Dienstag, 23. Januar 2018

Funding Libraries Is The Way To Beat ‘Fake News’ / Lisa Eve Cheby

I remember the days when we all got our news in the morning or evening at 5 o’clock, 6 o’clock or 11 o’clock from one of the three or four channels we trained our antenna to transmit into our television. We all had to listen to the same broadcast on TV and a few selections of local radio and papers and magazines. I am not being nostalgic, rather just remembering there was a time when we had no choice but to go to sleep and wait for the next news cycle to know who won the election the day before.  I am sure, in the days of print and broadcast TV there were the journalists and politicians who were up all night waiting by news ticker, or earlier the telegraph, keeping vigil as the average worker slept for another day of work.  Today, we all are watchers of our personal buzz as the tickers have multiplied and sped up, our own personal daily state of crisis.  The buzz around ‘fake news’ may be one of the loudest. In our perpetual state of crisis, it is like the boy who cried wolf, it is the red herring distracting us from the actual state of crisis that is being constructed by fake ‘fake news.’ ... Just as teachers are experts in their subject matter, librarians are experts in the organization and retrieval of information. We are experts on how to create search strategies and navigate scholarly databases, many now online. We help educators at all levels help their students, maintaining print and digital collections to support curriculum and research. Libraries are often in forefront of technology, particularly in relation to organization and presentation of information, and teacher librarians are leaders on campuses for implementing technology and promoting digital citizenship. ... [mehr] https://entropymag.org/funding-libraries-is-the-way-to-beat-fake-news/     

50. Jahrestag der ostdeutschen Familienserie "Neumann - 2 x klingeln"

Hinweis des Deutschen Rundfunkarchivs (DRA) auf den 50. Jahrestag der Familienserie von Radio DDR I "Neumann - 2 x klingeln" mit vier Hörzitaten und einem Videozitat.

http://www.dra.de/online/hinweisdienste/ereignis/2018/februar3.html

Lernort Bibliothek: Auf dem Weg in die digitale Zukunft

Die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW bei der Bezirksregierung Düsseldorf hat eine Handreichung zur EDV-technischen Infrastruktur in Öffentlichen Bibliotheken herausgegeben, die als PDF heruntergeladen werden kann. Im vergangenen Jahr hat sich die Fachstelle in Kooperation mit einem IT-Berater und vier Öffentlichen Bibliotheken die technische Ausstattung von ÖBs näher angeschaut. Herausgekommen ist ein Papier mit Erläuterungen und Entscheidungshilfen. Der nun vorliegende Empfehlungskatalog stellt eine Handreichung dar, die Öffentlichen Bibliotheken und ihren Trägern vielfältige und qualifizierte Anregungen bei der Ausgestaltung der EDV-technischen Ausstattung der jeweiligen Einrichtung bieten will.

via http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg62609.html

3D-Museum der Universität Tübingen im Internet

Das eScience-Center und das Museum der Universität Tübingen (MUT) präsentieren derzeit ein 3D-Museum im Internet. Die dreidimensionalen Modelle von Objekten verschiedener Sammlungsbestände sind online unter https://www.unimuseum.uni-tuebingen.de/index.php?id=345 für jeden Internet-Nutzer zugänglich. Bereits 28 Objekte wurden digital so aufbereitet, dass dreh- und zoombare Ansichten der Exponate zu einem besonderen Erlebnis für die Online-Besucher werden.

Mit bildgebenden Verfahren und 3D-Scanning wurden nicht nur Objekte, sondern auch Räume digital erfasst. Zu den so generierten 3D-Modellen gehören zum Beispiel ein ausgestopfter Kiwi, das Modell einer präparierten Leiche oder die ägyptische Opferkammer im Museum Alte Kulturen. Die Modelle lassen sich kostenlos herunterladen und sogar in 3D ausdrucken. Mit Hilfe einer speziellen VR-Brille lassen sich im Museum selbst alle Objekte in der Virtual Reality maßstabsgerecht und fotorealistisch darstellen. Zugleich erlaubt es auch die Kombination und den Vergleich von Objekten, die sich nicht am gleichen Ort befinden.

Mit gutem Recht erinnern: Open Access-Veröffentlichung der Hamburg University Press

http://blogs.sub.uni-hamburg.de/hup/products-page/publikationen/153/

Gedanken zur Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen des kulturellen Erbes in der digitalen Welt

Herausgeber/inKlimpel, Paul

Beger, Gabriele ; Dreier, Thomas; de la Durantaye, Katharina; Hänger, Andrea; Hinte, Oliver; Jacob, Sylvia; Jaszi, Peter; Kretschmer, Martin; Niggemann, Elisabeth; Preißler, Dietmar; Reda, Julia; Steinhauer, Eric; Steinhau, Henry; Weitzmann, John Hendrik; Fischer, Veronika; Klimpel, Paul; O'Hanian, Hunter

Das Recht, insbesondere das Urheberrecht, hat große Auswirkungen darauf, was von dem großen Reichtum unseres kulturellen Erbes im kollektiven Gedächtnis verbleibt. In der digitalen Welt, in der alles Kopie und damit – im urheberrechtlichen Sinne – Vervielfältigung ist, ist auch jede Nutzung des kulturellen Erbes urheberrechtlich relevant. Auf der anderen Seite leben wir in Zeiten einer rasanten Medienentwicklung und eines Überflusses an Informationen, Bildern, Filmen und Texten. Umso größer ist die Herausforderung, die Erinnerung an unser kulturelles Erbe wachzuhalten. Es ist also eine Frage der kulturellen Selbstbehauptung, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Umgang mit unserem kulturellen Erbe gesetzt werden. Was nicht online gefunden werden kann, wird zunehmend verschwinden. Insofern können die Auswirkungen eines unausgewogenen Urheberrechts, das das kulturelle Erbe nicht ausreichend berücksichtigt, dramatisch sein.
Dieses Buch versammelt verschiedene Vorschläge und Überlegungen, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert werden können, um eine stärkere Präsenz auch des urheberrechtlich geschützten kulturellen Erbes im Netz zu ermöglichen. Verfasst sind diese Vorschläge von Experten aus den Gedächtnisinstitutionen sowie aus der Rechtswissenschaft und Politik, mithin von Autoren, die mit den internationalen Rahmenbedingungen und dem urheberrechtlichen Diskurs in Deutschland gut vertraut sind.

  1. „Hamburger Note zur Digitalisierung des kulturellen Erbes“
    HUP_Klimpel_Erinnern_Hamburger_Note.pdf
  2. Warum dieses Buch
    (Klimpel, Paul)
    HUP_Klimpel_Erinnern_Klimpel.pdf
  3. Archivierung: ein Plädoyer für eine Bereichsausnahme
    (Beger, Gabriele)
    HUP_Klimpel_Erinnern_Beger.pdf
  4. Urheberrecht im Archiv: das Beispiel des Bundesarchivs
    (Hänger, Andrea)
    HUP_Klimpel_Erinnern_Haenger.pdf
  5. Kulturelles Erbe befreien: zur Notwendigkeit einer europäischen Lösung
    (Reda, Julia)
    HUP_Klimpel_Erinnern_Reda.pdf
  6. Museen: digitaler Erhalt und digitale Sichtbarkeit
    (Dreier, Thomas; Fischer, Veronika)
    HUP_Klimpel_Erinnern_Dreier_Fischer.pdf
  7. Bilder-Los: digitale Welt, Urheberrecht und Museen
    (Preißler, Dietmar)
    HUP_Klimpel_Erinnern_Preissler.pdf
  8. Nach 25 Jahren ist Schluss
    (Hinte, Oliver)
    HUP_Klimpel_Erinnern_Hinte.pdf
  9. Niemand hat etwas davon, wenn Werke nicht genutzt werden können
    (Kretschmer, Martin)
    HUP_Klimpel_Erinnern_Kretschmer.pdf
  10. Neues Leben für vergriffene Werke
    (Niggemann, Elisabeth)
    HUP_Klimpel_Erinnern_Niggemann.pdf
  11. Primat der Verfügbarkeit „verwaister Werke“
    (Weitzmann, John Hendrik)
    HUP_Klimpel_Erinnern_Weitzmann.pdf
  12. Recht als Risiko für das kulturelle Gedächtnis
    (Steinhauer, Eric)
    HUP_Klimpel_Erinnern_Steinhauer.pdf
  13. Das kulturelle Gedächtnis als Kollateralschaden der „Copyright Wars“
    (de la Durantaye, Katharina)
    HUP_Klimpel_Erinnern_Durantaye.pdf
  14. Konkretisierung der US-amerikanischen Fair-Use- Doktrin durch die verkehrsbeteiligten Kreise
    (Jacob, Sylvia)
    HUP_Klimpel_Erinnern_Jacob.pdf
  15. Best Practice-Leitfaden für die angemessene Verwendung (Fair Use)
    (O'Hanian, Hunter)
    HUP_Klimpel_Erinnern_Hanian.pdf
  16. Fair Use heute
    (Jaszi, Peter)
    HUP_Klimpel_Erinnern_Jaszi.pdf
  17. Autorinnen und Autoren
    HUP_Klimpel_Erinnern_Autorinnen.pdf

Die weggeworfene Bibliothek

Alle Bücher dieser Bibliothek wurden aus den Abfalltonnen der türkischen Hauptstadt geborgen, nachdem ihre früheren Besitzer dafür keinen Nutzern mehr hatten. ... [mehr] http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/von-muellmaennern-gerettet-die-weggeworfene-bibliothek-15409463.html

Deutsche Nutzer unsicher übers Urheberrecht

Viele Internetnutzer in Deutschland sind unsicher, was beim Medienkonsum im Netz erlaubt ist und was nicht. Wer Inhalte aus illegalen Quellen konsumiert, tut das vor allem, weil es kostenfrei, bequem und schnell ist. Das gehört zu den Ergebnissen einer Befragung deutscher Internetnutzer, die das Max-Planck-Institut veröffentlicht hat.... [mehr] https://irights.info/artikel/forscher-deutsche-nutzer-unsicher-uebers-urheberrecht/28901

Bundesinstitut für Berufsbildung fördert freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bietet ab Erscheinungsjahr 2018 seine  Fachpublikationen kostenfrei im zitierfreundlichen PDF-Format in seinem Internetangebot zum Herunterladen an („Goldener Weg“). Ein Großteil der Publikationen steht darüber hinaus auch weiterhin gedruckt über das sogenannte „Print-on-Demand-Verfahren“ zur Verfügung. Für dieses kostenpflichtige Angebot konnte ein neuer Rahmenvertragspartner gewonnen werden, der Verlag Barbara Budrich aus Leverkusen. Gedruckte Publikationen des BIBB, die vor 2018 erschienen sind, können weiterhin über den ehemaligen Rahmenvertragspartner des BIBB, den W. Bertelsmann Verlag (wbv) in Bielefeld, bezogen werden.

Open Access-Strategie des BIBB

Fachpublikationen des BIBB

Bibliothekskatalog des BIBB

via https://idw-online.de/de/news687732 

TIB Hannover und WTI Frankfurt führen Angebot der Dokumentation Kraftfahrwesen e.V. (DKF) fort

Nach 43 Jahren hat die Dokumentation Kraftfahrwesen e.V. (DKF) zum Jahresende 2017 ihren Geschäftsbetrieb eingestellt. Zentrale Dienstleistungen werden mit der Übernahme der relevanten Bestände durch die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften in Hannover und die Fortführung der DKF-Literaturdatenbank durch die WTI-Frankfurt sichergestellt.

WTI steht für Wissenschaftlich-Technische Informationen und legt ihren Schwerpunkt auf schnellen Zugang zu Fachinformationen aus Technik und Management. So ist die WTI seit ihrer Gründung im Jahr 2011 zu einem führenden Anbieter von anwendungsorientiertem Wissen und praxisrelevanten Forschungsergebnissen für Wissenschaft und Wirtschaft geworden. Die bisherigen DKF-Mitglieder erhalten über die kommenden fünf Jahre 15 Prozent Rabatt für die Nutzung der Informationsdienstleistungen aus der DKF-Datenbank.  

bwDataBib gestartet — Digitale Langzeitarchivierung in Baden-Württemberg

E-Books, E-Journals, Online-Dissertationen, digitalisierte Handschriften und Alte Drucke – Bibliotheken sehen sich heute vor der Herausforderung, die Langzeitarchivierung unterschiedlichster Daten für die Wissenschaft zu sichern. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt bwDataBib, gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, geht diese Herausforderungen an. Projektpartner sind die Universitätsbibliotheken Freiburg, Stuttgart und Tübingen, die Badische Landesbibliothek, das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg sowie, als technische Dienstleister, das Zentrum für Datenverarbeitung der Universität Tübingen und das Rechenzentrum der Universität Freiburg. Im Projekt bewerten die Partner verfügbare Langzeitarchivierungslösungen anhand funktionaler, technischer und wirtschaftlicher Kriterien mit dem Ziel, umsetzungsfähige Empfehlungen für eine Landeslösung der Langzeitarchivierung dieser Daten in Baden-Württemberg zu formulieren.

Das Projekt bwDataBib ist in zwei Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase steht die Analyse und Dokumentation der heterogenen Ausgangssituation im Zentrum: Die verschiedenen Daten-Typen, -Volumen und -Zuwächse sowie die vorhandenen Repositorien und Datenbanken als Quellsysteme und die jeweiligen Archivierungsanforderungen werden erhoben. Zudem werden die für Datenhaltung und Endnutzer aktuell verwendeten Repositorien und Systeme auf technische Gegebenheiten, Metadatenformate und Exportschnittstellen hin untersucht. Aus den Ergebnissen entsteht ein Evaluationsraster, welches die Grundlage für die zweite Phase bildet. Der Schwerpunkt liegt auf drei Objektbereichen: Retrodigitalisate, genuin digitale Publikationen wie Dissertationen und andere Hochschulpublikationen sowie (kommerzielle) E-Books und E-Journals, die lizenziert wurden oder im Rahmen der Pflichtablieferung durch die Landesbibliotheken archiviert werden müssen.


Für die digitale Langzeitarchivierung gibt es sowohl Open-Source-Systeme als auch kommerzielle Angebote. Die in Frage kommenden Lösungen werden auf den Servern der Rechenzentren in Tübingen und Freiburg implementiert und getestet. Zum Probebetrieb gehört die Übernahme von Daten der teilnehmenden Institutionen. Auf Basis des Evaluationsrasters wird die Eignung der verschiedenen Systeme für die Archivierung der genannten Objektbereiche geprüft. Neben der Erfüllung funktionaler und technischer Anforderungen werden auch organisatorische und wirtschaftliche Kriterien eine Rolle spielen. Am Ende des Projekts sollen Empfehlungen und konkrete Lösungsvorschläge stehen, damit auch alle E-Publikationen in den Bibliotheken langfristig für die Wissenschaft verfügbar bleiben.


INFO: zum Projekt bwDataBib und Ansprechpartner unter http://www.ub.uni-tuebingen.de/bwdatabib


via http://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/Landesverbaende/Baden-Wuerttemberg/2018-01_dbv_Infobrief_Nr8_final.pdf

Put the kettle on: does a cuppa beat writer’s block?

Research suggestions that drinking tea might help creativity have received endorsement from a number of successful novelists. I’ll drink to that ... [mehr] https://www.theguardian.com/books/booksblog/2018/jan/19/put-the-kettle-on-does-a-cuppa-beat-writers-block

ILAB mit neuer Website

Die International League of Antiquarian Booksellers (ILAB) präsentiert sich mit einer neuen Website. Die neue Website, wahlweise in englischer oder französischer Sprache (eine deutsche Fassung ist offenbar nicht vorgesehen), ersetzt die längst unübersichtlich gewordene und technisch veraltete Seite, die immerhin acht Jahre im Netz stand. Der ILAB gehören 22 nationale Vereinigungen von Antiquaren an, darunter auch die Antiquariatsverbände Deutschlands, Österreichs und der Schweiz mit zusammen mehreren hundert Mitgliedern.

via Börsenblatt online vom 22.01.2018

'You are my destiny': Simone de Beauvoir's mad passion for young lover revealed in letters

The French feminist icon Simone de Beauvoir’s “mad passion” for a lover 18 years her junior has been revealed in a letter published for the first time. The letter also shows that she was never sexually satisfied by her partner, the existentialist philosopher Jean-Paul Sartre. 

The writer, who condemned marriage as an “obscene” institution that enslaved women in her classic book The Second Sex, wrote to the film-maker Claude Lanzmann in 1953 saying she would throw herself into his “arms and I will stay there forever. I am your wife forever.” In De Beauvoir’s letter from Amsterdam published by Le Monde, she wrote: “My darling child, you are my first absolute love, the one that only happens once (in life) or maybe never. “I thought I would never say the words that now come naturally to me when I see you – I adore you. I adore you with all my body and soul ... You are my destiny, my eternity, my life.” The note is one of 112 love letters written to Lanzmann, the only man De Beauvoir ever lived with, which has been bought by Yale University. ... [mehr] https://www.theguardian.com/books/2018/jan/22/simone-de-beauvoirs-mad-passion-for-young-lover-revealed-in-letters

A Merman of the Deep: Mary McCarthy on Nabokov’s Pale Fire

The real, real story, the plane of ordinary sanity and common sense, the reader’s presumed plane, cannot be accepted as final. The explanation that Botkin is mad will totally satisfy only Professors H. and C. and their consorts, who can put aside Pale Fire as a detective story, with the reader racing the author to the solution. Pale Fire is not a detective story, though it includes one. Each plane or level in its shadow box proves to be a false bottom; there is an infinite perspective regression, for the book is a book of mirrors. ... http://lithub.com/a-merman-of-the-deepmary-mccarthy-on-nabokovs-pale-fire/

Mary McCarthy, The New Republic, June 4, 1962

Great Advice From 25 Writing Manuals by Famous Authors / Emily Temple

There are countless books that purport to teach you how to write. Many of them are good. Some of them are not quite as good. This is the usual way of things. However, I am always most excited to come across a book about writing by an author whose work I already admire. That is, it’s one thing to get advice from a professor or a critic or an editor, but quite another to hear it from someone who has been in the mines and come up with gold—those who can teach and do. To that end, I’ve put together a list of 25 writing manuals and book-length musings on craft from famous authors, along with a bit of advice drawn from each book. An amuse-bouche, you might say. NB that I have excluded anthologies of essays from multiple authors, even if one or more of them (and/or the book’s editor) are famous writers, as well as how-to books by famous authors who are primarily known for their how-to books, like Natalie Goldberg and John Gardner. This list, of course, is ever expanding and incomplete (I see that Dean Koontz published a book on how to write best-sellers, but it’s out of print!), so add on as you see fit below. ... [mehr] http://lithub.com/great-advice-from-25-writing-manuals-by-famous-authors/

Freitag, 19. Januar 2018

How to Read Caves: From Tennessee's Tuckaleechee Caverns to the Caves of John Keats, Virgil, and Virginia Woolf

By Susan Harlan

When I was a kid, I went on a class trip to Moaning Cavern in the Gold Country of California. Moaning Cavern. The name was horrifying: the sense that this place moaned, that it had a voice. We had to walk down into the earth, down a metal spiral staircase that was enclosed like a cage, and I was sure that the stairs would collapse, and I would fall, just like Alice in the rabbit hole, her pale blue skirt billowing out into a parachute, into nothing. In the cave, we saw bones of prehistoric people and rock formations. I felt trapped, and the only way out was back up the spiral staircase. Now it is called “Moaning Cavern Adventure Park and Zip Line,” which does not sound threatening at all. But the staircase it still there: 235 stairs, 165 feet down. It doesn’t seem like much. The numbers don’t account for it. ... [mehr] http://lithub.com/how-to-read-caves/

Donnerstag, 18. Januar 2018

Akademie der Künste erschließt Nachlass von Nicolas Born

Die Berliner Akademie der Künste hat den Nachlass des Schriftstellers Nicolas Born (1937-1979) übernommen. Zu Borns Werken zählt der Roman "Die Fälschung", der 1981 von Volker Schlöndorff mit Bruno Ganz und Hanna Schygulla verfilmt wurde. Zum Nachlass gehören Roman-Manuskripte, Hörspiele, Kalender und Notizen. Das Archiv umfasst mehr als 50 Kästen und wird derzeit von der Akademie erschlossen. Born hat auch eine inhaltsreiche Arbeits- und Privatkorrespondenz  hinterlassen, darunter mit Herbert Achternbusch, Rolf Dieter Brinkmann, Walter Höllerer, Hilde Domin und Sarah Kirsch.

Große Solidarität unter Wissenschaftseinrichtungen: Kommt der Umstieg auf Open Access?

Im Rahmen von „Projekt DEAL“ versuchen deutsche Wissenschaftseinrichtungen mit den drei größten Wissenschaftsverlagen freien Zugang für ihre Forschungsergebnisse zu verhandeln. Seit Anfang des Jahres haben über 180 Einrichtungen keine Verträge mehr mit dem Marktführer Elsevier. ... [mehr] https://netzpolitik.org/2018/grosse-solidaritaet-unter-wissenschaftseinrichtungen-kommt-der-umstieg-auf-open-access/

Forum Bestandserhaltung eingestellt

Das Informationsangebot "Forum Bestandserhaltung", das von der ULB Münster angeboten wird/wurde, ist zum 31.12.2017 eingestellt worden.

Auf der folgenden Website ist der letzte Stand hinterlegt: https://web.archive.org/web/20180119131855/http://forum-bestandserhaltung.de/%3Chttps:/web.archive.org/web/20170911222936/http:/forum-bestandserhaltung.de/
 

Zwei Beiträge aus der USB Köln im Uni Magazin

Im aktuellen Kölner Universitätsmagazin ist die USB Köln mit folgenden Beiträgen vertreten:

Der Artikel "Mehr als Scannen" berichtet darüber, wie die KollegInnen im Dezernat 4 "Historische Bestände und Sammlungen, Bestandserhaltung und Digitalisierung" die alten Buchschätze bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich machen: http://ukoeln.de/W819V (S. 43 im Magazin).

Wie sich die USB auf die digitale Zukunft einstellt, ist im Interview mit dem Direktor der USB Köln, Dr. Hubertus Neuhausen, auf S. 45 zu erfahren: "Wir sind experimentierfreudig". Zum Download: https://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=8503

Wissenschaftsliteratur per App

Wer sich, ob aus beruflichen Gründen oder privatem Interesse, über aktuelle Forschung auf dem Laufenden halten will, hat es nicht leicht. In einer Zeit, in der Open-Source-Anwendungen in vielen Bereichen bereits Alltag sind, lassen sich wissenschaftliche Veröffentlichungen oder Abschlussberichte von Forschungsprojekten oftmals gar nicht oder nur über kostenpflichtige Portale abrufen. Daran will das FZI Forschungszentrum Informatik gemeinsam mit dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) etwas ändern: In dem Projekt Digital REseArch Mining (DREAM) arbeiten Wissenschaftler der beiden Einrichtungen an der Entwicklung einer Open-Access-Plattform, über die wissenschaftliche Texte kostenfrei abgerufen werden können.

Im Fokus der Projektarbeit steht die Entwicklung eines Prototypen als Webplattform und App, auf der Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse kostenfrei bewerben und zur Verfügung stellen können. Kurze, von den Autoren verfasste Teaser sollen einen Vorgeschmack auf die jeweilige Veröffentlichung geben und zum Weiterlesen einladen. Nutzer der Anwendung werden die Möglichkeit haben, Interessenschwerpunkte festzulegen. Nach einem „Wisch-Prinzip“, bekannt aus verschiedenen Apps, kann der Nutzer interessante und uninteressante Inhalte kategorisieren. Gelesene Texte soll der Anwender in einem Bewertungssystem beurteilen und kommentieren können.

Während das HIIG für die sozio-ökonomische Betrachtung von Open-Access-Publikationen zuständig ist und als Schnittstelle zu den Autoren fungiert, verantwortet das FZI die technische Entwicklung. Um von bisherigen Erfahrungen mit Open-Access-Angeboten lernen zu können, richten die Projektpartner mehrere Workshops aus. In diesen definieren sie gemeinsam mit einem Expertengremium, dem Vertreter wissenschaftlicher Verlage angehören werden, die Ansprüche an eine einfach zugängliche Plattform für Wissenschaftsliteratur. 


via https://idw-online.de/de/news687645

MOVING: Plattform für Forschungscommunities

Ein internationales Forschungskonsortium unter Führung der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) hat einen ersten öffentlichen Prototyp von MOVING erstellt. Ziel von MOVING ist der Aufbau einer Arbeitsumgebung für die qualitative und quantitative Analyse großer Dokumenten- und Datensammlungen. Wissenschaftler müssen innerhalb kurzer Zeit aus einer Unmenge von Literatur und Forschungsdaten, Webseiten, Ausschreibungen und sozialen Medien wie Blog-Beiträgen, die für sie relevanten Fakten herauspicken. Erfreulicherweise gibt es aktuell viele verschiedene Methoden und Algorithmen in der Informatik, die großen Dokumenten- und Datenmengen zu bewältigen. Das Problem: Die meisten von ihnen lassen sich nur von Experten bedienen. Auf der Plattform MOVING können Forschende miteinander kommunizieren sowie zusammen neue Erkenntnisse gewinnen und gemeinsame Ressourcen für Forschungszwecke entwickeln und teilen. Neben Werkzeugen zur Arbeitsorganisation und Koordinierung von Aktivitäten finden sie umfangreiches Wissen, Medieninhalte und Dokumentationen sowie Software und Daten für wissenschaftliche Experimente.




Mittwoch, 17. Januar 2018

Publikationen der Stiftung Asienhaus auf dem CrossAsia Repository

Auf dem CrossAsia Repository stehen sämtliche Ausgaben von Blickwechsel sowie der Broschüren, die von Stiftung Asienhaus und philippinenbüro e. V. herausgegeben werden, zur Verfügung. 

Unter dem Format Blickwechsel veröffentlicht die Stiftung Asienhaus regelmäßig aktuelle Analysen und Informationen über einzelne Länder Asiens. Die Broschüren befassen sich in ausführlicher Form mit den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen in der Region.

InetBib-ODOK-Tagung an der Universität Wien - Juridicum: Programm und Anmeldung

Thema: Informationsqualität - https://www.inetbib.de/inetbib18/

Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten veröffentlicht Arbeitsprogramm 2017-2020

Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) setzt sich in den nächsten 3 Jahren dafür ein, die Forschungsdateninfrastruktur für die empirischen Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften in Qualität und Quantität weiterzuentwickeln. Es entstehen Empfehlungen zur digitalen Unterstützung der Datenerhebung, zur Archivierung und Nachnutzung qualitativer Daten, zum besseren Zugang zu Daten aus der Privatwirtschaft und zu Steuer- und Vermögensdaten. Fortgeführt werden die Beratung bei Gesetzgebungsprozessen und internationalen Vernetzungen. Das Arbeitsprogramm 2017-2020 wurde in der 47. Sitzung des RatSWD am 07.12.2017 verabschiedet. Nähere Infos unter: http://www.ratswd.de/arbeitsprogramm

Neues Landeskundeportal für Sachsen

Seit zehn Jahren bündelt das Online-Portal Sachsen.digital als Wissensplattform fundierte Basisinformationen und themenspezifische Angebote zu Sachsen als Kunst- und Kulturlandschaft, als Wissenschaftsstandort und Wirtschaftsraum in Geschichte und Gegenwart. Kern des Portals sind Übersichten zu weiterführenden Informationsquellen, die nach den vier Einstiegspunkten Orte, Personen, Themen und Ressourcen gegliedert sind. Betreiber sind die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) und das Dresdner Institut für Sächsische  Geschichte und Volkskunde (ISGV), zahlreiche weitere sächsische Wissenschaftseinrichtungen stellen Inhalte zur Verfügung. Daneben dient Sachsen.digital als eine Dachmarke für weitere landeskundliche Angebote der SLUB: die Sächsische Bibliografie als zentrales Nachweisorgan für die aktuelle und historische Literatur über Sachsen (http://saebi-online.slub-dresden.de) und digitalisierte Quellenbestände, wie die historischen sächsischen Adressbücher (adressbuecher.sachsendigital.de) und die historischen Protokolle der sächsischen Landtage  (landtagsprotokolle.sachsendigital.de). 

Als Landes- und Staatsbibliothek koordiniert die SLUB das "Landesdigitalisierungsprogramm für Wissenschaft und Kultur des Freistaates Sachsen“ (LDP). Neben der Lizenzierung digitaler Medien und der digitalen Langzeitarchivierung widmet sichdas Programm der Digitalisierung von wertvollem Schrift- und Kulturgut aus zahlreichen sächsischen Forschungs- und Kultureinrichtungen. Die Präsentation der Digitalisate erfolgte bis dato unter dem „Dach“ der Digitalen Sammlungen der SLUB. Hier war schon länger eine Anzeige unabhängig vom Corporate Design der SLUB angedacht. In Verbindung mit dem LDP bestand deshalb die Möglichkeit, beide Ansätze – die Präsentation von digitalisiertem Kulturgut und die Recherche im landeskundlichen Informationssystem –  noch enger zu verbinden. Diesen Weg geht seit 2013 das Internetportal bavarikon (www.bavarikon.de), das sich als „Portal zur Kunst, Kultur und Landeskunde des Freistaats Bayern“ versteht. Gezeigt werden hier einerseits Kulturzeugnisse aus Institutionen im Freistaat Bayern, unabhängig von einem unmittelbar thematischen Bayernbezug. Andererseits werden die Funktionalitäten der (landeskundlichen) „Bayerischen Landesbibliothek Online“ als „Portal zu Geschichte und Kultur des Freistaats“ nach und nach integriert. 

Die Marke Sachsen.digital wird ab sofort für das LDP verwendet. Für die Landeskunde wurde der neue Markenname Saxorum (SXRM) entwickelt. Grundlage bildete die Definition des Markenkerns, der sich inhaltlich unter anderem in den Begriffen Sachsen, Landeskunde, Geschichte, Kultur und Wissen fassen lässt. Zusammenarbeit, Kommunikation, Moderation und Aggregation sind wichtige Kernelemente. Auf dieser Grundlage entstand der Markenname Saxorum als eine Kombination aus „Sachsen“ und „Forum“. Der Forumsbegriff wirkt als Fortführung der Metaphern „Knotenpunkt“, „Bahnhof “ und „Hafen“ und steht für das Portal als geplanten Treff- und Mittelpunkt für Informationsangebote zur sächsischen Landeskunde. 

Das Portal Saxorum wird eine Reihe von Funktionen umfassen, die in Sachsen.digital bisher nicht enthalten waren, etwa eine Personensuche. Die Erfassung und Strukturierung von Daten zu Personen der sächsischen Geschichte und Gegenwart gehört zu den wichtigsten Aufgaben bei der Arbeit an der Sächsischen Bibliografie. Verzeichnet werden diese Daten in der Gemeinsamen Normdatei (GND) der Deutschen Nationalbibliothek (DNB). Grundlage für die Personensuche nach dem Vorbild des Biographischen Portals NRW (biographie-nrw.uni-muenster.de) bilden die mit GND-IDs versehenen Personendaten, die in der Sächsischen Biografie des ISGV und im Ende 2016 abgeschalteten Personen.Wiki der SLUB erfasst sind. Die entsprechenden GND-Sätze wurden Ende 2017 in einer Massenmanipulation seitens der DNB mit einem zusätzlichen Abrufkennzeichen versehen, das sie als relevant für die Saxorum-Personensuche identifiziert. Bei der Neuanlage von Personensätzen tragen die zuständigen Mitarbeiter an der SLUB und am ISGV das Kennzeichen nun standardmäßig mit ein. Die Personensuche wird eine Recherche nach Namen und abweichenden Namen (zum Beispiel Geburtsnamen), Geburts-, Sterbe- und Wirkungsorten, Geburts- und Todesjahr sowie Berufen und Tätigkeitsfeldern ermöglichen. Voraussetzung dafür ist die Anreicherung der Personensätze mit diesen Informationen.  

via Martin Munke. "Saxorum. Neues Landeskundeportal für Sachsen". BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen. 10 (2017) H.3. S.154 ff

2. Hannoverscher Datenschutztag am 16.01.2018

Hochschule Hannover und Leibniz Universität Hannover veranstalteten am 16. Januar [2018] den 2. Hannoverschen Datenschutztag in Kooperation mit Unternehmerverbänden Niedersachsen und der Landesbeauftragten für den Datenschutz in Niedersachsen.

Das Datenschutzrecht in der Europäischen Union wird vereinheitlicht: Im Mai 2018 wird die Datenschutzgrundverordnung wirksam. Der deutsche Gesetzgeber hat das Bundesdatenschutzgesetz bereits angepasst. Insbesondere für Unternehmen besteht die Notwendigkeit sich – auch wegen der deutlich gestiegenen Bußgeldandrohung – jetzt auf die neue Rechtslage einzustellen.... [mehr] https://idw-online.de/de/news687535

Bericht über die Suche nach NS-Raubgut in der WLB Stuttgart in BIBLIOTHEKSDIENST 2018/2

Hans-Christian Pust und Maria Nüchter. "Die Suche nach NS-Raubgut in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart – ein Zwischenbericht". BIBLIOTHEKSDIENST 52 (2018) H.2. S.120-137.

Zusammenfassung: Der Beitrag bietet einen Einblick in das seit Juni 2016 laufende Projekt zur Suche nach NS-Raubgut in den Beständen der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart. Beschrieben werden die Auswahl der zu untersuchenden Bestände, die Verzeichnung und Präsentation der Funde sowie erste Ergebnisse, die in zwei Fällen auch schon zu ziemlich konkreten Möglichkeiten einer Restitution an Erben geführt haben. 

ZUGANG NUR FÜR INSTITUTIONEN, die die Zeitschrift BIBLIOTHEKSDIENST LIZENZIERT HABEN.

Veröffentlichung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages: 55 Jahre Élysée-Vertrag

55 Jahre Élysée-Vertrag https://www.bundestag.de/blob/537396/0ad533171305023a5bb30bc4df836c23/55-jahre-elysee-vertrag-data.pdf

Online-Archiv der Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste: http://www.bundestag.de/analysen

Web Cultures Web Archive

https://www.loc.gov/collections/web-cultures-web-archive/

"The Web Cultures Web Archive includes sites documenting the creation and sharing of emergent cultural traditions on the web. The mission of the American Folklife Center is to document traditional cultural forms and practices, and the proliferation of smart phones, tablets, and wireless Internet connections has positioned networked communication as a space where people increasingly develop and share folklore. This collection, co-curated with scholars who study digital culture, captures a set of websites that document elements of the various digital vernaculars enabled through networked and computer-mediated communication. These sites comprise a wide range of everyday communication enacted by communities to create a shared sense of the world: reaction GIFs, image macros and memes; online communities that have established, shaped and disseminated communication tropes and themes; sites that document, establish and/or define vernacular language, such as Leet and Lolspeak, or icon-based communications, such as emoji; sites connected to DIY (do it yourself) movements of crafting and making; sites focused on documentation, development, proliferation, distribution and discussion of digital “urban legends” and lore, such as Creepypasta; and sites that focus on the development and dissemination of vernacular creative forms, such as fan fiction. The Web Cultures Web Archive offers a representative sampling of the collective cultural creation and self-documentation characterizing vernacular spaces on the World Wide Web, and, like many of those spaces, is in process. The American Folklife Center will continue to add to these collections, developing archival holdings that reflect the dynamic nature of the web itself."

"Alternative Fakten" ist Unwort des Jahres 2017

Der Begriff "Alternative Fakten" ist aus 684 Vorschlägen ausgewählt worden. "Genderwahn" und "Shuttle Service" fanden besondere Erwähnung bei der Jury.... [mehr] http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-01/alternative-fakten-unwort-des-jahres-2017-sprache

Dienstag, 16. Januar 2018

Uwe-Johnson-Archiv komplett digitalisiert

An der Universität Rostock ist die Digitalisierung des Uwe-Johnson-Archivs abgeschlossen. Seit Ende 2017 liegt mit rund 155.000 Scans eine vollständige digitale Sicherungskopie des rund 77.500 Blatt umfassenden Archivs des Schriftstellers Uwe Johnson (1934-1984) vor.
 
Die Digitalisierung ist einer der Meilensteine der Johnson-Werkausgabe, die als Vorhaben der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften an der Universität Rostock entsteht. Das Archiv befindet sich als Depositum der Johannes-und-Annitta-Fries-Stiftung an der Universität. Der zügige Abschluss der Digitalisierung ist das Ergebnis einer Kooperation mehrerer Einrichtungen der Universität. Die Universitätsbibliothek Rostock stellte dafür die Geräte und eine optimale technische Infrastruktur zur Verfügung.

Die Qualität der Scans wurde mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit des Editionsvorhabens ungewöhnlich hoch angesetzt. Die hochauflösenden Master-Digitalisate haben ein unkomprimiertes Tagged Image File Format (TIFF) mit 600 dpi und einer Farbtiefe von 24 bit. Zusätzlich wurden von jedem Image zwei kleinere Derivate mit 300 dpi erzeugt (mit und ohne Farb‐ und Schärfetarget). Zudem durchliefen alle Scans eine automatische Texterkennung, deren Ergebnisse nun in verschiedenen Formaten für die Weiterverarbeitung in der Werkausgabe zur Verfügung stehen. Ein erster Eindruck von der hohen Qualität der Scans lässt sich auf www.uwe-johnson-werkausgabe.de gewinnen. Dort wird im Jahr 2020 auch die erste Vollversion eines Bandes freigeschaltet werden. In Buchform erscheint die auf 22 Bände in 43 Teilbänden angelegte historisch-kritische Rostocker Ausgabe der Werke, Schriften und Briefe Uwe Johnsons im Suhrkamp Verlag. Als erstes Buch wurden im Frühjahr 2017 „Mutmassungen über Jakob“ publiziert. 

via dpa vom 15.01.2018 

An der Universität Rostock ist die Digitalisierung des Uwe-Johnson-Archivs abgeschlossen. Seit Ende 2017 liege mit rund 155 000 Scans eine vollständige digitale Sicherungskopie des rund 77 500 Blatt umfassenden Archivs des Schriftstellers Uwe Johnson (1934-1984) vor. – Quelle: https://www.nnn.de/18812656 ©2018
An der Universität Rostock ist die Digitalisierung des Uwe-Johnson-Archivs abgeschlossen. Seit Ende 2017 liege mit rund 155 000 Scans eine vollständige digitale Sicherungskopie des rund 77 500 Blatt umfassenden Archivs des Schriftstellers Uwe Johnson (1934-1984) vor. – Quelle: https://www.nnn.de/18812656 ©2018
An der Universität Rostock ist die Digitalisierung des Uwe-Johnson-Archivs abgeschlossen. Seit Ende 2017 liege mit rund 155 000 Scans eine vollständige digitale Sicherungskopie des rund 77 500 Blatt umfassenden Archivs des Schriftstellers Uwe Johnson (1934-1984) vor. – Quelle: https://www.nnn.de/18812656 ©2018

Yad Vashem zeigt Holocaust-Briefe im Internet

Die Gedenkstätte Yad Vashem in Israel zeigt im Internet zehn letzte Briefe von Holocaust-Opfern. Fünf davon stammen von Eltern an ihre Kinder, die sie nie wieder getroffen haben. Alle Briefeschreiber wurden von den deutschen Nationalsozialisten ermordet. "Lebt wohl, meine Lieben! Meine geliebte Mutter, mein guter Vater, Ihr wart der erste Sonnenstrahl, der mein Leben erwärmte...", schrieb etwa Ida Goldis 1941, bevor sie aus einem Ghetto im heutigen Moldau deportiert wurde. Goldis starb im Alter von 24 Jahren.
Die Ausstellung "Lebt Wohl, Meine Lieben! Letzte Briefe aus dem Holocaust 1941 - 1942" zeigt zehn Schriftstücke kurz vor dem Internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar  das erste Mal auf Deutsch. Die Briefe wurden unter anderem aus Deutschland verschickt, aus Österreich, Frankreich, Polen und Rumänien. Verwandte haben sie Yad Vashem gespendet. Sie wurden etwa auf Deutsch, Jiddisch oder Polnisch verfasst. Im vergangenen Jahr hatte die Einrichtung eine ähnliche Ausstellung auf Englisch veröffentlicht.

No Longer Writing, Philip Roth Still Has Plenty to Say / Interview with CHARLES McGRATH - New York Times

With the death of Richard Wilbur in October, Philip Roth became the longest-serving member in the literature department of the American Academy of Arts and Letters, that august Hall of Fame on Audubon Terrace in northern Manhattan, which is to the arts what Cooperstown is to baseball. He’s been a member so long he can recall when the academy included now all-but-forgotten figures like Malcolm Cowley and Glenway Wescott — white-haired luminaries from another era. Just recently Roth joined William Faulkner, Henry James and Jack London as one of very few Americans to be included in the French Pleiades editions (the model for our own Library of America), and the Italian publisher Mondadori is also bringing out his work in its Meridiani series of classic authors. All this late-life eminence — which also includes the Spanish Prince of Asturias Award in 2012 and being named a commander in the Légion d’Honneur of France in 2013 — seems both to gratify and to amuse him. “Just look at this,” he said to me last month, holding up the ornately bound Mondadori volume, as thick as a Bible and comprising titles like “Lamento di Portnoy” and “Zuckerman Scatenato.” “Who reads books like this?”
In 2012, as he approached 80, Roth famously announced that he had retired from writing. ... [mehr] https://www.nytimes.com/2018/01/16/books/review/philip-roth-interview.html

Susan Sontag’s “Astonishingly American” Nonfiction Debut

“…the author of the collection of essays and reviews at hand stands forth as a genuine discovery. Her book, which includes 26 pieces published between 1961 and 1965 in periodicals ranging from Partisan Review to Film Quarterly, is a vivid bit of living history here and now, and at the end of the sixties it may well rank among the invaluable cultural chronicles of these years. ... by Benjamin DeMott, The New York Times, January 23, 1966 ... [mehr] http://lithub.com/susan-sontags-astonishingly-american-nonfiction-debut/

BIBLIOTHEKSDIENST 51 (2017) H.12

https://www.degruyter.com/JournalArticles?source=%2Fj%2Fbd&volume=51&issue=12&page=

Aus dem Inhalt:

Christian Kaier und Clara Ginther: Gold Open Access und Hybrid Open Access – Wege zur Transformation, Stakeholder, Herausforderungen   OPEN ACCESS

Um den angestrebten Wandel des wissenschaftlichen Kommunikationssystems zu Open Access herbeizuführen, haben Fördergeber, wissenschaftliche Einrichtungen und deren Bibliotheken eine breite Palette an Steuerungsmöglichkeiten, müssen aber gleichzeitig Wissenschaftler überzeugen und Verlage einbeziehen. Dieser Beitrag analysiert Vor- und Nachteile von zwei aktuell intensiv diskutierten Ansätzen, zeigt mögliche Synergien zwischen den unterschiedlichen Wegen zu Open Access auf und geht dabei auf die Bedürfnisse und Erwartungen der unterschiedlichen Stakeholder ein. Abschließend werden Herausforderungen einer Systemumstellung zu Open Access gerade auch in Hinblick auf die Rolle der Bibliotheken thematisiert.

Simone Kibler: Informationskompetenzvermittlung gemeinsam gestalten: hochschulinterne Kooperationen anbahnen und durchführen.

Kooperative Informationskompetenzvermittlung ist ein Desiderat zentraler Gremien und Institutionen. Bibliotheken sollen sich zu diesem Zweck mit weiteren wichtigen Akteurinnen und Akteuren vernetzen, die konkrete Anbahnung und Ausgestaltung derartiger Kooperationen wird jedoch bisher nicht ausreichend beleuchtet. Der vorliegende Artikel schließt diese Lücke und rückt Kooperationen als voraussetzungsreiches Konstrukt in den Vordergrund. An Kooperation Interessierte sowie bereits Kooperierende erhalten konkrete Hinweise für Aufnahme bzw. Optimierung bestehender Kooperationen, um auf die skizzierten Erfordernisse angemessen reagieren zu können.

Joachim Laczny: Zwischen Common und Digital Library – 600 Jahre Erfahrung und Innovation. Ein Einblick in die Cambridge University Library, Großbritannien.

Die Cambridge University Library, Großbritannien, mit einer über 600jährigen Tradition und Geschichte widmet sich verstärkt den digitalen Transformationsprozessen. Nicht nur Entwicklungen im Bereich Open Science, sondern auch in der Digitalen Bibliothek kennzeichnen diesen Fortschritt.

Ute Olliges-Wieczorek: Auf dem Weg zu einer kooperativen Landes- bzw. nationalen Archivbibliothek mit verteilter Bestandshaltung: Aussonderungsstrategien für Universitätsbibliotheken.

Unterhaltsträger von Bibliotheken sind derzeit nur schwer davon zu überzeugen, neue Flächen oder Magazinbauten zu finanzieren. Aufgrund einer in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf erarbeiteten Aussonderungsstrategie will der Beitrag aufzeigen, welche Bestände im Zeitalter von E-Publikationen und Digitalisierung ausgesondert werden können. Universitätsbibliotheken sollten durch Kooperationsvereinbarungen auch Langzeitarchivierungsstrategien für wenig genutzte Printbestände entwickeln. Ziel sollte die Etablierung einer kooperativen Landes- bzw. nationalen Archivbibliothek mit verteilten Beständen sein, die den anderen Bibliotheken Aussonderungen ermöglicht. Dafür müssen die Archivbestände der Bibliotheken in der ZDB und in den Verbundkatalogen gesondert gekennzeichnet werden. Erste Schritte hat die Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf eingeleitet.

ProLibris 4/17

https://www.bibliotheken-nrw.de/fileadmin/Dateien/Daten/ProLibris/2017-4_ProLibris-04_Inhaltsverz_DS.pdf vorerst nur Zugriff auf das Inhaltsverzeichnis des Heftes

Aus dem Inhalt:

DENKANSTÖSSE
In der Diskussion: Das Bibliotheksgesetz für NRW 

KONZEPTE
Einsatz von iPads: Erfahrungen Frankfurter Schulbibliotheken
Guten Morgen! Von der Bildung für nachhaltige Entwicklung

KURZ & KNAPP
UrhWissG - das ändert sich ab März 2018 für Bibliotheken

13. Konferenz "Academic Publishing in Europe"

Mit einer Pre-Conference hat gestern die 13. Konferenz "Academic Publishing in Europe" (APE) in Berlin begonnen. Unter dem Leitthema "Publishing 2020: Ramping up Relevance" diskutieren bis zum 17. Januar internationale Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Verlagen und Bibliotheken die Herausforderungen von digitaler Transformation und Open Access. Ein Beitrag von Ellen Euler, Professorin für Open Access und Open Data an der FH Potsdam. ... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-13._konferenz__academic_publishing_in_europe_.1421693.html

Wittgenstein-Nachlass und Dokumentenbestand zum Bau der Semmeringbahn in die Liste des UNESCO-Weltdokumentenerbes aufgenommen

Der philosophische Nachlass Ludwig Wittgensteins ist in die Liste des UNESCO-Weltdokumentenerbes aufgenommen worden. Die Österreichische Nationalbibliothek besitzt einen Teil dieses Nachlasses, darunter die Urfassung der „Philosophischen Untersuchungen“ und zwei Originaltyposkripte des „Tractatus“. Der größte Teil an Originalmanuskripten befindet sich heute in Cambridge am Trinity College.

Auch der Dokumentenbestand zum Bau der Semmeringbahn im Technischen Museum Wien (TMW) wurde in die Liste des UNESCO-Weltdokumentenerbes aufgenommen.

Maintaining a reading plan: How a librarian tries to be up to date

When my dear friend and colleague Isaac (Ike) Pulver, the director of the Saratoga Springs (N.Y.) Public Library, served on ALA’s Notable Books Committee, he found he needed to take “reading vacations” to stay up to date with his demanding reading schedule. Members of the Notables committee are required to read all the books nominated by other committee members, and keeping up requires nearly superhuman reading habits. So, at least once a year, Ike took vacation time from work, gathered up his books, and set about reading his way through some of the best writing of the year.

Ike tells me he doesn’t take reading vacations now that the pressure of Notables is off. Like many readers, he no longer feels the need to plan out his pleasure reading, and instead goes for the serendipity of discovery and surprise. But me, I am a planner. And the idea of a reading vacation sounded like my ultimate getaway. So, 10 years ago, I began my taking my own annual year-end book retreats. ... [mehr] https://www.publishersweekly.com/pw/by-topic/industry-news/libraries/article/75809-could-you-use-a-reading-vacation.html

American Writers Museum Chicago: Die vollständige Geschichte US-amerikanischer Autoren

Von Miller bis Plath – seit dem Frühjahr 2017 gibt es das Literaturmuseum. Nein, nicht in Washington oder in New York City huldigt man US-amerikanischen Literaturgrößen, sondern in der "Windy City" Chicago. Ein Rundgang - derstandard.at/2000072023885/American-Writers-Museum-Lebende-Autoren-FehlanzeigeVon Miller bis Plath – seit dem Frühjahr 2017 gibt es das Literaturmuseum. Nein, nicht in Washington oder in New York City huldigt man US-amerikanischen Literaturgrößen, sondern in der "Windy City" Chicago. Ein Rundgang - derstandard.at/2000072023885/American-Writers-Museum-Lebende-Autoren-FehlanzeigeVon Miller bis Plath – seit dem Frühjahr 2017 gibt es das Literaturmuseum. Nein, nicht in Washington oder in New York City huldigt man US-amerikanischen Literaturgrößen, sondern in der "Windy City" Chicago. Ein Rundgang - derstandard.at/2000072023885/American-Writers-Museum-Lebende-Autoren-Fehlanzeigehttps://derstandard.at/2000072023885/American-Writers-Museum-Lebende-Autoren-Fehlanzeige

American Writers Museum Link zum Museum
 Von Miller bis Plath – seit dem Frühjahr 2017 gibt es das Literaturmuseum. Nein, nicht in Washington oder in New York City huldigt man US-amerikanischen Literaturgrößen, sondern in der "Windy City" Chicago. Ein Rundgang - derstandard.at/2000072023885/American-Writers-Museum-Lebende-Autoren-FehlanzeigeVon Miller bis Plath – seit dem Frühjahr 2017 gibt es das Literaturmuseum. Nein, nicht in Washington oder in New York City huldigt man US-amerikanischen Literaturgrößen, sondern in der "Windy City" Chicago. Ein Rundgang - derstandard.at/2000072023885/American-Writers-Museum-Lebende-Autoren-FehlanzeigeVon Miller bis Plath – seit dem Frühjahr 2017 gibt es das Literaturmuseum. Nein, nicht in Washington oder in New York City huldigt man US-amerikanischen Literaturgrößen, sondern in der "Windy City" Chicago. Ein Rundgang - derstandard.at/2000072023885/American-Writers-Museum-Lebende-Autoren-Fehlanzeige

Top-Platzierung im Hochschulranking der WirtschafsWoche für die Hochschule Karlsruhe

Für das aktuelle Hochschulranking der „WirtschaftsWoche“ (Nr. 3 vom 12. Januar 2018) wurden von der Beratungsgesellschaft Universum Global wieder mehr als 500 Personalchefs deutscher Unternehmen befragt, welche Hochschulen am besten für die Bedürfnisse der Unternehmen ausbilden. Die Befragten verteilen sich auf alle Branchen und kommen unter anderem aus Banken, der Chemieindustrie, dem Handel oder der Telekommunikationsbranche. Sie rekrutieren Mitarbeiter für kleinere Firmen ab 10 Mitarbeitern bis zu Konzernen mit mehr als 1 000 Beschäftigten. Der Schwerpunkt des Rankings liegt damit ganz bewusst auf der Praxisrelevanz der Hochschulausbildung. Aus einer Liste aller Hochschulen konnten sie diejenigen wählen, deren Absolventen ihre Erwartungen am meisten erfüllen.

In der Informatik und im Wirtschaftsingenieurwesen ist die Hochschule Karlsruhe nach Ansicht der Personalmanager bundesweit einer der beiden Hochschulen für Angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen, die ihre Absolventen am besten auf den Beruf und damit auf die Karriere vorbereitet – also jeweils Rang 2 im aktuellen Hochschulranking. In der Elektrotechnik erreicht sie Platz 3 und in der Wirtschaftsinformatik Platz 4. Im Maschinenbau erreicht sie einen immer noch sehr guten 6. Rang und in BWL, gerankt mit dem Studiengang International Management der Hochschule, zählt sie mit Platz 9 auch noch zu den Top Ten. Mit diesen Ergebnissen ist die Hochschule Karlsruhe in der Summe bundesweit die zweitbeste Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Fachhochschule).


via https://idw-online.de/de/news687462

Knowledge Unlatched stellt 300 Bücher im Open Access zur Verfügung

Knowledge Unlatched (KU) will mit dem Service-Angebot KU Open Services die Sichtbarkeit von über 300 Büchern aus den Geistes- und Sozialwissenschaften erhöhen. Eingeschlossen sind Titel der Verlage Transcript, W. Bertelsmann, University Press of Colorado, The University of North Carolina Press, Academic Studies Press, Vandenhoeck & Ruprecht und Mohr Siebeck. ... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-ku_open_services_macht_300_buecher__sichtbar_.1421463.html

Samstag, 13. Januar 2018

Library of Congress Magazine January/February 2018

https://www.loc.gov/lcm/pdf/LCM_2018_0102.pdf

Aus dem Inhalt:

  • Building Black History
  • A New View of [Harriet] Tubman
  • Find Your Roots

  • Happy Bithday, Frederick Douglass ( 200TH ANNIVERSARY OF DOUGLASS’ BIRTH WITH FAVORITE ITEMS FROM LIBRARY COLLECTIONS)
  • Voices of Slavery: TWO PRESENTATIONS DOCUMENT SLAVES’ EXPERIENCES IN THEIR OWN WORDS
  • A Journey to Freedom: Black History In The Library Collections

News: 
  • GRANT PAPERS PLACED ONLINE IN ORIGINAL FORMAT
  • 'DIE HARD,’ ‘TITANIC’ AMONG FILMS CHOSEN FOR REGISTRY

Building Black History: Find Your Roots

The Library’s local history and genealogy resources make it easier for African-Americans to explore their family histories. In the age of personal genetic testing and online genealogical research, Americans today are more interested than ever in discovering their own genesis, looking for a beginning that explains their now. ... [mehr] https://blogs.loc.gov/loc/2018/01/building-black-history-find-your-roots/

Erwin Schrödinger-Website

http://www.zbp.univie.ac.at/schrodinger/uebersicht.htm - Erwin Schrödinger 1887-1961

Die musikalischen Schätze der Klöster

Kulturgeschichte. In den Klöstern Melk, Göttweig und Klosterneuburg finden sich neben geistlichen Werken auch Kompositionen weltlicher Musik. Die Musikarchive werden nun erstmals umfassend untersucht. ... [mehr] https://diepresse.com/home/science/5352761/Die-musikalischen-Schaetze-der-Kloester

Freitag, 12. Januar 2018

15 Covers for The Bell Jar, Ranked from Most to Least Sexist / Emily Temple

This Sunday is the 55th anniversary of the publication of Sylvia Plath’s first and only novel, The Bell Jar, which seems as good an excuse as any to revisit it. Or at least the front of it, anyway. Hey, I know you’re busy. Most of us read this blistering semi-autobiographical novel—originally published under the pseudonym “Victoria Lucas,” so that, according to one close friend, Plath’s mother would not know she had written it—in high school, whether in class, or after a heart-to-heart with the local feminist librarian, or you know, after seeing Kat Stratford read it in 10 Things I Hate About You.

Perhaps because of its perennial popularity with high school students, and high school girls in particular, The Bell Jar has sometimes been given a “girly” cover treatment—notably for its 50th anniversary five years ago (see below). But this always feels kind of strange because of course, though it concerns a “college girl,” The Bell Jar is not particularly girly. In fact, it is very dark. It is, after all, about madness—not to mention electric shock therapy, and suicide, and ambition, and how anyone can manage to survive in the world with all its contradictory restrictions and expectations. ... [mehr] http://lithub.com/15-covers-for-the-bell-jar-ranked-from-most-to-least-sexist/

Julian Barnes on Edgar Degas

The great French diarist Jules Renard (1864-1910) had small interest in non-literary art forms. When Ravel approached him wanting to set five of his Histoires naturelles, Renard couldn’t see the point; he didn’t forbid it, but declined to go to the premiere. He sat through Debussy’s Pelléas et Mélisande and found it a ‘sombre bore’, its plot ‘puerile’. His attitude to painting was a little more responsive: he admired (and knew) Lautrec, and approved of Renoir; but he found Cézanne barbarous and Monet’s waterlilies ‘girly’. This was less philistinism than a robust admission of his own areas of non-response. And he did write one wonderful thing about painting, on 8 January 1908: ‘When I am in front of a picture, it speaks better than I do.’
Edgar Degas, ‘Three Women at the Races’ (1885)
Edgar Degas, ‘Three Women at the Races’ (1885)
It is a chastening remark, because most of us, when in front of a picture, do not give the picture time enough to speak. We talk at it, about it, of it, to it; we want to forcibly understand it, get its measure, colonise it, ‘friend’ it. We compare it to other pictures it reminds us of; we read the label on the wall, confirm that it is, say, pastel on monotype, and check which gallery or plutocrat owns it. But unless we are highly trained, we don’t know enough to recognise more than roughly how the picture relates to the history of painting (because it always does, even if negatively). Instead, we hose it with words and move on. The centenary year of Edgar Degas’s death might be a good time to rein in our chatter. Though Renard does not seem to have come across Degas, or commented on his work, the two had similar (and similarly only half-true) reputations: as bearish plain-speakers who preferred to be left alone. And Degas would have approved Renard’s verbal humility in the face of a picture.... [mehr] https://www.lrb.co.uk/v40/n01/julian-barnes/humph-he-ha

BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 10 (2017) Nr.3

http://bibliotheksmagazin.de/fileadmin/groups/bismagazin/pdf/bis03_2017.pdf

Aus dem Inhalt:
  • EDITORIAL Anke Hofmann, Ulrich Johannes Schneider Seite 137
  • Zur Rolle des Stifts in der Digitalen Bibliothek Julia Meyer Seite 140
  • Grundlagenforschung zu Dresdner Italica Anna Katharina Plein, Markus Schürer Seite 142
  • Die Weichen richtig gestellt Michael Golsch Seite 145
  • Gaming in öffentlichen Bibliotheken Nelly Ficzel Seite 146
  • Gespräch mit Martina Reinhold, Bereichsleiterin Jugend, Städtische Bibliotheken Dresden Seite 148
  • Gespräch mit Jonas Hühn, Bibliothekar Kinder- und Jugendbereich, Leipziger Städtische Bibliotheken Seite 150
  • Gespräch mit Katrin Kropf, Lektorin Jugendszene, Stadtbibliothek Chemnitz Seite 152
  • Saxorum Martin Munke Seite 154
  • Lerxe Leander Seige Seite 158
  • Zwischen Schreckgespenst und Inspiration Christoph Mackert Seite 160
  • „Tierisch beste Freunde“ Philipp Bürger Seite 163
  • 25 Jahre Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Sachsen Al-Hassan, de la Barré, Giersch, Maiwald, Schwarzbach, Stenzel Seite 164
  • Ehrenamt und Professionalität in der Verbandsarbeit Arend Flemming Seite 168
  • Winckelmann an Wackerbarth und umgekehrt Thomas Haffner Seite 170
  • Ein Rückblick auf 10 Jahre BIS Seite 172
  • Sächsischer Bibliothekspreis 2017 Seite 174
  • Bibliothek des Jahres 2017 Seite 176
  • Reinigung von Bibliotheksgut Lars Spreer, Michael Vogel Seite 178
  • „Dresden blättert die Welt auf“ Christine Lippmann Seite 181
  • EHRENAMT IN BIBLIOTHEKEN 3 Ute Nitzsche Seite 184
  • Viele Projekte wären ohne ehrenamtliche Hilfe nicht möglich Bärbel Kühnemann Seite 186
  • Drei Ehrenamtler berichten über ihre Tätigkeit in der SLUB Dresden Seite 188
  • Internationale Medienexperten zu Gast in der SLUB Dresden Manuela Queitsch Seite 190
  • Kapseln - geliebt und gefürchtet zugleich Thomas Fuchs Seite 194
  • Alles neu! Seite 196
  • WissensREICH Regina Molke Seite 198
  • BIS KOMPAKT Seite 201
Das Heft 3 / 2017 ist die letzte Ausgabe des Bibliotheksmagazins für Sachsen. Zur Begründung s. das Editorial.
 

32. Antiquaria Ludwigsburg + 57. Stuttgarter Antiquariatsmesse

Heute [am 11.01.2018] in zwei Wochen beginnt die 32. Antiquaria in Ludwigsburg (25. bis 27. Januar). Rahmenthema in diesem Jahr (aus Anlass des 300jährigen Jubiläums der Stadt- und Residenzerhebung Ludwigsburgs): Urbana – Die Stadt. Der Ausstellungskatalog steht als PDF zur Verfügung. 

Die 57. Stuttgarter Antiquariatsmesse des Verbands Deutscher Antiquare öffnet am 26. Januar 2018 um 11 Uhr ihre Türen (bis 28. Januar). Hier sind 64 Aussteller aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Großbritannien und den Niederlanden vertreten. Wie in den Vorjahren gibt es ein Kombiticket für die Verkaufsveranstaltungen in Ludwigsburg und Stuttgart. Auch hier steht der Ausstellungskatalog im Netz zur Verfügung.

via https://www.boersenblatt.net/artikel-antiquariatsmessen.1420866.html

VG Wort zahlt Urhebern 175 Millionen Euro nach

Die Verwertungsgesellschaft Wort hat zum Jahresende 2017 Nachzahlungen an rund 200.000 Urheber in Höhe von 175 Millionen Euro geleistet. Der Betrag für die Jahre 2012 bis 2016 wurde fällig, nachdem der Bundesgerichtshof 2016 in seiner Entscheidung zum Verlegeranteil einen Ausschüttungsanspruch der Verlage verneint hatte.

via https://www.boersenblatt.net/artikel-konsequenz_des_bgh-urteils_zum_verlegeranteil_.1421035.html

Das Magazin der Österreichischen Nationalbibliothek Nr. 1 / 2018

https://www.onb.ac.at/de/ueber-uns/oenb-magazin/ (auch Online-Zugriff auf ältere Ausgaben)

Aktuelle Ausgabe Nr. 1 (Jänner) / 2018

Aus dem Inhalt:

Schatzkammer des Wissens: 650 Jahre ÖNB - Ausstellung und ihre Prunkstücke

650 Jahre Veränderung: Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger im Interview  

Literaturmuseum: Berg, Wittgenstein, Zuckerkandl - Zentralgestalten der Wiener Moderne

Vor den Regalen: Quellenarbeit - Menschen und ihre Lesesäle

Neues in den Sammlungen

Neues aus dem Netz

Niederlande schaffen Telefonbücher ab

Die übergroße Mehrheit der Niederländer suche Telefonnummern in der Online-Ausgabe des „Telefoongids“, teilte der herausgebende Verlag mit. Nur eine kleine Gruppe alter Leute in ländlichen Gebieten schaue tatsächlich noch ins Buch. Man wolle Schulungen anbieten, damit sie Nummern künftig online finden. In der ersten Ausgabe 1881 standen 49 Adressen. In den 1980er-Jahren waren fast sieben Millionen Exemplare gedruckt worden. Das Telefonbuch wird ab Februar 2018 zum letzten Mal in den Haushalten verteilt.

vgl. dazu https://futurezone.at/digital-life/niederlande-schaffen-das-telefonbuch-ab/306.028.722 

Was ich davon halte? Wenig bis nichts. Besonders "alte Leute", die sich mit dem Internet überhaupt nicht auskennen und bei denen auch noch so gute Schulungen nichts ausrichten oder die für Schulungen nicht erreichbar sind, werden heillos überfordert sein. Ich denke da auch an meine 87-jährige Mutter...

Dazu passt die folgende Meldung auf idw - Informationsdienst Wissenschaft: Bremer Professor: „20 Millionen ältere Menschen bleiben bei der Digitalisierung auf der Strecke“ 

Umfrage zum digitalen Sammelauftrag der DNB

Ein Projektseminar der Mainzer Buchwissenschaft arbeitet zum Thema Webarchivierung und lädt herzlich dazu ein, an einer Umfrage teilzunehmen, die etwa 9 Minuten Zeit in Anspruch nimmt: https://survey.zdv.uni-mainz.de/index.php/254258?lang=de .
Hintergrund der Umfrage: Die Deutsche Nationalbibliothek(DNB) mit Sitz in Frankfurt und Leipzig hat seit dem Jahr 2006 den Auftrag, nicht nur die analoge, sondern auch die gesamte digitale Überlieferung zu archivieren. Während dies im Bereich der physischen Bücher ausgezeichnet gelingt, nämlich alle Bücher, die in Deutschland erscheinen und alle Bücher, die über Deutschland im Ausland erscheinen, physisch zu sammeln, ist die Sammlung von digitaler Überlieferung eine neue Herausforderung. Insbesondere hinsichtlich von Webseiten geht es dabei auch um die Frage, ob z.B. alle Domains mit der Endung .de gesammelt werden sollten, und wenn ja, in welchem zeitlichen Abstand. Ein einziger Snapshot des gesamten in Deutschland verfügbaren Netz hat über 100 Terabyte Speicher benötigt. Daher geht die DNB  jetzt den Weg, speziell ausgewählte Seiten und einzelne Themen zu sammeln, zum Beispiel zur Bundestagswahl, zur Regierungsbildung, zu Weltmeisterschaften etc. Es ist natürlich die Frage, ob dies für die künftigen NutzerInnen ausreicht. Welche Inhalte könnten NutzerInnen in 50 oder 100 Jahren benötigen?
Die Ergebnisse des Seminars werden in den nächsten Wochen über den Blog www.prowebjgu.wordpress.com zugänglich gemacht. Gleichzeitig ermöglicht er eine begleitende Diskussion.

10 Jahre Strategische Allianz von BVB und KOBV

Ende Dezember 2007 starteten die beiden Partner Bibliotheksverbund Bayern (BVB) und Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV) die Strategische Allianz mit dem Ziel, das Dienstleistungsangebot im jeweiligen Verbund zu erweitern und Synergieeffekte zu nutzen. 

Die Strategische Allianz beruht dabei auf den beiden Säulen Dienstleistungs- und Entwicklungspartnerschaft. Im Zentrum der Dienstleistungspartnerschaft steht der vom BVB betriebene gemeinsame Verbundkatalog „B3Kat“. Im Rahmen der Allianz kamen insgesamt 27 Bibliotheken und rund 4,3 Millionen Titelneuaufnahmen dazu. Gemeinsam haben BVB- und KOBV-Bibliotheken den B3Kat seitdem auf über 27,6 Millionen Titelaufnahmen anwachsen lassen. Weitere Komponenten der Dienstleistungspartnerschaft sind das Hosting von SISIS-Lokalsystemen durch den BVB sowie der Betrieb von OPUS-Hochschulschriftenservern durch den KOBV. 

Im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft wurden bisher mit den beiden im Zuse-Institut Berlin angesiedelten Entwicklerstellen sieben Projekte erfolgreich durchgeführt. Beispielhaft seien hier die Verbesserung des Datenaustauschs mit Literaturverwaltungsprogrammen, die Entwicklung von Tools zur Daten- und Fehleranalyse in Bibliothekskatalogen sowie der Ausbau des Autorenmanagements in OPUS genannt. Weitere Projekte sind bereits in Planung, insbesondere die Unterstützung der Bibliotheken im Bereich Open Access Transformation und Open Science.