Montag, 27. März 2017

Dossier zur Leipziger Buchmesse 2017 - Preise, Feste, Diskussionen

285.000 Besucher feierten nach Angaben der Leipziger Buchmesse in diesem Jahr das Buch und die Büchermacher, davon 285.000 auf dem Messegelände. Die Highlights der LBM 2017 finden Sie in diesem Dossier! ... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-leipziger_buchmesse_2017.1296700.html

Service der wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages: Kulturtourismus

http://www.bundestag.de/blob/500234/edb5b78460102c9f18f2a08e03110a43/kulturtourismus-data.pdf 

Das Online-Archiv der Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste steht zum Abruf bereit unter http://www.bundestag.de/analysen

leibniz: Meere

In seiner neuen Ausgabe widmet sich das Magazin der Leibniz-Gemeinschaft den Meeren (https://www.leibniz-gemeinschaft.de/medien/publikationen/journal/12017/).

EU-Urheberrechtsreform

Am 22.03.2017 fand in Brüssel eine Anhörung zur EU Urheberrechtsreform statt. Das Aktionsbündnis "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" hat dort die Interessen der Bibliotheken und des Bildungs- und Wissenschaftsbereichs insgesamt vertreten. Einen kurzen Bericht finden Sie unter https://www.ip-watch.org/2017/03/23/mining-new-reading/

via http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg60448.html

21 Möglichkeiten, wie man mit Buchblogs Geld verdienen kann

Immer wieder liest man von erfolgreichen Bloggern, die mit ihren Blogs monatlich vier- oder gar fünfstellige Summen verdienen. Geht das auch mit Buchblogs? Wer viel Zeit in Buchbesprechungen und Rezensionen investiert, stellt sich irgendwann die Frage: Kann ich mit meinem Buchblog nicht auch Geld verdienen oder gar davon leben? Kann mein Hobby zum Beruf werden? In einer umfassenden Übersicht stellen wir alle Möglichkeiten vor, beleuchten Vor- und Nachteile und bewerten die Gesamtsituation für Buchblogs in Deutschland.... [mehr] http://www.literaturcafe.de/moeglichkeiten-wie-man-mit-buchblogs-geld-verdienen-kann/

Freitag, 24. März 2017

Cornish life as captured on camera and recorded on reel

http://cornishmemory.com/ : Find photos, watch films, and listen to the stories of Cornwall's rich history from Victorian times to the present day

The Azook Community Interest Company is an organization dedicated to preserving the history and culture of Cornwall, England. One of their projects is cornishmemory.com, a website that hosts over 30,000 digitized photographs, postcards, and other items that highlight a variety of aspects of life in Cornwall over the past two centuries. This extensive collection can be browsed in a number of ways. Those familiar with Cornwall may want to browse items via the Map, where items are marked by pins. Alternatively, visitors can browse images by Collection, where items are arranged by photographer, historical organization, or theme. Collections include the Clive Carter Collection, which includes almost 2,000 images taken by photographer Clive Carter, who documented Cornish shipping and shipwrecks. Meanwhile, the Mac Waters Collection includes over 5,000 photographs collected by Waters, "a Cornishman who is imbued with ceaseless enthusiasm and energy for all things Cornish and the preservation of Cornish heritage." In addition, the Tamar Valley Area of Outstanding Natural Beauty collection features work by BBC's Planet Earth photographer, Ted Giffords, that document the gardens of the Tamar Valley region

Open Access – eventuell eine Alternative zur Fernleihe? (2)

Viele Fernleihbestellungen können wahrscheinlich genauso gut mit den Open-Access-Varianten der gewünschten Artikel erledigt werden. So gibt es aktuell erste Versuche (z.B. am Imperial College London), den Open Access Button auch in die Fernleihe zu integrieren (vgl. dazu auch den Blog-Eintrag vom 22. März 2017: Putting the OA into interlibrary loan. ) 

Darin ist zu lesen: "By filling 1,557 interlibrary loan requests with Open Access materials Indiana University-Purdue University Indianapolis experienced an estimated cost saving of over $27,000. The new Open Access Button library service provides the opportunity for libraries to see similar or greater cost savings while working in tandem with their existing interlibrary loan systems. Our system can help streamline interlibrary loan workflows, for example, by reducing unnecessary requests and automatically fulfilling requests with Open Access materials. The library service is being designed in partnership with the library community, and a pilot is now underway at Imperial College London. When an article isn’t immediately accessible the Open Access Button will automatically send a self-archiving request to the author with instructions for depositing into a repository, at the same time an interlibrary loan request is generated. This self-archived version may become available before a traditional interlibrary loan request is fulfilled. In the long term, this request system can play a significant role as a pull mechanism to close the gap between the number of articles that are legally allowed to be shared in some form (but aren’t) and the number that are actually made accessible."

Landeskulturbericht NRW 2017 - Rund um das Buch

Das Land Nordrhein-Westfalen hat durch das federführende Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport den bundesweit einzigen Landeskulturbericht herausgegeben und kommt für den Bereich „Rund um das Buch“ für den Zeitraum 2010 – 2014 zu ernüchternden Zahlen. So nahm die Zahl der Buchhandlungen, bewirkt durch den Amazon-Effekt, um 23,1% auf 846 ab. Die Zahl der öffentlichen Bibliotheken ging um 6,6% auf 1.551 zurück, die Zahl der Bibliotheken in kirchlicher Trägerschaft sogar um 7,3% auf 1.276.

Weitere Trendmeldungen lauten: Beschäftigte minus 12,5% (2014: 2.448) – verfügbare Medien minus 4,2% (2014: 23,5 Millionen) – Zahl der Entleihungen minus 6,5% (2014: 72,8 Millionen) – physische Besuche minus 6,7 Prozent (2014: 25,6 Millionen). Für öffentliche Bibliotheken wurden nominal 5,4% mehr ausgegeben (2014: 207,3 Millionen Euro). Die Zahl der Verlage stieg um 27,5 % auf 478.

Preis der Leipziger Buchmesse 2017

Der Preis der Leipziger Buchmesse geht in diesem Jahr an die Schriftstellerin Natascha Wodin für das autobiographische Buch über ihre Mutter "Sie kam aus Mariupol", an die Sachbuchautorin Barbara Stollberg-Rilinger für ihre Biographie "Maria Theresia" und an die Übersetzerin Eva Lüdi Kong für "Die Reise in den Westen".

Publikation der NEMO-Jahrestagung erschienen und online

Vom 10. bis 12. November 2016 fand im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe die Jah­restagung des Netzwerks Europäischer Museumsorganisationen (NEMO) zum Thema „Money matters: The Economic Value of Museums“ statt. Jetzt ist die Publikation zur Tagung mit Beiträgen zu Spill­Over­Effekten, innovativen Finanzierungsmo­dellen von Museen und neuen Kooperationsformen erschienen.  Die Publikation steht online zum Download zur Verfügung.

Urban Memory Infrastructure der New York Public Library

Was 2011 als kleine digitale Experimentiereinheit 'NYPL Labs' in der New York Public Library begann, entwickelte sich zu einer Ideenschmiede, die erprobt, wie die Bestände der Bibliothek digital nutzbar gemacht werden können. Ein Team aus Technikern, Bibliothekaren und Designern arbeitet u.a. an urbanen Erinnerungs-Infrastrukturen. Die umfangreichen Bestände wurden in nutzbare Daten verwandelt und mit Landkarten, Fotos, Speisekarten und Erinnerungen aus der Bürgerschaft angereichert. So entstand eine Reihe von vielschichtigen Projekten, die einen neuen Zugang zur urbanen Umgebung von Straßen, Gebäuden und Gesellschaft gewähren.

Staatsbibliothek zu Berlin erhält Förderung für den Ausbau des Bücherbestands

Die Staatsbibliothek zu Berlin erhält finanzielle Unterstützung des Bundes in Höhe von 7,75 Millionen Euro. Bei dieser Förderung für den Ausbau des Bücherbestands handelt es sich um eine Einmalzahlung. Mit dem Geld sollen einerseits die historischen Sammlungen ergänzt werden. So kann sich die Staatsbibliothek nun eine Bach-Kantate leisten, die sie schon länger erwerben wollte. Andererseits werden die Lücken in der modernen Wissenschaftsliteratur geschlossen und die Digitalisierung vorangetrieben.

Helmholtz Open Science Newsletter vom 22.03.2017

http://os.helmholtz.de/bewusstsein-schaerfen/newsletter/archiv/newsletter-61-vom-22032017/

Aus dem Inhalt:

Wert der Friedrich-Schiller-Universität Jena für Thüringen

Für jeden Euro Landesmittel, den der Freistaat Thüringen in die Friedrich-Schiller-Universität Jena investiert, entsteht Wirtschaftsleistung im Wert von 2,50 Euro in der Region. So lautet, kurz gefasst, das Resultat der umfangreichen Untersuchungen des Consulting-Unternehmens „DIW Econ“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin. Diese zusätzliche Wirtschaftsleistung erzeugt die Jenaer Universität als Arbeitgeber, Ausbilder und Investor. Sie ist somit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region und trägt damit nachdrücklich zu einer sehr guten Beschäftigungslage bei.

Die unabhängige Studie zur regionalökonomischen Bedeutung der Universität Jena belegt, dass die Universität und ihre über 18.000 Studierenden einen bedeutenden Anteil an der Wirtschaftsleistung, Beschäftigung und dem Steueraufkommen in Thüringen haben. Diese Effekte entstehen zum einen durch die Leistungen der Universität selbst, aber auch indirekt durch die Nachfrage der Universität nach regionalen Vorleistungen, z. B. Handwerkern, und die Konsumausgaben der Studierenden sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Im Jahr 2013 beliefen sich die direkten und indirekten Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der Uni Jena (ohne Klinikum) auf insgesamt 274 Mio. Euro und 5.262 Erwerbstätige im Freistaat, fassen die Studien-Autoren zusammen. Dadurch verbesserte sich auch die regionale Kaufkraft, so dass eine erhöhte Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen entstand. Diese regte über sog. „induzierte Effekte“ eine zusätzliche Wertschöpfung in Höhe von 79,1 Mio. Euro an, die mit weiteren 1.770 Erwerbstätigen verbunden ist. Allein das zusätzliche Steueraufkommen in Thüringen, das auf die FSU zurückzuführen ist, beläuft sich auf insgesamt 46,5 Mio. Euro.

Die wichtige Rolle der Universität Jena im Freistaat geht über die unmittelbaren, monetär vergleichsweise leicht quantifizierbaren Effekte hinaus. Sie produziert Innovationen und technologischen Fortschritt. Allerdings lassen sich die Auswirkungen der Forschungs- und Lehraktivitäten der Universität Jena im Rahmen des regionalen Innovationssystems nur näherungsweise quantifizieren. Eine vereinfachte Modell-Rechnung, die das von der Universität geschaffene Wissen als Produktionsfaktor wie Arbeit und Kapital behandelt, kommt zu folgendem Ergebnis: 2013 hat das „Wissenskapital“ als Produktionsfaktor einen Beitrag von knapp 528 Mio. Euro zum Bruttoinlandsprodukt geleistet. Davon wurden knapp 40 Prozent in der Region um Jena wirksam, was etwa 209 Mio. Euro entspricht.

Die Studie ist im Internet zu finden unter: http://diw-econ.de/wp-content/uploads/2017/03/DIW-Econ_Uni-Jena_v2.0.pdf 

via https://idw-online.de/de/news670122

Aktualisiertes Kompendium zum Internetrecht

Das Institut für Medienrecht der Universität Münster hat sein Kompendium zum Internetrecht grundlegend überarbeitet. Mitgewirkt hat laut dem Herausgeber Prof. Dr. Thomas Hoeren auch eine externe Studierendengruppe, die den Text komplett auf Mängel durchgeschaut hat. Ergänzt wurden 300 Urteile, 16 neue Gesetze und diverse Gesetzesinitiativen.

Facebook führt Anfechtungstool für Falschmeldungen ein

Ein Warndreieck markiert in den USA Facebookinhalte, die im Verdacht stehen, Fake-News zu sein. Auch in Deutschland könnten die Faktenchecks bald eingeführt werden.... [mehr] http://www.zeit.de/digital/internet/2017-03/fake-news-facebook-warnung-kennzeichnung-posts-netzwerk

Sprechender Sprachatlas von Niederbayern geht online

Die Bayerische Staatsbibliothek München und die Universität Passau stellen in einem Kooperationsprojekt den „Sprechenden Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald“ online. Die rund 6.000 Tondokumente aus 207 niederbayerischen und 22 tschechischen Orten wurden vom Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft der Universität Passau im Rahmen verschiedener sprachgeographischer Projekte über mehrere Jahre zusammengetragen und wissenschaftlich ausgewertet. Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) integrierte die Audiodateien in 32 digitale Karten, macht damit das Angebot über die Bayerische Landesbibliothek Online (BLO) zugänglich und sichert darüber hinaus dessen Langzeitarchivierung. Der Sprechende Sprachatlas von Bayern startete 2006 als erstes Audioprojekt der Bayerischen Landesbibliothek Online (BLO). Das digitale Angebot wird seither kontinuierlich fortentwickelt und um weitere bayerische Regionen erweitert.

Hochschulbibliothek Heilbronn ist „Ausgezeichnete Bibliothek“

Die Hochschulbibliothek Heilbronn hat sich als erste HAW-Bibliothek bundesweit erfolgreich auditieren lassen und wird als „Ausgezeichnete Bibliothek“ zertifiziert. Das schnelle Wachstum der Hochschule, die Vergrößerung auf inzwischen vier Standorte, der Wandel im Bibliothekswesen und die damit einhergehenden neuen Aufgaben und Dienstleistungen hatten 2014 die Bibliotheksleitung dazu bewogen, das Projekt „Ausgezeichnete Bibliothek“ zu starten. 

Mit Unterstützung des Instituts für Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung in Bibliotheken und Hochschulen (IQO) der HdM Stuttgart unter Leitung von Frau Prof. Cornelia Vonhof setzte sich Bibliotheksleiter Michael Schanbacher mit seinem dreizehnköpfigen Team folgende Projektziele:
  • Erhöhung der Zufriedenheit von Kunden, Mitarbeitern und Träger
  • Weiterentwicklung der zeitgemäßen und zukunftsfähigen Bibliotheksorganisation
  • Einführung eines ganzheitlichen Qualitätsmanagements
Um diese neben dem weiterhin bestehenden Bibliotheksalltag in zweieinhalb Jahren zu erreichen wurde eine Projektstelle „Qualitätsmanagement“ in der Bibliothek geschaffen und mit der Bibliothekarin Dagmar Dolch besetzt. Neben der Projektorganisation vor Ort hinterfragte sie mit dem Bibliotheksteam die bisherige Arbeit kritisch, unterstützte bei der Einführung neuer Methoden und Managementinstrumente, bei der Nutzerforschung und der kontinuierlichen Verbesserung von Dienstleistungen. Im Februar 2017 hat das Team der Hochschulbibliothek Heilbronn seine Arbeitsweise in einem Audit nach aus Wirtschaft und Industrie stammenden Qualitätsmanagementmodellen (EFQM und CAF) erfolgreich überprüfen lassen. Dabei konnten die Auditorinnen des IQO, Dipl.–Bibl. Ursula Jaksch und Prof. Cornelia Vonhof, der Hochschulbibliothek Heilbronn bestätigen, dass sie in der Projektlaufzeit Qualitätsmanagementmethoden eingeführt und eine Bibliothekskonzeption erstellt hat, strategisches Management umsetzt, Prozessmanagement sowie weitere Managementinstrumente anwendet und in höchstem Maße kundenorientiert arbeitet. Bundesweit dürfen sich nur wenige Bibliotheken „ausgezeichnet“ nennen. Bisher haben sich neun kommunale und eine wissenschaftliche Bibliothek erfolgreich zertifizieren lassen. Nun wird die Hochschulbibliothek Heilbronn den Kreis dieser exzellenten Bibliotheken als erste Bibliothek einer Hochschule für angewandte Wissenschaften erweitern. Am 18.05.2017 wird sie offiziell als „Ausgezeichnete Bibliothek“ geehrt und darf das Qualitätszertifikat anschließend drei Jahre führen.

Donnerstag, 23. März 2017

Bibliothekskampagne "Netzwerk Bibliothek"

Ein wichtiges Ziel der bundesweiten Bibliothekskampagne „Netzwerk Bibliothek“ liegt darin, die digitalen Angebote und Bildungsprojekte von Bibliotheken in Deutschland sichtbarer zu machen und auf diese Weise das Image von Bibliotheken in der breiten Öffentlichkeit zu modernisieren. Ein guter Schritt auf diesem Weg ist nach bald dreijähriger Kampagnenarbeit getan: Mehr als 1000 Bibliotheken haben sich mit ihren digitalen Angeboten bereits auf der Website von „Netzwerk Bibliothek“ eingetragen. Das sind die Vorteile:

- Jede Bibliothek, die sich einträgt, wird auf der Deutschlandkarte für ihre Nutzer such- und auffindbar – als lilafarbener Punkt mit digitalen Angeboten, als grüner Punkt bei einfachem Eintrag. 

- Alle Punkte zusammen zeigen eindrucksvoll, was Bibliotheken in Deutschland leisten.

- Eingetragene Bibliotheken erhalten auf „Netzwerk Bibliothek“ immer auch eine eigene Seite als moderne und übersichtliche Präsentationsfläche. Dort können Bibliothek sich  selbst vorstellen, ihre digitalen Angebote, Fotos und Eckdaten wie Öffnungszeiten usw. hinterlegen, und ihre Nutzer können sich so leicht über Ihre Angebote informieren.  

Und so kann man sich in das Netzwerk Bibliothek eintragen:
1. Besuchen Sie die Homepage von „Netzwerk Bibliothek“: https://netzwerk-bibliothek.de/de_DE/home 2. Rechts oben klicken Sie bitte auf „Für Bibliotheken“ 3. Gehen Sie auf  „Login/Registrieren“, um sich anzumelden oder neu zu registrieren 4. Klicken Sie dann rechts oben auf „Angebote und Services eintragen“ 5. Links oben erscheint ein Hilfstext mit weiterführenden Links 6. Gehen Sie auf „cb-adress“ um Ihre Adresse einzutragen und ihre Angebote zu spezifizieren 7. Nutzen Sie dafür bitte auch die bereitgestellte „Kurzanleitung“.

NMC Horizon Report - 2017 Library Edition veröffentlicht

Am 23.03.2017 ist der Horizon Report - 2017 Library Edition erschienen. Der renommierte englischsprachige Bericht stellt bereits zum dritten Mal Trends, Technologien und Herausforderungen der kommenden fünf Jahre für wissenschaftliche Bibliotheken vor (Download des Berichts http://cdn.nmc.org/media/2017-nmc-horizon-report-library-EN.pdf).      

Musikhistorische Sammlung Jehle im Stauffenberg-Schloss in Lautlingen

Von meinem Ausflug nach Albstadt-Lautlingen zum Stauffenberg-Schloss am 22.03.2017 habe ich eine "Entdeckung" mit nach Stuttgart gebracht, die noch weitgehend unbekannt ist (vielleicht täusche ich mich aber). 

Mein Interesse galt in erster Linie der Stauffenberg-Gedenkstätte, die sich im Schloss befindet: Die Ausstellung dokumentiert den Werdegang des Widerstandskämpfers Claus Schenk Graf von Stauffenberg, angefangen von seinen Jugendjahren, seiner Erziehung und Ausbildung, seiner Einstellung zum Nationalsozialismus bis hin zu seinem Wandel vom Befürworter zum entschiedenen Gegner der NS-Politik. Darüber hinaus wird auch die Rezeptionsgeschichte des Widerstands nach Kriegsende ausführlich beleuchtet. Neben den Ereignissen um den 20. Juli 1944 nimmt die Familiengeschichte der Stauffenbergs in der Ausstellung breiten Raum ein. Familienfotos, Briefe, Gedichte und verschiedene Objekte aus dem ehemaligen Schlosshaushalt illustrieren das Alltagsleben der Familie Stauffenberg im Lautlinger Schloss. Faszinierend war für mich vor allem, am Ort des "Geschehens" gewesen zu sein. Ich kann mir jetzt viel besser vorstellen, wie z.B die Gestapo durch das Tor in den Schlosshof fuhr und die Familie in Sippenhaft nahm. Auch die Objekte aus der Jugendzeit der Brüder Stauffenberg (wie die noch erhaltenen Ski) machen die Biographien von Claus, der noch am Abend des 20.07.1944 nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler im Hof des Bendlerblocks erschossen wurde, Berthold, der einen Monat nach seinem Bruder am 10.08.1944 in Plötzensee erhängt wurde, und Alexander ungemein anschaulich.
Schloss Stauffenberg in Albstadt-Lautlingen
Fotos und Büsten von Claus, seinen Brüdern und seinem Vater

Jetzt aber zur "Entdeckung", der Musikhistorischen Sammlung Jehle, die auf der Website von Albstadt vorgestellt wird (https://www.albstadt.de/Musikhistorische-Sammlung-Jehle):

"Die Musikhistorische Sammlung Jehle umfasst Streich- und Zupf-, Holz- und Blechblas- und vor allem Tasteninstrumente. Besonders schöne Stücke sind ein Cembalo des ausgehenden 17. Jahrhunderts, ein Hammerklavier (um 1780), das Mozarts Klavierbauer Johann Andreas Stein zugeschrieben wird, und ein repräsentativ gestalteter Schrankflügel aus dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts. Anhand der ausgestellten Instrumente können Besucher die Entwicklung des Klavierbaus lückenlos nachvollziehen. Im Dachgeschoß befindet sich die komplett eingerichtete Werkstatt des Geigenbauers Herbert Moritz Mönnig, der von 1934 bis 1975 im obersten Stock des Musikhauses Johannes Jehle in Ebingen gearbeitet hat. Zur Sammlung gehört eine umfangreiche Bibliothek: Noten, Liederbücher, Gesang-, Choral- und Messbücher (ab dem 16. Jahrhundert), Fachliteratur auf den Gebieten Musiktheorie, Musikgeschichte, Instrumentenbau, Instrumentenbauer , Firmengeschichte, zahlreiche Fachzeitschriften, Autographen (Kompositionen, Briefe etc.), außerdem eine umfangreiche Sammlung teils handkolorierter Bilder (ab etwa 1840). Die Bibliothek ist eine Präsenzbibliothek."
Komplette Geigenbauer-Werkstatt von Herbert Moritz Mönnig

Es gibt auch ein Bestandsverzeichnis, das bereits in der vierten Überarbeitung vorliegt (Stand: April 2015). In dem Verzeichnis sind nicht nur die historischen Musikinstrumente aufgelistet, sondern auch die umfangreichen Bibliotheksbestände. Überrascht hat mich u.a. die Vielfalt der Gesangbücher, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Das Bestandsverzeichnis kann unter https://www.albstadt.de/uploads/142996587858.11.pdf abgerufen werden.    

    

ZfBB 63 (2016) H.5-6

http://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jpvolume_00283823 

Schwerpunktthema: Nächste Generation - Bibliotheksverbünde

Zum Stand des Projektes „Cloudbasierte Infrastruktur für Bibliotheksdaten“ (CIB) / Mathias Kratzer; Stefan Lohrum; Uwe Risch; Peter Thiessen

Katalogisierung in der Datenwolke / Rita Albrecht; Gabriele Meßmer; Beate Rusch; Peter Thiessen

Die Common Bibliographic Data Zone (CBDZ) – ein Werkstattbericht / Günther Hupfer; Michaela Sieber

Ein Katalog für zehn Bundeländer und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz – Ein Beitrag von BSZ und VZG / Volker Conradt; Reiner Diedrichs

Die Anbindung von Alma an den SWB-Verbund am Beispiel der UB Mannheim / Volker Conradt; Christian Hänger; Annette Klein


Neues bei adlr.link zum Sommersemester 2017

Das Suchportal von adlr.link, dem Literaturnachweis-Portal für alle WissenschaftlerInnen, die in den Kommunikations- und Medienwissenschaften und den angrenzenden Fachdisziplinen forschen und arbeiten, wurde zum Beginn des Sommersemesters 2017 noch nutzerfreundlicher gestaltet. Die Neuerungen kurz im Überblick:

--- Zugang zu einzelnen Titeln --- Bei den Titelanzeigen sind in einer blauen Box immer alle Möglichkeiten zu finden, zum Volltext eines Titels zu gelangen. Details: http://bit.ly/2nm7iBq 

--- Vereinfachte Anmeldung --- Jeder kann sich ab sofort bei adlr.link anmelden, um unsere Recherchetools nutzen zu können - auch Studierende. Details: http://bit.ly/2mrZZcf 

--- Neue Titel in adlr.link --- Über einen Link auf der Startseite sind alle neuen Titel im Katalog auf einen Blick zu sehen. Details: http://bit.ly/2o3SdSo 

--- Integration des Verbundkatalogs Film --- Die Bestände des ehemals vom KOBV betriebenen Verbundkatalogs Film werden nun in adlr.link nachgewiesen. Details: http://bit.ly/2o3uzFi

Bach-Noten von Mendelssohn werden in Zürich versteigert

Eine wiederentdeckte Musikhandschrift mit Stücken aus Johann Sebastian Bachs "Matthäuspassion" soll am 01. April 2017 in Zürich unter den Hammer kommen. Dabei handelt es sich um ein Manuskript aus der Feder des 21-jährigen Felix Mendelssohn Bartholdy, wie aus einer handschriftlichen Anmerkung im Innendeckel des Einbandes hervorgeht. Laut dieser Eintragung hat Mendelssohn die Arien für die Schwester seines Freundes Julius Schubring abgeschrieben.

Die Noten, die sich im Besitz einer deutschen Familie befinden, werden am 01. April beim Schweizer Auktionshaus Koller neben weiteren seltenen Manuskipten angeboten. Der Wert wird auf bis zu 160.000 Franken geschätzt, was einer Summe von umgerechnet rund 150.000 Euro entspricht. Mit der ersten Aufführung der "Matthäuspassion" nach Bachs Tod begründeten Felix Mendelssohn Bartholdy und die Berliner Singakademie am 11. März 1829 die "Bach-Renaissance". Mendelssohn, der mit Bachs Musik aufgewachsen war, begeisterte sich schon früh für die in Vergessenheit geratene "Matthäuspassion". Gemeinsam mit einem Freund setzte er sich für ihre Wiederaufführung ein. Dafür kürzte Mendelssohn allerdings das Werk und rückte den Chor in den Mittelpunkt.

Keine wichtige Rolle

Im Weißen Haus versuchte Trumps Sprecher Sean Spicer die Rolle des vermeintlich russlandfreundlichen Wahlkampfmanagers Paul Manafort schönzureden. Dieser hätte nur eine sehr begrenzte Rolle in einem sehr begrenzten Zeitraum gespielt. Unter dem Hashtag #VeryLimitedRole übertraf sich daraufhin das Netz gegenseitig mit Untertreibungen, wer alles in der Weltgeschichte keine große Rolle gespielt habe. Beispiele: Der Eisberg habe keine wichtige Rolle beim Untergang der Titanic gespielt, Jesus habe keinen wichtigen Anteil an der Bibel, George Lucas habe keinen wichtigen Anteil an Star Wars… Die besten Tweets sind zu finden unter jetzt.de.

Neue Publikationen in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft

Simone Beeler
Sonntagsöffnungszeiten in öffentlichen Bibliotheken in der Schweiz
Das Thema Sonntagsöffnungszeiten in öffentlichen Bibliotheken rückte im Laufe der letzten Jahre verstärkt in den Fokus der Bibliothekswelt. Zeichen davon sind mehrere Bibliotheken, die im Jahr 2015 Sonntagsöffnungszeiten eingeführt haben. Im Zentrum dieser Arbeit stehen neben den Erfahrungen, welche Bibliotheken mit Sonntagsöffnungszeiten in der Schweiz gemacht haben, die Organisation des Sonntagsbetriebs, Fragen der Finanzierung und rechtlichen Aspekte einer Sonntagsöffnung sowie die Reaktion des Bibliothekpersonals und der Bibliothekskunden auf diese Neuerung. Ausgangspunkt ist dafür eine Analyse von sechs Bibliotheken in der Deutschschweiz mit Sonntagsöffnungszeiten. Diese zeigt auf, dass ein Kundenbedürfnis nach Sonntagsöffnungszeiten besteht und die Bibliotheken mit einem solchen Angebot ihren Aufgaben in der heutigen Dienstleistungsgesellschaft gerecht werden. Aus den Ergebnissen der Analyse resultiert  ein Leitfaden, der an Bibliotheken gerichtet ist, welche sich mit der Einführung von Sonntagsöffnungszeiten beschäftigen.

Marco Humbel
Die Umsetzung von Open Data an Wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz - Eine qualitative Untersuchung
Unter dem Stichwort Open Data wird unter anderem die Bereitstellung von Digitalisaten unter freien Lizenzen verstanden. Nationale und internationale Studien haben ergeben, dass Gedächtnisinstitutionen in den nächsten Jahren vermehrt Konzepte von Open Data umsetzen werden. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage wie die Umsetzung von Open Data in Wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz konkret aussieht. Die Untersuchung erfolgte anhand einer Literaturanalyse aktueller Studien, einer Analyse der Open Content Plattformen mithilfe von Personas und Experteninterviews. Bezüglich der Umsetzung von Open Data gestaltet sich ein heterogenes Bild. Nicht alle Plattformen stellen die Digitalisate von gemeinfreien Werken unter freien Lizenzen zur Verfügung.  Derzeit findet aber ein Sinneswandel statt und die Zeichen stehen auf einer weiteren Öffnung der Plattformen. Auch wenn derzeit kaum Open Data Policies bestehen, so ist ein Bewusstsein für die Thematik vorhanden und man arbeitet an entsprechenden Strategien. Hindernisse in der Umsetzung werden vor allem in fehlenden Ressourcen und mangelndem technischen Know-how gesehen. Die Ergebnisse dieser qualitativen Untersuchung können diejenigen der bestehenden Studien mehrheitlich bestätigen.

Flurina Huonder
Medieninhaltsanalyse Big Data -  Big Data, Datenschutz und Privatsphäre in Schweizer und US-amerikanischen Zeitungen
Die Digitalisierung und technologische Entwicklung, welche Big Data vorantreiben, beein­flussen zunehmend unser Leben. Jeden Tag fallen grössere Datenvolumen an und dies immer schneller. Mit Big Data werden neue Geschäftsmodelle entwickelt, welche die Wirtschaft revolutionieren. Jedoch gibt es bei Big Data auch eine Kehrseite - über Daten­schutzfragen sowie Eingriffe in die Privatsphäre darf nicht hinweggesehen werden. Diese Masterthesis geht der Frage nach, wie Big Data in den Schweizer und den US-amerikani­schen Medien dargestellt wird; der Fokus liegt dabei auf der Versicherungsbranche. Dazu wurde eine zweistufige Inhaltsanalyse mit sechs ausgewählten Zeitungen aus der Schweiz sowie den USA durchgeführt. In einem ersten Schritt wurden die Artikel mittels einer computergestützten Inhaltsanalyse codiert. In einem zweiten Schritt wurde eine Auswahl an Artikeln manuell codiert. Die Ergebnisse führen formale als auch thematische Unterschiede zwischen den Zeitungen und Ländern auf.

Die Arbeiten stehen - wie alle weiteren Veröffentlichungen der Churer Schriften zur Informationswissenschaft - zum kostenlosen Download bereit unter http://www.htwchur.ch/digital-science/forschung-und-dienstleistung/churer-schriften.html .