library begann, entwickelte sich zu einer Ideenschmiede, die erprobt, wie die Bestände der Bibliothek digital nutzbar gemacht werden können. Ein Team aus Technikern, Bibliothekaren und Designern arbeitet u.a. an urbanen Erinnerungs-Infrastrukturen. Die umfangreichen Bestände wurden in nutzbare Daten verwandelt und mit Landkarten, Fotos, Speisekarten und Erinnerungen aus der Bürgerschaft angereichert. So entstand eine Reihe von vielschichtigen Projekten, die einen neuen Zugang zur urbanen Umgebung von Straßen, Gebäuden und Gesellschaft gewähren.

Staatsbibliothek zu Berlin erhält Förderung für den Ausbau des Bücherbestands

Die Staatsbibliothek zu Berlin erhält finanzielle Unterstützung des Bundes in Höhe von 7,75 Millionen Euro. Bei dieser Förderung für den Ausbau des Bücherbestands handelt es sich um eine Einmalzahlung. Mit dem Geld sollen einerseits die historischen Sammlungen ergänzt werden. So kann sich die Staatsbibliothek nun eine Bach-Kantate leisten, die sie schon länger erwerben wollte. Andererseits werden die Lücken in der modernen Wissenschaftsliteratur geschlossen und die Digitalisierung vorangetrieben.

Helmholtz Open Science Newsletter vom 22.03.2017

http://os.helmholtz.de/bewusstsein-schaerfen/newsletter/archiv/newsletter-61-vom-22032017/

Aus dem Inhalt:

Wert der Friedrich-Schiller-Universität Jena für Thüringen

Für jeden Euro Landesmittel, den der Freistaat Thüringen in die Friedrich-Schiller-Universität Jena investiert, entsteht Wirtschaftsleistung im Wert von 2,50 Euro in der Region. So lautet, kurz gefasst, das Resultat der umfangreichen Untersuchungen des Consulting-Unternehmens „DIW Econ“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin. Diese zusätzliche Wirtschaftsleistung erzeugt die Jenaer Universität als Arbeitgeber, Ausbilder und Investor. Sie ist somit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region und trägt damit nachdrücklich zu einer sehr guten Beschäftigungslage bei.

Die unabhängige Studie zur regionalökonomischen Bedeutung der Universität Jena belegt, dass die Universität und ihre über 18.000 Studierenden einen bedeutenden Anteil an der Wirtschaftsleistung, Beschäftigung und dem Steueraufkommen in Thüringen haben. Diese Effekte entstehen zum einen durch die Leistungen der Universität selbst, aber auch indirekt durch die Nachfrage der Universität nach regionalen Vorleistungen, z. B. Handwerkern, und die Konsumausgaben der Studierenden sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Im Jahr 2013 beliefen sich die direkten und indirekten Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der Uni Jena (ohne Klinikum) auf insgesamt 274 Mio. Euro und 5.262 Erwerbstätige im Freistaat, fassen die Studien-Autoren zusammen. Dadurch verbesserte sich auch die regionale Kaufkraft, so dass eine erhöhte Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen entstand. Diese regte über sog. „induzierte Effekte“ eine zusätzliche Wertschöpfung in Höhe von 79,1 Mio. Euro an, die mit weiteren 1.770 Erwerbstätigen verbunden ist. Allein das zusätzliche Steueraufkommen in Thüringen, das auf die FSU zurückzuführen ist, beläuft sich auf insgesamt 46,5 Mio. Euro.

Die wichtige Rolle der Universität Jena im Freistaat geht über die unmittelbaren, monetär vergleichsweise leicht quantifizierbaren Effekte hinaus. Sie produziert Innovationen und technologischen Fortschritt. Allerdings lassen sich die Auswirkungen der Forschungs- und Lehraktivitäten der Universität Jena im Rahmen des regionalen Innovationssystems nur näherungsweise quantifizieren. Eine vereinfachte Modell-Rechnung, die das von der Universität geschaffene Wissen als Produktionsfaktor wie Arbeit und Kapital behandelt, kommt zu folgendem Ergebnis: 2013 hat das „Wissenskapital“ als Produktionsfaktor einen Beitrag von knapp 528 Mio. Euro zum Bruttoinlandsprodukt geleistet. Davon wurden knapp 40 Prozent in der Region um Jena wirksam, was etwa 209 Mio. Euro entspricht.

Die Studie ist im Internet zu finden unter: http://diw-econ.de/wp-content/uploads/2017/03/DIW-Econ_Uni-Jena_v2.0.pdf 

via https://idw-online.de/de/news670122